Der Skoda Rapid Combi

Bild: © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com - Unterwegs mit dem Skoda Rapid Combi

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Auf den ersten Blick würde man das neue Modell von Skoda vielleicht gar nicht erkennen. Denn beim flüchtigen hinschauen erinnert das Auto verdächtig an den Skoda Fabia. Sieht man jedoch genauer hin, dann wird man erkennen, dass es sich um die neue Kombi-Variante des Rapid handelt. Im September 2013 soll der kompakte Tscheche auf der IAA vorgestellt werden. Wir verraten Ihnen vorab schon ein paar Details des neuen Kombi.

Mischung aus Fabia & Octavia

Der Rapid schließt die Lücke zwischen den Skoda-Modellen Fabia und Octavia. Von beiden gibt es inzwischen Kombi-Versionen und auch der Rapid soll nun seine Kombi-Variante bekommen. Dafür wurde aufbauend auf der Stufenhecklimousine der Radstand beibehalten, allerdings wurde der hintere Überhang um stolze 18 Zentimeter gekürzt. Die Folge ist aber nicht etwa weniger Platz in der Länge, sondern viel mehr ein Platzgewinn in der Höhe. Denn ist der Rapid Combi bis zur B-Säule mit der Limousine identisch, so folgt nach oben die gestrecktere, coupéhafte Dachlinie, welchen den hinteren Seitenfenstern jeweils ein kleines extra Dreiecksfenster beschert. Mit dem Skoda Rapid Combi soll mehr Variabilität möglich sein. Das Kofferraumvolumen variiert beispielsweise zwischen 415 und 1.380 Liter. Optional gibt es einen doppelt Laderaumboden und im Rapid Stufenheck sich problemlos 550 Liter verstauen. Die Preise für den Neuwagen wurden noch nicht genannt, allerdings soll der Skoda Rapid Combi ab Oktober in den Handel kommen. Wer nicht so lange warten kann, der schaut sich am besten im Internet mal die Kombi-Angebote bei Mobile an.

Variabilität und Leistung

Mit der neuen Karosserievariante baut Skoda die Individualisierungsmöglichkeiten für Kunden aus. Denn Kunden haben beim neuen Modell viele Optionen. Wer gerne die Sonne ins Auto und auf seinen Kopf scheinen lässt, der kann z.B. ein Panorama-Glasdach oder eine verlängerte Glasheckscheibe, welche dann nahtlos an das Glasdach anschließt, wählen. Auch in Sachen Antrieb hat sich der tschechische Autobauer Gedanken gemacht und bringt den Skoda Rapid Combi mit vier Benzin-und zwei Dieselmotoren auf den Markt. Das Leistungsspektrum wird zwischen 75 bis 122 PS liegen.

Neuauflage des Skoda Superb Combi

Bild: © WoGi - Fotolia.com - Der Skoda Superb Combi wird neu aufgelegt

Bild: © WoGi - Fotolia.com - Der Skoda Superb Combi wird neu aufgelegt

Der Skoda Superb, das größte Modell der Skoda-Reihe soll 2015 neu aufgelegt werden. Wir verraten Ihnen schon heute welche technischen Neuerungen und Änderungen am Design die tschechische VW-Tochter sich dafür ausgedacht hat.

Auf den ersten Blick

Auf den ersten Blick sieht man nicht viel. Zwar soll die Neuauflage des Skoda Superb viele Änderungen im Design mit sich bringen, doch muss man schon ein Kenner sein, um diese Neuerungen zu sehen. Von außen geht es dabei konkret um die neuen Details im Kühlergrill und eine stärker gefeilte Motorhaube. Im Innenraum gibt es dafür neue Farben und Stoffe und mehr Extras, welche jedoch auch extra kosten.

Die Herstellerangaben

Seit der Premiere des Skoda Superb Combi im Jahr 2001 wurden mehr als 600.000 Kombis und Limousinen dieser Baureihe verkauft. Gerade im letzten Jahr gab es nochmals eine Steigerung der Bestellungen, wobei mehr als 100.000 Fahrzeuge gekauft wurden. Übrigens ist der Kombi auch als Gebrauchter sehr gefragt. Gute Angebote findet man zum Beispiel bei Mobile.

Firmenchef Winfried Vahland ist von diesem Modell der Skoda-Reihe begeistert und sagt: “Der Superb ist für Skoda ein würdiges Flaggschiff, denn er bietet einen Komfort, der über das Angebot der Mittelklasse hinaus geht.” Mit der Überarbeitung will Skoda also die Verkaufszahlen auf diesem Niveau halten und 2015 nochmals übertreffen.

