Der VW Golf Sportsvan

Bild: © fotomek - Fotolia.com - Ab 2014 wird der Sportsvan erhältlich sein

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Er gilt zwar offiziell noch als Concept Car, aber eigentlich ist seine Zukunft auf den Straßen bereits gesichert – der Nachfolger des Golf-Plus wird ab der zweiten Jahreshälfte 2014 erhältlich sein. Zukünftig verzichtet man auf das „Plus“ und ersetzt es durch „Sportsvan“. Präsentiert wurde der Van gerade auf der IAA.

Höher, länger, komfortabler

Die Sitzhöhe ist wohl das auffälligste Merkmal des neuen Modells. Etwa 12 cm höher sitzt man, im Vergleich zum Vorgänger. Das verspricht Komfort beim Einsteigen. Auch in der Länge hat der Sportsvan zugelegt. Daraus ergibt sich eine extra Portion Platz im Innenraum.
Im Fond des Wagens befindet sich nur eine Sitzreihe, dessen Lehnen im Neigungswinkel verstellt werden können. Sie ist außerdem im Verhältnis 60 zu 40 geteilt und kann dementsprechend verschoben werden. Aus diesem Spielraum, von immerhin 18 cm, ergibt sich viel Kniefreiheit.
Der „Kofferraum“ bietet Stauraum für 585 Liter. Die Banklehnen lassen sich umklappen, sodass bei Bedarf eine fast ebene Ladefläche entstehen kann. Wird zusätzlich noch die Bank dementsprechend verschoben, entsteht ein Gesamtladevolumen von 1512 Litern.

Viel Auswahl bei Motoren und Komfort

Die Motorenpalette ist umfangreich. Zur Markteinführung wird es 6 verschiedene Varianten geben. Wer auf der Suche nach Diesel-Modellen ist, wird hier fündig. Zur Auswahl stehen zwei Diesel und vier Ottomotoren. Jedes Modell erfüllt die Euro-6-Norm und verfügt serienmäßig über Start-Stop-Technologie. Am sparsamsten ist man mit dem kleinsten Diesel bedient. Der 1.6 TDI BlueMotion bietet 110 PS und verbraucht wohl gerade einmal 3,7 Liter auf 100 Kilometer.
Den Sportsvan wird es in den drei Komfortstufen „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ geben. Die elektronische Differenzzialsperre XDS+, sieben Airbags, Klimaanlage und eine elektronische Parkbremse sind bereits in der Grundversion enthalten.

Zusätzliche Optionen

Features , wie der Totwinkelwarner mit Ausparkassistent, ein Müdigkeitsassistent und viele weitere Sicherheitsverbesserer können optional bestellt werden.
Preise wurden bisher noch nicht genannt.

Deutschland: die Kombi-Nation

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Kombineuheiten auf dem deutschen Automarkt

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Kombineuheiten auf dem deutschen Automarkt

Nirgendwo auf der Welt sind Kombis beliebter als in Deutschland. Sie sind geräumig, schick und variabel -  und somit die perfekten Familienautos. Kein Wunder also, dass bis 2015 viele neue Modelle auf den Markt kommen sollen. Dabei gibt es von Modellen aus dem Kleinwagen-Segment bis zur Mittelklasse eine große Auswahl. Die drei wichtigsten Neuheiten sollen deshalb hier vorgestellt werden.

Der VW Passat Variant

Die Konkurrenz unter den Kombi-Herstellern nimmt stetig zu. Deswegen muss auch der Lademeister unter den Kombis mit neuen Ideen nachrüsten. Mit dem neuen Modell Ende 2014 wird Volkswagen deshalb einen Passat Variant mit über 600 Litern Kofferraumvolumen auf den Markt bringen. Außerdem wird es den Kombi dann mit dem sparsamen 1.4 TSI ACT inklusive Zylinderabschaltung und 140 PS geben, wie er bereits im neuen Golf zu haben ist. Optional gibt es Allrad-oder Erdgasantrieb, aber auch eine Plug-in-Variante ist bereits im Gespräch.

Der Skoda Octavia Combi

Genau wie auch die Limousine legt auch der Skoda Octavia Combi in der Länge um ganze 10 Zentimeter zu. Auch der Radstand steckt sich um sechs Zentimeter. Somit wird das neue Modell um einiges geräumiger als sein Vorgänger. Wer viel zu transportieren hat, der wird sich auch über das Kofferraumvolumen von über 600 Litern freuen. Die Markteinführung wird zudem bereits im Mai diesen Jahres sein.

