Category : Tuning

Der Seat Ibiza ST, klein und sportlich

Der Autoveredler JE Design hat aus dem Seat Ibiza ST eine ganz neue Art Auto, ja fast einen kleine Sport-Kombi geschaffen. Das Update schlug neben der Inserate zu Ford ein wie eine Bombe. Der Wagen aus der spanischen Autoschmiede hat über 400 Liter Platz für Gepäck im Kofferraum, was recht ansehnlich ist, und glänzt jetzt mit einer noch dynamischeren Optik. Außerdem gab es für den hervorragenden Dieselmotor nochmals eine Leistungssteigerung die für ordentlich Dampf sorgt. Auch im Innenraum gab es ein Update von JE Design, dieser glänzt jetzt mit echtem Luxus und Komfort.

Das Bodykit wurde so überarbeitet das jetzt neben dem rasant wirkenden Frontspoiler auch noch ein markanter Sportkühlergrill und Scheinwerferblenden für den „Bösen Blick“ hinzukommen. Auch die modifizierten Seitenschweller und der Heckschürzenansatz unterstreichen diesen kräftigen und sportlichen Ausdruck.

Ein weiteres Highlight sind, die das Auto um 35 Millimeter absenkenden Tieferlegungsfedern, die den Seat auch optisch cooler über den Asphalt jagen lassen. Genau wie der Wechsel der Räder, den JE Design vollzog und dem Kunden neben einem sportlich-eleganten Raddesign auch verschieden Finishes der Felgen in silber oder matt schwarz.

Der verbesserte Seat Ibiza ST beschleunigt in 10,2 Sekunden auf 100 km/h und schafft, dank dem gesteigerten Drehmoment von 250 Nm auf 282 Nm, auch einen verbesserten Durchzug aus dem unteren und mittleren Drehzahlbereich.

Die Innenausstattung überzeugt mit Leder bis zum Lenkrad und bei Bedarf sogar bis zum Schaltsack und der Handbremsmanschette.Dabei kann man die Lederfarbe und die der Nähte ohne Aufpreis frei wählen. Insgesamt also ein sehr gelungenes Update.

Ein Auto wie aus einem SCiFi-Film: Der Dartz Prombron Nagel

Die lettische Firma Dartz Prombron und die schwedische Firma Gray Design haben sich für ein Projekt zusammengeschlossen: Der Nagel, ein futuristisch anmutender Sportwagen mit ungemeiner Kraft speziell für den Yacht-Transport.

Der beeindruckende Wagen mit den Maßen 5,3 m Länge und 2,2 m Breite soll im Jahr 2012 auf den Markt kommen. Die lettische Firma ist unter anderem auf Fahrzeugpanzerungen spezialisiert und das sieht man dem Wagen auch an. Über das Gewicht wurde keine Aussage gemacht, aber es soll ausreichen um eine fünft Tonnen schwere 15-Meter-Yacht problemlos zu ziehen. Zugleich versprechen die Hersteller eine dynamische Fahrleistung. Für den Antrieb soll ein Motor mit ganzen 2.000 PS sorgen. Es handelt sich dabei um ein getuntes V8-Aggregat aus der Chevrolet Corvette. Die Höchstgeschwindigkeit soll sich auf 250 km/h belaufen. Man kann sich denken, dass so ein Design und solche Power nicht günstig sind. In der Tat wird der Preis satte zwei Millionen Euro betragen.

Der Anlass für dieses Monsterauto bietet das Jubiläum der russischen Ur-Muttermarke Russo-Baltique. Der Autokonzern existierte zwischen 1909 und 1923 und wurde später zu Prombron. Die Geschichte die dahinter verlief folgendermaßen. 1912 nahmen Andrey Nagel mit seinem Beifahrer Vadim Mikhailoff an der Rallye Monte Carlo teil. Damals war die Rallye noch eine Sternfahrt und konnte von verschiedenen Punkten gestartet werden, u.a. von Sankt Petersburg aus. Das Ziel war aber in allen Fällen Monte Carlo, so dass die Strecke für das russische Team um Nagel fast 3.260 Kilometer betrug.

Die Russen kamen dennoch als erster ins Ziel. Doch gewonnen haben sie trotzdem nicht. Da der Russo-Baltique kein festes Dach hatte wurde er von der Jury nicht zum Sieger erklärt, da die Regeln eine gewisse Eleganz der Fahrzeuge forderten. Der geschlossene Berliet 16 CV aus Deutschland galt als ein ideales Fahrzeug, das schließlich anstatt dem russischen Team zum Sieger gekürt wurde. Dennoch galten die beiden russischen Fahrer bei ihrer Rückkehr als Helden, den im kommenden Jahr mit dem Nagel zum 100-jährigen Jubiläum gedacht wird.

Der schnellste Kombi!

Kombis stehen vor allem für Familienfreundlichkeit und Geräumigkeit , doch wenn sich ein erfahrendes Tuning-Team an einem 5er BMW zu schaffen macht, steht dieser dann nicht mehr nur für Familienfreundlichkeit, sondern vor allem für Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit.

Der BMW-Veredler G-Power aus Bayern hat sich den M5 Touring zur Brust genommen und ordentlich Leistung herausgeholt. Ein 507 PS starken Motor reichte G-Power nicht aus, deshalb verschaffte er dem M5 Touring dank Doppelkompressor 750 PS. Damit der gedopte BMW auf der Autobahn nicht abhebt, muss er bei 350 km/h elektronisch abgebremst werden. Der bisherige Rekordhalter war ein umgebauter Audi (MTM RS6 R), der auf der Strecke 344,2 km/h geschafft hatte.

G-Power nennt sein Meisterwerk ganz trefflich “Hurricane RS Touring” und hat mit seinen Arbeiten das möglichste aus der Familienkutsche geholt.

Für die Optik hat G-Power nicht all zu viel getan, weil das auch einfach nicht nötig ist, die 20-Zoll-Räder perfektionieren das Bild.

Wer sich das schöne Stück leisten möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen, denn mit 288.000€ ist er nicht der preiswerteste.