Toyota Yaris- zuverlässiger Zwerg

Bild: © bomelina - Fotolia.com - Der Toyota Yaris in Rot

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Der Toyota Yaris gilt als zuverlässiges Fahrzeug, welches seinem Besitzer nur selten Ärger bereitet und auch beim TÜV und der HU gut abschneidet.

Benziner oder Hybrid?

Seit knapp 9 Monaten gibt es den Toyota Yaris mit der derzeit fortschrittlichsten Motorvariante – dem Hybrid. Der kombinierte Benzin-und Elektroantrieb ist nicht nur umweltschonend, sondern spart auch bares Geld. Aber auch der konventionelle Yaris ist keine schlechte Wahl. Er ist ebenfalls sehr spritsparend und schneidet bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) gut ab. Vom TÜV Report 2013 wurde er sogar als “Mini für die Ewigkeit” bezeichnet.

Einziges Manko: Bereits ab einem Fahrzeugalter von fünf Jahren schneidet der Yaris hinsichtlich der Bremsen schlecht ab, so berichtet der TÜV. Beim Thema Auspuffanlage und Ölverlust hingegen schneiden sogar elfjährige Autos noch gut ab.

Gute Leistung bei langem Atem

Im Herbst 2011 startete der Verkauf der dritten und derzeit aktuellen Generation. Der Hybrid kam im Juni 2013 auf den Markt. Dieser sehr sparsame Yaris verbraucht mit einer Leistung von 100 PS/ 74kW nur 3,5 Liter auf 100 Kilometern und hat einen CO2-Ausstoß von 79 g/km. Somit ist der Yaris nicht nur sparsam, sondern hat auch noch Power und einen langen Atem. Auch in der Pannenstatistik des ADAcCschneidet der Yaris gut ab.

Wer sich für einen gebrauchten Toyota Yaris interessiert, der kann sich zum Beispiel hier einen guten Überblick verschaffen.
Entscheiden Sie sich zum Gebrauchtwagenkauf, dann sollten Sie allerdings einiges beachten: Machen Sie bei der Besichtigung des Autos einen Rundgang ums Auto und suchen Sie nach Mängeln. Betrachten Sie dabei besonders die Türen, die Spalte an Stoßfängern und andere Anbauteile. Gibt es beispielsweise Unterschiede bei den Spaltmaßen, so deutet dies meist auf einen Unfall hin. Handelt es sich um einen Unfallwagen, verhandeln Sie nochmals über den Preis, sollte Ihnen der Unfall nicht schon vorher bekannt gewesen sein.

Trügerischer Nebel – Autofahrer und ihre Selbsteinschätzung

© magann - Fotolia.com

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Trotz inzwischen zahlreicher Sicherheitsassistenten in den Autos, gibt es pro Jahr immer noch unzählige Autounfälle. Deshalb wird an vielen Instituten geforscht, um die Sicherheit auf Deutschlands Straßen zu erhöhen. Ein großes Sicherheitsrisiko ist vor allem die Fahrt bei Nebel und dem damit eingeschränkten Sichtfeld. Bisher hatten Experten vermutet, dass Autofahrer auch bei schlechter Sicht noch viel zu schnell fahren, aber das gilt offenbar nicht für Nebel, wie man jetzt herausgefunden hat.

Das Max-Planck-Institut für Kybernetik in Tübingen hat dazu Sichtverhältnisse so simuliert, wie sie bei Nebel wirklich auftreten. Nun ist es meistens so, dass das Sichtfeld bei nebligen Verhältnissen in der Mitte unschärfer wird. Der Rand des Sichtfeldes bleibt weiterhin scharf. Somit entsteht für den Fahrer der Eindruck, dass er viel schneller unterwegs sei, als das tatsächlich der Fall ist. Das Hauptproblem bei früheren Tests war, dass meist unter Bedingungen getestet wurde, bei denen das Sichtfeld gleichmäßig eingeschränkt war. Bei diesen Voraussetzungen denkt das Gehirn, man würde langsamer fahren, als es in Wirklichkeit der Fall ist.

Für diesen Test wurden 32 geübte Autofahrer in einen Fahrsimulator gesetzt und mussten unter eingeschränkten Sichtverhältnissen entweder zwei Geschwindigkeiten miteinander vergleichen oder aber eine bestimmte Zielgeschwindigkeit einhalten. Dabei kam heraus, dass die Autofahrer tatsächlich langsamer fuhren, wenn das Sichtfeld wie bei Nebel zur Mitte hin unschärfer wurde. Bei Sichtverhältnissen, die gleichmäßig unscharf waren oder zur Mitte hin schärfer wurden, sind die Probanden schneller gefahren.
Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 65 km/h gaben die Testpersonen eine gefühlte Geschwindigkeit von 94 km/h an. Deshalb nehmen Autofahrer bei Nebel eher die Geschwindigkeit heraus, als bei anderen Umständen, bei denen das Sichtfeld gleichmäßig eingeschränkt ist. Die Forscher kommen damit zu dem Ergebnis, dass das Gehirn durch die gewisse Schärferelationen des Sichtfeldes zu einer Geschwindigkeitserrechnung gelangt.

