Category : XXL Kombis

Dodge Magnum – Ein Ami mit Kultstatus

Bild: © Pekchar - Fotolia.com - Der Dodge gehört zu den beliebten US-Cars

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Auf der Detroit Motor Show vor etwas mehr als zehn Jahren war er der Hit, aber auch heute hat der Wagen noch viele Fans. Der Dodge Magnum erlebte von 2004 bis 2008 als 2. Generation ein kleines Revival. Ein Kraftpaket, dass mit seinem Namensvetter, welcher von 1977-1979 gebaut wurde, auf den ersten Blick nicht mehr viel gemeinsam hat.

Eine Herde Bisons…

Damals erregte schon die Studie ordentlich Aufsehen. Er „ (…) erwecke schon im Stand den Eindruck, als könne er die Kraft nur mühsam unter Kontrolle halten und müsse jeden Moment losbrechen wie eine Herde Bisons.“, schrieb damals die Online-Ausgabe der Zeitschrift AutoBild.
Vom Äußeren ist der Wagen nicht unbedingt mit der ersten Version zu vergleichen, schließlich handelt es sich bei der neuen Version um einen Kombi. Technisch gesehen bildet die erste Generation jedoch die Basis für den Nachzügler.
Mit 5,02 Metern Länge und einer Breite von 1,88 m hinterlässt der Magnum bleibenden Eindruck. Auch die lange Schnauze und der doch sehr markante Rücken sorgen dafür, dass man diesen Wagen nicht so schnell wieder vergisst. Die 20-Zoll-Tiefbettfelgen unterstreichen den amerikanische höher-schneller-weiter-Look. Die „Gigantomanie“ der Karosserie spiegelt sich auch beim Motor wider. 435 PS und 650 Nm Drehmoment geben einiges her.
Die Struktur von Lenkung, Achsen, Sitzen und Elektronik basiert genau so auf Mercedestechnik, wie auch die der Fünfstufenautomatik. Trotz seinen beachtlichen Gewichts von 1,8 Tonnen kommt der XXL-Kombi so ordentlich auf Touren. Angepasst an die nicht unbeachtlichen Maße ist auch der Radstand mit 3,05 Metern.
Gebürstetes Aluminium und viel Leder lassen den Magnum übrigens auch von innen erstrahlen. Die üppige Ausstattung macht den ansehnlichen Kombi zu einem echten Luxusteil.
Komfort und viel Platz – das sind die Markenzeichen der Innenausstattung. In die breiten Ledersitze kann man sich bequem hineinlümmeln.

Viel Platz

Gepäck findet natürlich ebenfalls Platz. Ganze 767 Liter bietet der Kofferraum an Ladevolumen. Die Rücksitze lassen sich geteilt herunterklappen.
Bis 2008 wurde der Dodge Magnum neu produziert. Heute bekommt man gebrauchte Kombi-Angebote bei Mobile ab 8000 Euro. Eine gut ausgestattete und vor allem noch länger haltbare Version gibt es allerdings erst ab 16.000 Euro.

Japaner kutschiert Touristen durch New York und London

Demnächst fahren auch Nissan "Black-Cabs" über Londons bekanntestes Wahrzeichen ...

Demnächst fahren auch Nissan "Black-Cabs" über Londons bekanntestes Wahrzeichen ...

Der erfolgreiche Nissan NV200 kommt nach London

2009 wurde der neue Transporter der Japaner in Genf vorgestellt und hat seither in vielen Belangen begeistert. Neben dem VW Multivan und dem Hyundai H-1 Travel sticht der Nissan NV200 heraus und ist seit einiger Zeit in New York ein viel gesehenes “Kutschfahrzeug”: Nissan rüstete Taxi-Unternehmen in New York aus und wird nun auch Londoner Taxi-Zentralen aufrüsten. Eine speziell dafür entwickelte schwarze Version, das „Black-Cab“-Modell, wurde bereits angefertigt.

