Toyota Auris Touring Sports 2013 – der Vollhybrid-Kombi

Bild: © bright - Fotolia.com - Der Toyota Auris mit modernem Innendesign

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Toyota hat sich dazu entschieden, seinen neuen Auris ab dem Sommer diesen Jahres als Kombi auf den Markt zu bringen. „Touring Sports“ soll er heißen und ein höheres Gepäckraumvolumen haben. Außerdem soll er der erste Kombi mit mit einem Vollhybrid-Antrieb sein. Zu den Preisen ist bislang wenig bekannt, was den technischen Komfort anbelangt dafür umso mehr.

Markant und dynamisch

Das Design der Karosserie ist, ebenso wie das beim neuen Auris der Fall ist, sehr markant und dynamisch. Der Radstand von 2,600 Metern bleibt gleich, jedoch ist der Touring Sports 28,5 Zentimeter länger und kommt damit insgesamt auf eine Länge von 4,560 Metern. Der Platz, den Toyotas neues Gefährt so dazu gewinnt, schlägt sich vor allen Dingen in den Maßen des Gepäckraums nieder. Genau Angaben dazu liegen aber noch nicht vor.

Durch die Schrägheck-Variante der Frontpartie lässt den Touring Sports kraftvoll und elegant zugleich wirken. Verstärkt wird das außerdem durch den sogenannten „Keen Look“ und LED-Tagfahrleuchten. Sieht man sich den neuen Auris von der Seite an, fällt besonders die flach gestellte Windschutzscheibe auf, die fließend in das Dach übergeht. Das Heck des Touring Sports hat ein sehr eigenständiges Design und besticht vor allem durch Dynamik.

Leistungsstark

Den neuen Auris gibt es beispielsweise als Benziner, wo er mit 99 PS und variabler Ventilsteuerung daherkommen soll. Das führt zu einer Leistungssteigerung und ermöglicht außerdem, sich stets an die jeweilige Fahrsituation anzupassen. Als zweiten Benziner soll es vermutlich eine 132 PS starke Version geben, die neben einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe auch das stufenlose MultiDrive S Automatik-Getriebe haben dürfte. Der 136 PS Hybrid soll neben einem 1,8 Liter großen Benzinmotor auch einen 60 kW/82 PS starken Elektromotor haben. Die Motoren können den Wagen je nach der Situation einzeln oder zusammen antreiben.

Toyota feiert 75-jähriges Firmenjubiläum

© panthermedia.net/18188 (Philip Lange)

© panthermedia.net/18188 (Philip Lange)

Toyota gehört zu den größten Unternehmen der Welt und feiert nun 75. Geburtstag. Dabei begann die Geschichte des japanischen Automobilherstellers gar nicht mit Autos. Eigentlich hatte der Firmengründer Sakichi Toyoda einen automatisierten Webstuhl erfunden. Sein Sohn Kiichiro Toyoda verkaufte in den 1930er Jahren ein Patent, mit dessen Erlös er den Aufbau einer Automobilsparte des Unternehmens vorantrieb.

Schon 1935 wurde das erste Auto gebaut. Der G1 ist ein Lieferwagen und orientierte sich an dem Design amerikanischer Trucks. 1937 war es schließlich so weit und die Toyota Motor Company wurde gegründet. Nach dem zweiten Weltkrieg war Toyota die einzige japanische Firma, die die Erlaubnis erhielt, Autos zu bauen. Um die Menschen in den zerbombten Gebieten mit Nahrung und Vorräten beliefern zu können, wurden vor allem Lastwagen gefertigt. Danach schnellte der Verkauf der eigenen Automobile in die Höhe. In den USA vermeldeten die Japaner bis in die sechziger Jahre hinein einen Rekordabsatz nach dem anderen, sodass sich der Absatz verzehnfachte. 1966 kam der Toyota Corolla auf den Markt, der sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem wahren Kassenschlager entwickelte. Die Produktion war aber auch mit einem hohen Risiko behaftet, denn man hatte extra für die Produktion dieses Autos ein eigenes Werk geschaffen. Die Kosten dafür verschlangen fast die gesamte Kapitaldecke. Seit 1971 gibt es den ersten Toyota auch in Deutschland.