Getestet: Der Ford C-Max

Der neue Ford C-Max ist ein wahres Multitalent. Äußerlich erscheint er zunächst wie ein Sportwagen, aber im Grunde handelt es sich um einen kompakten Familienwagen, der alle Vorzüge eines Kleinbusses besitzt. Der Einstieg ist bequem, der Sitz liegt hoch und er stellt einen umfangreichen Transportraum zur Verfügung.
Daneben sind aber auch seine sportlichen Seiten nicht zu verachten. Beim Motor handelt es sich um einen 1,6-Liter-Benziner aus der neuen EcoBoost-Familie mit satten 150 PS. Der Antrieb ist also stets ausreichend, bleibt dabei aber immer sanft und sorgt so für eine geschmeidiges Fahrgefühl, auch bei kurzen Zwischenspurts. Im Antrieb ist der Ford dank des EcoBoost-Motors kaum zu überbieten. Aber auch der erste Teil des Namens hält was er verspricht: Denn auch der ökologische Aspekt stimmt: Mit nur knapp über 7 Liter auf 100 Kilometern ist der C-Max bei der Leistung erstaunlich sparsam.

Neben dem hervorragenden Antrieb ist ein weiteres schlagendes Argument für den Ford das hohe Maß an Komfort. Zwar haben die Entwickler offensichtlich Wert auf Präzision und Kurvenfestigkeit gelegt. Die Konsequenz ist, dass eine teilweise starre, unflexible Federung bei Fahrt auf unebenem Grund. Auch die Lenkung arbeitet sehr sensibel und reagiert schon beinahe zu direkt. Trotz dieser kleineren Mängel, wird das allgemein sehr hohe Komfortgefühl dadurch nicht getrübt.

Der Innenraum bietet der C-Max serienmäßig eine umfangreiche Ausstattung, mit Navi und Sprachsteuerung für Radio, Telefon und Klima, die für den einen oder anderen aber schon zu verspielt und unübersichtlich sein wird. Mit bis zu 1723 Liter Volumen bietet der Kofferraum ungewöhnlich viel Platz für einen Kompaktwagen.

Abschließend kann man sagen, dass es sich beim Ford C-Max um eine sehr gute Alternative zum Van handelt und ein hohes Maß an Funktionalität und Komfort aufweist.

Der Größte seiner Klasse – Das Mercedes E-Klasse T-Modell

Mercedes steht auch in dieser Saison mit der Entwicklung des E-Klasse T-Modells an der Spitze der besten Autos. Im Kombi-Vergleich hatte das neue Modell das größte Ladevolumen mit einer Ladefläche von ca. 110 cm Länger und 200 cm in der Breite. Die Heckklappe öffnet und schließt sich per Knopfdruck hydraulisch, was natürlich ein zusätzlicher Pluspunkt beim Beladen ist.

Insgesamt gewinnen Kombis mit ihren Vorteilen wieder mehr und mehr an Beliebtheit, vor allem eben durch ihre großen Ladeflächen. Auch die Konkurrenzmodelle von BMW und Audi schließen an den Riesen von Mercedes an. Die Ladeflächen sind zwar kleiner als beim Vorreiter Mercedes, aber auch fast ebenerdig. Bei Mercedes und BMW müssen die Rücksitze manuell wieder in eine aufrechte Position gebracht werden während im A6 Avant ist der Laderaum serienmäßig mit einem einem Schiebesystem ausgestattet ist. Bei BMW und Mercedes können einzelne Elemente zur Unterstützung beim Transport in Sonderausstattungspaketen mitbestellt werden.  Auch bei aufrechten Rücksitzen bieten die Kombis noch ein großes Platzangebot im Kofferraum. Das Reisen mit Kind und Kegel sollte vor allem im Mercedes mit 690 bis maximal 1950 Liter Gepäckraum kein Problem sein. Im besten Fall können 575 Kilogramm Last transportieren werden.
Serienmäßig ist der Mercedes bei diesen Gewichtsverältnissen mit mit einer Luftfederung und einer Niveauregulierung an den Hinterachsen ausgestattet. Man sieht also, Kombis kommen wieder vermehrt ins Gesrpäch. Vor ein paar Jahren galten sie noch als spießige Familienkutschen. Die neuen Modelle laufen was Sportlichkeit und Flexibilität betrifft den eleganten Limousinen nicht nur wegen den großen Raumverhältnissen den Rang ab. Vor allem Mercedes, Audi und BMW glänzen mit exklusiven Austattungslinien und sportlichem Design.