Mit 4,40 Meter Länge und 1,84 Meter Höhe bietet das “Black-Cab” viel Platz für Passagiere. Bis zu fünf Personen finden mit einem Mal einen Sitzplatz. Zwei klappbare Sitze, die zum Heck des Transporters zeigen, haben den Vorteil, dass mit weniger Personen mehr Gepäck transportiert werden kann. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass Rollstuhlfahrer einen Platz finden. Weitere drei Sitze sind auf der mittleren Sitzbank zu finden. In besonderen Fällen kann die Bank sogar umgebaut werden. So kann man sie zum Beispiel ganz nach vorne klappen oder auch umlegen. Die seitlich vorhandene Schiebetür erleichtert nicht nur den Einstieg, sondern erhöht auch noch die Sicherheit im Straßenverkehr, was den Autos besonders in Großstädten zugute kommt.

Was die Japaner wohl besonders Taxi-tauglich macht, sind wohl die großen Fenster, die einen Stadtbummel zusätzlich unterstreichen. Insbesondere das Glasdach macht die Taxifahrt für einen Attraktionsausflug geradezu perfekt. Weitere Vorteile sind der geringe Verbrauch und die niedrigere CO2-Last. Mit 5,3 Liter auf 100 Kilometer kann der NV200 andere Londoner Taxen fast um die Hälfte schlagen, und auch 138 g/km Ausstoß können sich sehen lassen. Eventuell wird sogar an einen Elektromotor gedacht, anstatt des bisher geplanten Dieselmotors. Aber auch die Fahrer werden ihren Spaß haben, denn die großen Ablageflächen und bequemen Getränkehalter machen ihre Arbeit viel entspannter.

Bilderrechte: © QQ7 – Fotolia.com

Ein Auto wie aus einem SCiFi-Film: Der Dartz Prombron Nagel

Die lettische Firma Dartz Prombron und die schwedische Firma Gray Design haben sich für ein Projekt zusammengeschlossen: Der Nagel, ein futuristisch anmutender Sportwagen mit ungemeiner Kraft speziell für den Yacht-Transport.

Der beeindruckende Wagen mit den Maßen 5,3 m Länge und 2,2 m Breite soll im Jahr 2012 auf den Markt kommen. Die lettische Firma ist unter anderem auf Fahrzeugpanzerungen spezialisiert und das sieht man dem Wagen auch an. Über das Gewicht wurde keine Aussage gemacht, aber es soll ausreichen um eine fünft Tonnen schwere 15-Meter-Yacht problemlos zu ziehen. Zugleich versprechen die Hersteller eine dynamische Fahrleistung. Für den Antrieb soll ein Motor mit ganzen 2.000 PS sorgen. Es handelt sich dabei um ein getuntes V8-Aggregat aus der Chevrolet Corvette. Die Höchstgeschwindigkeit soll sich auf 250 km/h belaufen. Man kann sich denken, dass so ein Design und solche Power nicht günstig sind. In der Tat wird der Preis satte zwei Millionen Euro betragen.

Der Anlass für dieses Monsterauto bietet das Jubiläum der russischen Ur-Muttermarke Russo-Baltique. Der Autokonzern existierte zwischen 1909 und 1923 und wurde später zu Prombron. Die Geschichte die dahinter verlief folgendermaßen. 1912 nahmen Andrey Nagel mit seinem Beifahrer Vadim Mikhailoff an der Rallye Monte Carlo teil. Damals war die Rallye noch eine Sternfahrt und konnte von verschiedenen Punkten gestartet werden, u.a. von Sankt Petersburg aus. Das Ziel war aber in allen Fällen Monte Carlo, so dass die Strecke für das russische Team um Nagel fast 3.260 Kilometer betrug.

Die Russen kamen dennoch als erster ins Ziel. Doch gewonnen haben sie trotzdem nicht. Da der Russo-Baltique kein festes Dach hatte wurde er von der Jury nicht zum Sieger erklärt, da die Regeln eine gewisse Eleganz der Fahrzeuge forderten. Der geschlossene Berliet 16 CV aus Deutschland galt als ein ideales Fahrzeug, das schließlich anstatt dem russischen Team zum Sieger gekürt wurde. Dennoch galten die beiden russischen Fahrer bei ihrer Rückkehr als Helden, den im kommenden Jahr mit dem Nagel zum 100-jährigen Jubiläum gedacht wird.