Der europäische Markt wurde ohnehin erst sehr spät beliefert. Die ersten Wagen auf dem Kontinent gab es 1963 in Dänemark. Auch die Ölkrise konnte dem japanischen Automobilriesen nichts anhaben, und so entwickelte sich die Marke immer weiter. Heute zählt Toyota mehr als 300 000 Mitarbeiter und hat mehr als 200 Millionen Fahrzeuge produziert. Diese werden mittlerweile in über 170 Ländern gefahren. Das meistverkaufte Auto der Japaner ist der Toyota Corolla, der sich ca. 39 Millionen Mal verkauft hat.

Die Auffrischung des Toyota Avensis

Toyota © Henryk Sadura - Fotolia.com

Toyota © Henryk Sadura - Fotolia.com

Autohersteller wissen, dass sie nur durch stetige Entwicklungsarbeit an der Technik und auch beim Design für Interesse beim Kunden sorgen können. Andernfalls können sie sich im Wettbewerbsumfeld kaum kontinuierlich durchzusetzen.

Nachdem Toyota nun den neuen Yaris vorgestellt hat, sollte im Januar 2012 auch der aufgewertete Avensis folgen. In seiner aktuellen Generation im vergangenen Jahr hat der Avensis für gerade mal 8.300 Käufer gesorgt. Und das war eindeutig zu wenig, um erfolgreich gegen die etablierten Platzhirsche in der Mittelklasse zu bestehen.  

Die jetzt verfeinerte Avensis-Generation soll für mehr Käuferinteresse sorgen. Trotz etlicher Verbesserungsmaßnahmen hat sich Toyota entschieden, die Preise nicht zu erhöhen. Dadurch sollen Kunden angelockt werden, die hoffentlich die mittlere Ausstattung „Life“ oder das Topmodell „Executive“ bestellen. Die Einstiegsversion gibt es zum Preis ab 22.700 Euro. Den Avensis Life gibt es wiederum ab 24.550 Euro. Er verfügt über eine ordentliche Ausstattung: unter anderem über eine Klimaautomatik, Regen- und Lichtsensor, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und 17 Zoll Leichtmetallfelgen. 

In der beliebten Life-Ausstattung kostet der Avensis Kombi mit dem 2,2-Liter Vierzylinder-Dieselmotor (150 PS/110 kW) 29.300 Euro. Wer weniger oder mehr Leistung möchte, kann den Diesel-Avensis auch mit 124 PS (91 kW) oder 177 PS (130 kW) bekommen. Dieses Triebwerk bildet nämlich die goldene Mitte sowohl in Leistung als auch im Verbrauch. 

Der Motor ist serienmäßig an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt. Dies ist zweifellos eine Kombination, die eine ruhige Hand des Fahrers erfordert. Doch der Hersteller hat auch für einen kleinen Trost gesorgt: In Kombination mit dem 150 PS-Diesel kann wahlweise ein konventionelles Automatikgetriebe geliefert werden. Allerdings gegen einen Aufpreis von 2.000 Euro Aufpreis. 

Der knapp 1,6 Tonnen schwere Avensis Kombi fällt in seiner neusten Ausgabe durch sein sicheres und unkompliziertes Fahrverhalten auf. Dabei merkt man sofort, dass der Feinschliff am Fahrwerk dem Avensis gut getan hat. Das Handling hat dadurch ebenso profitiert wie auch seine Agilität. Auch die elektronische Servolenkung überzeugt, die für einen sicheren Kontakt zur Fahrbahn sorgt. Die angenehmen Sitzposition sorgt dafür, den Fahreindruck abzurunden und macht den neuen Avensis langstreckentauglich. Zudem vermitteln die im Innenraum verarbeiteten Materialien eine recht angenehme Atmosphäre. Die Bedienbarkeit von sämtlichen Schalter und Hebel sowie die Übersichtlichkeit der Instrumente ist absolut praxisgerecht.