Der Dacia Sandero

Ein neuer Kombi im Kleinwagensegment ist neben dem Clio Grandtour der Dacia Sandero Kombi. Er wird den Logan MCV ersetzen und bringt ein Kofferraumvolumen von 360 Litern mit. Zudem ist der Einkaufspreis sehr günstig und liegt bei etwa 8.000 Euro. Dafür bekommt man einen 75-PS-Vierzylinder. Außerdem ist der Dacia Sandero auch als 90 PS starke Diesel-Variante mit 1,2 Liter Hubraum erhältlich oder als Erdgasvariante.

Der VW Golf Variant Concept R-Line

Bild: © :-) - Fotolia.com - Wolfsburg- die Produktionsstätte von VW

Bild: © :-) - Fotolia.com - Wolfsburg- die Produktionsstätte von VW

Erst kürzlich wurde der neue Golf Variant der 7. Generation auf dem Genfer Autosalon präsentiert. Nun wurde im Rahmen einer Studie auch der neue VW Golf Variant Concept R-Line vorgestellt. Dieser ist ein Kombi mit den Extras der R-Linie. Somit kombiniert er das Konzept einer neuen Generation des Allradantriebes 4Motion mit Haldex-5-Kupplung und dem stärksten lieferbaren Dieselmotor (2,9 Liter, 150 PS, 320 Nm). Volkswagen demonstriert damit, wie eine sportliche Variante ihrer Kombi-Modelle in Zukunft aussehen wird.

Optik & Innendesign

Für die sehr sportliche Optik sorgen ein modifiziertes Heck mit Diffuser und Dachkantenspoiler, eine Frontpartie mit R-Frontschürze, Schwellerleisten in Hochglanz-Schwarz, Spoiler-Lippen und eine 225/40er Bereifung mit 18-Zoll-R-Line-Felgen. Das Interieur glänzt mit Sportsitzen, die farblich abgesetzte Steifen in Nappaleder sowie Kontrastnähte besitzen, Carbonfaser-Applikationen und edel aussehende schwarze Innenraum-Applikationen.

Stauvolumen

Wer jetzt Angst hat, dass das Ladevolumen aufgrund der Sportlichkeit einbüßen muss, der kann mit diesen Zahlen sicherlich beruhigt werden: 605 Liter Kofferraumvolumen; 1 620 Liter Stauvolumen bei umgelegten Rücksitzen und Beladung bis unter das Dach. So überzeugt der Golf Variant Concept R-Line also auch mit äußert beeindruckenden Platzverhältnissen und einem großen Kofferraumvolumen.

Bald Konkurrenz für Audi & Co?

So kann VW mit diesem Modell bald in Konkurrenz mit dem Audi RS Avant oder dem Ford Focus ST Turnier treten. Ob in genau dieser Variante oder eventuell als GTI-Antrieb, beide Varianten sind beim neuen Konzept von Volkswagen nicht ausgeschlossen.
Bisher existiert der leistungsstarke VW Variant noch als “Concept”. Ein Produktionsbeginn oder die Kosten für einen Kombi dieser Klasse sind noch nicht bekannt. Eins ist allerdings klar – mit diesen technischen Voraussetzungen und dem sportlichen Design wird der neue Sport-Kombi sicherlich ein Verkaufsschlager werden. Wir dürfen also gespannt sein wann der sportliche Variant Concept-R-Line auf den Markt kommt.

Golf 7 wird 2013 familiär

© panthermedia.net/8333 (Martin Voigt)

© panthermedia.net/8333 (Martin Voigt)

Kaum wurde der neue Golf VII im Spätsommer diesen Jahres in Berlin vorgestellt, schon plant VW auch die logische Erweiterung der Modellfamilie: Wie immer wird zuerst an die Familien gedacht. Mitte des kommenden Jahres erscheint die Kombi-Version, der Golf Variant. Allerdings wird VW mit dem neuen Golf Kombi nicht alleine dastehen, wie potentielle Käufer sehr schnell feststellen werden, wenn sie familientaugliche Fahrzeuge vergleichen. Kurze Zeit später wird der Golf Plus der neuen Baureihe erhältlich sein. Die Plus-Version ist etwas höher als der reguläre Golf, bietet daher etwas mehr Platz und Kopffreiheit, eine leicht erhöhte Sitzposition sowie einen einfacheren Zustieg. Daher ist diese Modellvariante vor allem bei in die Jahre gekommenen Fahrern und Fahrerinnen sehr beliebt.