C Klasse T Modell mit 1500 Liter Ladevolumen

Das neue C Klasse T Modell wird kurze Zeit nach der Präsentation der Limousine vorgestellt. Neben den Eigenschaften, die das T Modell und die Limousine teilen, hat es einen großen Vorteil, denn das Raumangebot des Kombis ist wirklich nennenswert. Die beliebte Heckklappe, die sich per Knopfdruck öffnet und schließt bietet viel Komfort beim Be- und Entladen des Wagens. Außerdem wurde ein neuer Bestwert erzielt, 1500 Liter Ladevolumen für noch mehr Beladungsmöglichkeiten. Dafür musste aber das Heck deutlich steiler gestaltet werden, da sonst so ein Platzangebot gar nicht möglich wäre. Auch in Sachen Effizienz kann das neue C Klasse T Modell punkten, denn mit einem Verbrauch von 6 Litern auf 100 Kilometer schafft das Auto mit einer Tankfüllung von 66 Litern mehr als 1000 Kilometer. Im Gegensatz zum Vorgängermodell verbraucht er 12 Prozent weniger.

Auch das Design kam hier nicht zu kurz. Geradlinigkeit und Eleganz bietet das T Modell genauso wie die Limousine und beide setzen damit Classic-Akzente. Erstmals wurde bei einem T Modell das Erkennungszeichen sportlicher Modelle, der im Kühlergrill gesetzte Mercedes-Stern, eingesetzt.

Das neue C Klasse T Modell ist ein gelungener Packesel, der dazu noch Eleganz und Klasse beweist und auch sportlich sehr gute Leistungen erzielt, ein echter Allrounder also.

Der Größte seiner Klasse – Das Mercedes E-Klasse T-Modell

Mercedes steht auch in dieser Saison mit der Entwicklung des E-Klasse T-Modells an der Spitze der besten Autos. Im Kombi-Vergleich hatte das neue Modell das größte Ladevolumen mit einer Ladefläche von ca. 110 cm Länger und 200 cm in der Breite. Die Heckklappe öffnet und schließt sich per Knopfdruck hydraulisch, was natürlich ein zusätzlicher Pluspunkt beim Beladen ist.

Insgesamt gewinnen Kombis mit ihren Vorteilen wieder mehr und mehr an Beliebtheit, vor allem eben durch ihre großen Ladeflächen. Auch die Konkurrenzmodelle von BMW und Audi schließen an den Riesen von Mercedes an. Die Ladeflächen sind zwar kleiner als beim Vorreiter Mercedes, aber auch fast ebenerdig. Bei Mercedes und BMW müssen die Rücksitze manuell wieder in eine aufrechte Position gebracht werden während im A6 Avant ist der Laderaum serienmäßig mit einem einem Schiebesystem ausgestattet ist. Bei BMW und Mercedes können einzelne Elemente zur Unterstützung beim Transport in Sonderausstattungspaketen mitbestellt werden.  Auch bei aufrechten Rücksitzen bieten die Kombis noch ein großes Platzangebot im Kofferraum. Das Reisen mit Kind und Kegel sollte vor allem im Mercedes mit 690 bis maximal 1950 Liter Gepäckraum kein Problem sein. Im besten Fall können 575 Kilogramm Last transportieren werden.
Serienmäßig ist der Mercedes bei diesen Gewichtsverältnissen mit mit einer Luftfederung und einer Niveauregulierung an den Hinterachsen ausgestattet. Man sieht also, Kombis kommen wieder vermehrt ins Gesrpäch. Vor ein paar Jahren galten sie noch als spießige Familienkutschen. Die neuen Modelle laufen was Sportlichkeit und Flexibilität betrifft den eleganten Limousinen nicht nur wegen den großen Raumverhältnissen den Rang ab. Vor allem Mercedes, Audi und BMW glänzen mit exklusiven Austattungslinien und sportlichem Design.