Die Leistung des Skoda Superb Combi

Den neuen Superb wird es in vier Benzin- und drei Dieselvarianten geben. Das ist eigentlich nichts neues. Doch werden die neuen Modelle mit Start-Stop-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet sein. Somit geht auch der Verbrauch um bis zu 20 Prozent zurück. Der Einstiegsbenziner ist dann als 1,4-Liter-Vierzylinder mit 125 PS zu haben, daneben gibt es einen 1,8-Liter mit 160, ein 2,0 Liter mit 200 und die Luxusvariante: einen 3,6-Liter-V6 mit 260 PS. Bei den Dieseln markiert ein 1,6-Liter-Selbstzünder mit 105 PS den Einstieg, gefolgt vom 2,0-TDI mit 140 oder 170 PS. Die beiden stärkeren Dieselmotoren sowie die Benziner mit 160 und 260 PS bietet Skoda auf Wunsch auch mit Allradantrieb an.

Deutschland: die Kombi-Nation

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Kombineuheiten auf dem deutschen Automarkt

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Nirgendwo auf der Welt sind Kombis beliebter als in Deutschland. Sie sind geräumig, schick und variabel -  und somit die perfekten Familienautos. Kein Wunder also, dass bis 2015 viele neue Modelle auf den Markt kommen sollen. Dabei gibt es von Modellen aus dem Kleinwagen-Segment bis zur Mittelklasse eine große Auswahl. Die drei wichtigsten Neuheiten sollen deshalb hier vorgestellt werden.

Der VW Passat Variant

Die Konkurrenz unter den Kombi-Herstellern nimmt stetig zu. Deswegen muss auch der Lademeister unter den Kombis mit neuen Ideen nachrüsten. Mit dem neuen Modell Ende 2014 wird Volkswagen deshalb einen Passat Variant mit über 600 Litern Kofferraumvolumen auf den Markt bringen. Außerdem wird es den Kombi dann mit dem sparsamen 1.4 TSI ACT inklusive Zylinderabschaltung und 140 PS geben, wie er bereits im neuen Golf zu haben ist. Optional gibt es Allrad-oder Erdgasantrieb, aber auch eine Plug-in-Variante ist bereits im Gespräch.

Der Skoda Octavia Combi

Genau wie auch die Limousine legt auch der Skoda Octavia Combi in der Länge um ganze 10 Zentimeter zu. Auch der Radstand steckt sich um sechs Zentimeter. Somit wird das neue Modell um einiges geräumiger als sein Vorgänger. Wer viel zu transportieren hat, der wird sich auch über das Kofferraumvolumen von über 600 Litern freuen. Die Markteinführung wird zudem bereits im Mai diesen Jahres sein.

Der Dacia Sandero

Ein neuer Kombi im Kleinwagensegment ist neben dem Clio Grandtour der Dacia Sandero Kombi. Er wird den Logan MCV ersetzen und bringt ein Kofferraumvolumen von 360 Litern mit. Zudem ist der Einkaufspreis sehr günstig und liegt bei etwa 8.000 Euro. Dafür bekommt man einen 75-PS-Vierzylinder. Außerdem ist der Dacia Sandero auch als 90 PS starke Diesel-Variante mit 1,2 Liter Hubraum erhältlich oder als Erdgasvariante.

ŠKODA Yeti Adventure – Für das Abenteuer Alltag gerüstet

© panthermedia.net/arosoft (Olaru Radian-Alexandru)

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Der tschechische Autobauer Skoda spendiert seinem Yeti ein Sondermodell: den Yeti Adventure. Das Sondermodell richtet sich vor allem an anspruchsvolle Autofahrer mit Allround-Ansprüchen. Dafür sorgen viele praktische Features, die alle serienmäßig mit dabei sind. Auf Basis der Ausstattungs-Linie Ambition bietet der neue Yeti Adventure einen Preisvorteil von gut 2 000 Euro. Schon ab 22 490 Euro gibt es das smarte Gefährt zwischen Stadtauto, Geländewagen und Kombi in der kleinsten Motorisierung mit dem 1,2 Liter TSI Benziner mit 77 KW und 105 PS Leistung.

Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen gehören unter anderem ein Assistent zum Anfahren am Berg, eine elektronische Überwachung des Reifendrucks und ein sportliches Lederlenkrad mit Speichen-Look. Elektrische Fensterheber hinten und vorn sowie vollelektrische Außenspiegel und Raumbeleuchtung sorgen für viel Komfort. Die Klimaanlage Climatronic, ein Brillenfach am Dachhimmel, beheizbare Vordersitze und die angenehm dunkel getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben sorgen für viel Luxus, den man in diesem Preissegment selten in der Basisausstattung findet. Grundsätzlich ist der Alltag der Menschen, in diesem besonderen Fall der Autofahrer, teilweise doch recht unterschiedlich und gleichzeitig vielfältig. Selbst wenn also ein Modell wie der Yeti nicht hundertprozentig zu den eigenen Ansprüchen passen sollte, wird man schnell hier das passende Auto finden. Denn schließlich hat auch der Online-Handel mit gebrauchten PKWs top-gepflegte Limousinen im Angebot. Soll es dennoch ein neuwertiger Skoda sein, gibt dafür natürlich reichlich Argumente. Schließlich kommt der neue Skoda Yeti Adventure in gleich sieben verschiedenen Motorisierungen daher. Die Leistung reicht dabei von 77 KW und 105 PS bis zu 125 KW und 170 PS. Vier Benziner und drei Dieselmotoren lassen sich jeweils mit Handschaltung, Doppelkupplungsgetriebe oder Allradantrieb kombinieren. Nicht nur für Familien wird das kleine Allround-Wunder, der Yeti Adventure, ein interessantes Automobil sein. Auch wer ein smartes Auto sucht, das sich genauso gut in der Stadt wie im Gelände fahren lässt, ist mit dem tschechischen Abenteuer gut beraten.

Skoda Octavia als LPG-Modell

© Luftbildfotograf - Fotolia.com

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Heutzutage wird mehr denn je über alternative Antriebsvarianten beim Autokauf nachgedacht. Diese Diskussion wurde nicht nur durch die letzten Benzin-Erhöhungen neu entfacht, sondern ist schon seit längerem ein heißes Thema. So gibt es nicht nur die Wahlmöglichkeit zwischen Benzin und Diesel, sondern mittlerweile haben sich viele weitere Kraftstoffe in die Auswahlliste gemischt. Jedoch hat sich noch keine so recht etabliert. Beim Erdgas liegt es vor allem daran, dass es kaum Tankstellen mit diesem Treibstoff gibt, Autos mit Wasserstoff kann man nur gewerblich nutzen und die Diskussion um die Reichweite bei Elektroautos dürfte jedem bekannt sein. Jedoch hat die VW-Tochter Skoda nun ein Modell auf den Markt gebracht, das für den ein oder anderen Freund der alternativen Antriebsart durchaus interessant sein dürfte.

Es handelt sich hierbei um den Octavia Combi, den man für einen Aufpreis von 1.300 Euro zum LPG-Modell ausbauen lassen kann. Das bedeutet, man bekommt einen Kombi, der zusätzlich noch über einen Autogastank verfügt, mit dem er dann alternativ angetrieben werden kann. Jedoch bleibt der schlichte Benzin-Tank erhalten. Das ist nicht weiter schlimm, da dieser vorrangig zur Reserve und zum Anfahren dient. Weniger schön ist jedoch, dass es sich dabei um einen alten 1,6 Benzin-Motor handelt, der bei den gängigen Modellen kaum noch genutzt wird. Dies überträgt sich dann auf die Qualität des Geräuschpegels und des Anfahrens, was jedoch nicht jeden stören muss. 

Ansonsten ist bei dem Modell nicht viel mehr anders, sodass Fans auf die gewohnten Leistungen des standardmäßigen Octavia Combi zurückgreifen können. Selbst im Raumangebot müssen hier keine Abstriche gemacht werden, was vor allem daran liegt, dass der Autogastank in der Reserveradmulde untergebracht wird und dem Fahrer somit der komplette Kofferraum zur Verfügung steht.