Über die angebotene Motorenpalette ist noch nicht alles bekannt, jedoch erweist sich VW auch hier als sehr innovativ. Die 1,2-Liter- und die 1,4-Liter-Maschine werden künftig mittels des baugleichen Laders aufgeladen. Der Krümmer des Motors wurde in den Zylinderkopf integriert und erwärmt so schneller das Kühlmittel und verbessert die Leistung des Laders. Der Verdichter wurde verkleinert und der Ladeluftkühler in das Saugrohr eingearbeitet. Das Maximaldrehmoment erhöhte sich um 10 Newtonmeter auf eine Maximal-Leistung von 250 Nm bei schon 1 500 Umdrehungen pro Minute. Der Verbrauch wurde im Vergleich zum Vorgänger um einen Liter pro 100 km gesenkt. Dies wird auch über eine Abschaltung von temporär nicht benötigten Zylindern ermöglicht.

In Planung sind zudem ein Blue-Motion Modell, ein Hybridfahrzeug auf Golf-Basis und ein reines Elektromodell. VW will auch einen neuen Motor am unteren Ende der Leistungsskala einführen, gibt darüber aber noch keine Informationen an die Öffentlichkeit. Wer statt weniger Leistung einen Zuwachs haben will, für den hat der Haustuner Abt schon Chip-Tuningsätze für alle fünf bisher erhältlichen Antriebsvarianten entwickelt, die für jeweils ungefähr 1 500 Euro zu erwerben sind.

VW spielt noch mehr Fußball

Volkswagen hat sein Sponsoring im deutschen Fußball ausgebaut.

Volkswagen hat sein Sponsoring im deutschen Fußball ausgebaut.

Der Autobauer VW baut sein Engagement im deutschen Fußball aus. Schon seit Jahren sind die Wolfsburger aktiv am Fußballgeschehen beteiligt und unterstützten Profi- genauso wie Amateur- und Jugendfußball. Für viele Jahre ist VW bereits der Hauptsponsor des erfolgreichen Erstligisten Vfl Wolfsburg und kooperiert auch mit den Spitzenmannschaften FC Schalke 04 und SV Werder Bremen. Zusätzlich fördert Volkswagen die Aufsteiger von SpVgg Greuther Fürth und die Kicker des FC Augsburg.

In der kommenden Saison 2012/2013 präsentiert sich der Autobauer erstmals als offizieller Partner des DFB. Auf jedem der 63 DFB-Pokalspiele, die bis zum kommenden Sommer wieder anstehen, wird das Logo der international beliebten Automarke die Trikots aller Mannschaften und auch das des traditionsreichen Wettbewerbs zieren. Nicht nur die männlichen Kicker stehen nun unter dem zackigen VW-Stern, auch im Frauenfußball werden die deutschen Vize-Meisterinnen vom VfL Wolfsburg das Logo auf ihrem Trikot im In- und Ausland, etwa bei der kommenden Champions League, tragen. Die langjährigen Kooperationsabsichten bescheren VW auch zahlreiche Werbeflächen in und rund um die Stadien.

VW spricht mit seinem Engagement fußballbegeisterte Menschen aus allen Schichten an, die Kleinwagen genauso wie Kombis mit viel Raumangebot suchen. Eine Automarke für alle eben. Aber auch, wer gerne Fußball im Fernsehen genießt, hat der deutschen Automarke mit Tradition zu danken: Zusätzlich sind die Wolfsburger nämlich am „Fußball-Sonntag“ auf SPORT1 und zahlreichen weiteren Medienkooperationen beteiligt. So etwa beim Titelsponsoring für die Diskussionsrunde „Der Volkswagen Doppelpass“ und beim „Pokalfieber“ in „Bundesliga Aktuell“. Schon seit Jahren kooperiert VW auch mit dem ZDF und Sendungen wie dem „Aktuellen Sport Studio“. Damit unterstützt der Autobauer nicht nur Fußball quer durch die Reihe, sondern auch die Annäherung von Fans und Kickern.

