Ford, Mazda, Hyundai: Drei Kombis im Vergleich

Bild: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com - Endlich ein neuer Kombi

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Im heutigen Artikel geht es um drei Top-Kombis. Alle sind brandneu auf dem Markt und bieten technische Innovationen der Extraklasse. Im Vergleicht treten an: der Mazda 6 mit seinem sparsamen Skyactiv-Diesel und 150 PS, der 136 PS starke Hyundai i40 cw und der Ford Mondeo Turnier mit 140 Pferdestärken. Doch wer hat am meisten auf dem Kasten?

Der Mazda 6

Der Mazda 6 ist ein hübsches, aber schlichtes Auto, dass wohl an keiner Ampel für Aufsehen sorgt. Doch schaut man unter das unauffällige Gewand des Kombis, entdeckt man fortschrittlichste Technik. Denn unter der Motorhaube befindet sich ein hochmoderner Dieselmotor, der beim Autobauern Mazda nur Skyactiv-D genannt wird und wohl zu den derzeit überzeugendsten Triebwerken zählt. Für diese zukunftsträchtige Erfindung wurde der Motor auch zu Recht mit dem zweiten Preis beim Paul-Pietsch-Award 2013 ausgezeichnet. Neben einem niedrigen Normverbrauch und guter Leistung, filtert der Mazda 6 auch seine Abgase und ist so deutlich umweltverträglicher als vergleichbare Diesel-Modelle. Zu einem Preis ab 28.490 Euro ist der 150-PS-Diesel zu haben.

Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCi

Seit 2007 gibt es den Mondeo in seiner aktuellen Form. Erst Ende 2014 soll ein Nachfolgemodell auf den Markt kommen. Doch spricht die lange Beibehaltung der Karosserieform auch für den Mondeo. Denn in der Mittelklasse ist der Wagen fast konkurrenzlos geräumig. Mit einem Maximalvolumen von 1.728 Litern und einem sehr guten Fahrwerk, welches auch auf unebenen Straßen nicht in Schaukelei verfällt, kann der Ford Mondeo durchaus überzeugen. Einzig in Sachen Beschleunigung ist der Kombi etwas überfordert. So sprintet der Mazda 6 im höchsten Gang sechs Sekunden schneller von 80 auf 120 km/h als der Ford. Mit einem Grundpreis von 30.550 Euro ist der Kombi preislich in der Mitte zwischen Mazda 6 und Hyundai i40.

Hyundai i40 cw 1.7 CRDi

Den richtigen Kombi finden ist nicht leicht. Doch mit einer opulenten Ausstattung und einem ordentlichen Kofferraumvolumen von 553 Liter im Normalzustand und 1.719 Liter maximal, ist der koreanische Kombi tatsächlich ein solides Familienauto. Im Test schneidet der Hyundai fahrsicher und agil ab, jedoch ist die Federung auf der Straße nicht sehr komfortabel. Wegen der kleinen Frontscheiben wirkt das Auto zudem etwas unübersichtlich, immerhin ist eine Einparkhilfe serienmäßig mit an Bord. Spaß hat man mit dem Wagen im Blick auf den niedrigen Verbrauch und eine fünfjährige Garantie. Mit einer Premiumausstattung, in der dann allerdings bis auf das Navi alles wichtige enthalten ist, kommt der i40 cw auf einen Preis von 32.730 Euro.

Die neuen Kombis – Wahre Lifestylefahrzeuge

Die Zeit der spießigen Familienkombis ist endgültig abgelaufen. Schon längst nicht mehr produzieren nur die Mittelklasse Hersteller die Wagen bei denen das größte Augenmerk auf dem großen Kofferraum liegt. Während die Kombis früher hauptsächlich familienfreundlich sein sollten, zählen sie mittlerweile zu den meist verbreiteten Trends unserer Zeit.

Nicht nur die deutschen Top-Hersteller wie Mercedes, Audi und BMW bringen sportliche Luxusmodelle auf den Markt. Auch Porsche und Ferrari haben sich in den letzten Monaten erstmals an die Etablierung einer sportlichen Familienkutsche.

Porsche, Aston Martin und jetzt sogar auch noch Ferrari stellten ihre neuen Raumwunder vor. Der Trend für die großen Fahrzeuge hat somit nun auch endlich die Luxusklasse erreicht. Man hat erkannt, dass sich Sportwagen für Familien einfach nicht rentieren. Wer jedoch auf den Fahrspaß eines Ferraris nicht verzichten will, kann seine Einkäufe jetzt mit dem Ferrari FF erledigen, der gerade auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde.

Der Wagen hat 660 PS und einen V12 Motor der so eine Beschleunigung auf 100 km/h in 3.7 Sekunden ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 335 km/h. Außerdem ist der Wagen nicht nur schnell, sondern bietet auch noch 800 Liter Ladevolumen im Kofferraum.

Aber auch der Porsche Panamera verkauft sich bisher sehr gut. Experten sind der Meinung dass diese Entwicklung des ehemaligen Kombifahrzeuges ganz natürlich ist. Immerhin bekamen bisher viele Fahrzeugserien ein sportlicheres Make-over. Zum Beispiel wurden aus Limousinen Coupés. Die Entwicklung bringt hervor dass der Kombi nicht mehr nur als ein Mittel zum Zweck gesehen wird, nein, auch hier soll Fahrspaß mit in begriffen werden.

Auch Mercedes will sich etwas sportlicher in die Klasse der Kombis wagen. Der Erfolg des T-Modells spielt dabei keine Rolle, es geht darum einen Shopping-Break am Markt einzuführen, ein Coupé mit einem Kombiheck. So soll es es ab diesem Jahr eine weitere Variante des beliebten CLS geben.