Mit dem Skoda Roomster auf Probefahrt

Die ersten Frühblüher sprießen. Auf den Wiesen blitzen in Gelb, Rot, Blau die Krokusse. Das ist schön für das Auge, aber meine Nase beschwert sich. Ich habe eine Frühblüher Allergie. Die ersten Wochen im Frühjahr sind für mich die Hölle. Meine Nase ist der reinste Wasserfall und ich bekomme auch Kopfschmerzen von dem Pollenflug. Und trotzdem habe ich mit meiner Freundin das letzte Wochenende einen kleinen Ausflug ins Grüne gemacht. Ob ich masochistisch veranlagt bin? Ganz gewiss nicht. Den ganzen Tag haben wir im Auto verbracht. Wir haben den Skoda Roomster für eine Probefahrt geborgt, und der Vorteil dieses Autos ist der Pollen- und Staubfilter, der für reine pollenfreie Luft im Innenraum sorgt. Doch nicht nur damit trumpft der Skoda Roomster. Mit allerlei anderer sinnvoller Zusätze überzeugte mich der Wagen. Das Sitzsystem Varioflex zum Beispiel erlaubt dir die Sitze einzeln auszubauen. Die Außensitze sind verschiebbar, um mehr Sitzfreiheit zu bieten. Auch über dem Kopf gibt das Hochdachkombi genügend Raum für große Menschen. Platz bietet auch der Kofferraum, der zweistufig abgedeckt ist. Viele Ablagefächer im Innenraum können die Suchen nach etwas wie den Fahrzeugpapieren schon ein wenig in die Länge ziehen.

Ein weiterer Bonus sind die getönten Scheiben, die bei einem sonnigen Tag mit einem UV-Filter gegen ultraviolette Strahlung schützen. Das Fahrgefühl auf der Straße war dank der elektrohydraulischen Servolenkung auch auf kurvenreichen Strecken sehr angenehm und präzise. Der 1.6 Liter-TDI-Dieselmoter mit seinen 66 kW brachte genügend Antrieb auf die Straße und verbraucht auf 100 Kilometer nur 4,1 Liter. Das ist eine gute Klimabilanz, denn die CO2-Belastung liegt bei 124 Gramm pro zurückgelegtem Kilometer.

In dem Punkt Sicherheit ist der Skoda Roomster auf jeden Fall im Standard. Airbags, ABS, Antriebsschlupfregelung und ESP bietet das Auto. Auch Motorschleppmomentregelungen, EDS und Dreipunkt-Sicherheitsgurte geben allen Insassen ein sicheres Fahrgefühl. Schlappe 13.150 Euro kostet das Modell. Obwohl ich momentan gar kein Auto brauche, überlege ich mir trotzdem, den Skoda zu kaufen.

Ab in den Urlaub – Mit dem Skoda Superb

Der Vorteil eines Kombis liegt klar auf der Hand: Viel Stauraum für viel Gepäck. Wer viel mit dem Auto verreist und sich nicht gleich ein Wohnmobil zulegen will, ist also mit einem Kombi gut beraten. Nur welcher ist hinsichtlich Verbrauch, Stauraum und Komfort tatsächlich am besten für den Urlaub geeignet?

Mit 4,84 Metern Länge und einem Stauraum von 603 Litern (1835 Liter bei umgeklappten Sitzen) stemmt der Skoda Superb das Urlaubsgepäck einer fünfköpfigen Familie. Vergleich: die weitaus teurere Mercedes E-Klasse T-Modell fasst 695 bis 1950 Liter. Dabei wird es trotzdem für niemanden unbequem. Hinten im Fond kann man sogar die Beine übereinanderschlagen, ohne sie dem Vordermann in den den Rücken zu rammen. Auch vorne sitzt man bequem, wobei es für große Leute gerne etwas tiefer sein könnte. Verarbeitung und Material des Tschechen sind tadellos.  Mit einem Verbrauch von 6,1 Liter fährt der Superb recht genügsam.

Als Insasse bekommt man hin und wieder Rückmeldung darüber, wenn man Unebenheiten wie Brückenabsätze passiert. An einer etwas sensibleren Federung hätten wir nichts auszusetzen. Trotzdem ist selbst beladen an der Fahrdynamik des Skoda Superb nichts auszusetzen. Er zieht ordentlich an und macht selbst auf den hinterletzten Feldwegen nicht schlapp. Kurze Erschütterungen merkt man wie gesagt, dafür hat man jedoch die extraweichen Sitze. Auch bei Schnee und Eis geht der Fahrspaß nicht verloren. Nicht jeder wird von dem Touchscreen im Cockpit begeistert sein – es sind wirklich ganz schön viele Knöpfe.

Im Gegensatz seinem großen Bruder VW Passat Variant, der jedoch weniger Volumen fasst, kommt der Skoda Superb im niedrigerem Preissegment daher: Er ist ist rund 2 500 € günstiger als der Passat. Trotz seines vergleichbar schmalen Preises jedoch, spart der Riese nicht an Qualität und Leistung. Mehr Auto für sein Geld kann man nicht bekommen. Da bleibt fast noch was für den Urlaub übrig.