Bilderrechte: © lukl – Fotolia.com

Sparsam: Der VW Passat Blue Motion

Das Thema Sparsamkeit im Verbrauch wird bei stetig steigenden Spritpreisen immer wichtiger. Wer sich heutzutage ein Auto kauft, achtet vor allem auf den Verbrauch des Autos. Deshalb boomen auch Kleinwagen mehr denn je. Doch den wird allmählich der Rang abgelaufen, da auch Kombis und Limousinen immer sparsamer werden. Der neue VW Passat Variant Blue Motion verbraucht jetzt sogar noch weniger als zuvor. Laut Hersteller schluckt dieser nämlich nur noch 4,3 Liter auf 100 Kilometer. Für einen Kombi ist dieser Wert wirklich unschlagbar.

Mit simplen Methoden hat VW diesen Wert erzielen können. Wie schon viele Autohersteller vor ihnen, setzt VW nun auf ein Sechs-Gang-Getriebe. Zum Vergleich, BMW nutzt diese Technik schon seit vielen Jahren. Der Motor und die Leistung sind immer noch die selben, 1,6-Liter-Diesel mit 105 PS.

Nicht nur mit dem Verbrauch wird der VW Passat Variant Blue Motion umweltfreundlicher, dank der Umrüstung sinkt der CO2-Ausstoß des Wagens auf 113 Gramm pro Kilometer.

Natürlich darf auch ein Facelifting nicht fehlen, so hat der VW Passat einen schwarzen Kühlergrill mit Chrom bekommen und liegt einen Tick tiefer. Am Preis hat sich jedoch kaum etwas getan, im Gegenteil, die neue Version kostet fast soviel wie die alte, was viele VW-Fans freuen wird. 27.400 € muss man für eine Basisversion des VW Passat Variant Blue Motion bezahlen.

Der VW Cross Passat Variant

Auch VW wird sich im Jahr 2012 unter die die Familie der Offroader schmuggeln. Der neue Cross Passat soll dem Audi Allroad heftig Konkurrenz machen und ihn vom Tron der Offroad Kombis stoßen. VW brachte bereits den Cross Polo vor einigen Jahren heraus, der allerdings nicht sonderlich gut beim Käufer punkten konnte.

Immer größer wird der Trend im familienfreundlichen Fahrzeug auch Eigenschaften wie Sportlichkeit, Power und vor allem aber Flexibilität mit einzubringen. Viele Käufer orientieren sich daran, was sie mit ihrem Fahrzeug alles machen können. Mein Porsche ist zwar schnell, jedoch leider nicht für Familienausflüge ins Mittelgebirge geeignet. Und so werden immer wieder einzelne Eigenschaften aus dem Rennen genommen.

VW setzt auf die Entwicklung des Trends der Crossover-Modelle. Auch Audi, Volvo oder Subaro haben diese Kundenwünsche bereits weitesgehend angepackt.

Nicht nur den Kombi, auch weitere Modelle wie weiterhin den Polo, den Touran und den Golf Plus gibt es künftig als Cross-Modell. Der Passat soll an den ehemals beliebten Passat Syncro auffschließen, der vor einigen Jahren ein echter Verkaufsschlager von VW war.

Der neue VW Kombi der 2012 in den Katalogen abgedruckt ist, eignet ich hervorragend für leichtes Gelände. Auch bei der Motorisierung kann der Kunde wählen: Angeboten wird ein Zweiliter-Turbodiesel mit entweder 140 oder 170 PS. Auch ein Benziner glänzt in der Angebotspalette mit einem V6-Motor und dicken 300 PS. So viel Kraft kostet natürlich extra, die Kosten sind mit 1.500 Euro Aufpreis jedoch verglichen mit anderen Herstellern relativ gering.

Was nicht fehlen darf ist natürlich der Allrad-Antrieb der ein Cross-Modell selbstverständlich erst zu einem Cross-Modell macht. Zusätzlich wird der Cross Pasat etwas höher liegen und der Unterboden ist durch spezielle Plastikabdeckungen fürs Gelände geschützt. Außerdem macht der Cross Passat sich durch eine sehr hochwertige und komfprtable Innenausstattung beliebt.
Man kann gespannt sein auf den Verkaufsstart des Modells, VW scheint endlich mal wieder ein Allround-Talent konstruiert zu haben.