Subaru und sein Legacy 2014

Bild: © SeanPavonePhoto - Fotolia.com - Der neue Subaru wird sehnsüchtig erwartet

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Ein Raunen ging durch das Messegelände der Tokyo Motor Show als Subaru ihr neuestes Projekt enthüllten: Levorg, eine Kombiversion des beliebten Subaru Legacy (der leicht befremdliche Name setzt sich zusammen aus “Legacy”, “Revolution” und Touring”, wird aber aller Voraussicht nach nicht der endgültige Name bleiben) mit bis zu 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern – respektable Zahlen für einen Wagen aus einer Modellreihe, die eigentlich vorrangig für Familienwagen bekannt ist.

Optik

Optisch sind keine großen Sprünge zu erwarten, Subaru bleibt auch beim Legacy Kombi der eigenen Linie treu, lediglich die hinteren Scheinwerfer und die Rückscheibe wurden noch einmal vergrößert.

Um das neue Modell auch für Stadtmenschen attraktiver zu machen, wurden die Maße entsprechend angepasst. Mit einer Länge von 4,69 Metern kommt der Kombi, bei einer Höhe von 1,48 m und 1,78 m Breite etwas kürzer daher als gewohnt, und auch der Radstand ist um gute 10 Zentimeter geschrumpft auf 2,65 Meter.

Motor und Leistung

Im Motorraum wird die Größenanpassung fortgesetzt, geht allerdings dank DirectX Injektion Turbo (DIT) nicht auf Kosten der Leistung und das CVT-“Lineartronic” Elektrogetriebe, bekannt aus aktuellen Subaru-Modellen simuliert 8 Gänge.

Die Kraft und Leistung, die der Kombi auf die Straße bringt sind jedoch aller Achtung wert. Bis zu 300 PS in einem 2,0 Liter Benziner treiben den Allrad-Kombi bei einem Durchschnittsverbrauch von 7,5 Litern vorwärts. Subura-Chef Yasuyuki Yoshinaga geht sogar soweit, potentiellen Kunden zu versprechen, sie könnten im Legacy inneren Frieden finden.

Sicherheit

Auch in Sachen Sicherheit fährt der neue Legacy an der Spitze mit. Allrad-ESP, ABS, Bremskraftverteilung und ein Bremsassistent, der bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h greift, lassen in Sachen Sicherheit keinerlei Wünsche offen.
In Japan wird der neue Legacy ab Januar 2014 zu haben sein und preislich aller Voraussicht nach bei 32.200 Euro starten. Man darf gespannt sein, wann und in welcher Ausstattung dieser starke Kombi auch in Europa zu haben sein wird.

Die Auffrischung des Toyota Avensis

Toyota © Henryk Sadura - Fotolia.com

Toyota © Henryk Sadura - Fotolia.com

Autohersteller wissen, dass sie nur durch stetige Entwicklungsarbeit an der Technik und auch beim Design für Interesse beim Kunden sorgen können. Andernfalls können sie sich im Wettbewerbsumfeld kaum kontinuierlich durchzusetzen.

Nachdem Toyota nun den neuen Yaris vorgestellt hat, sollte im Januar 2012 auch der aufgewertete Avensis folgen. In seiner aktuellen Generation im vergangenen Jahr hat der Avensis für gerade mal 8.300 Käufer gesorgt. Und das war eindeutig zu wenig, um erfolgreich gegen die etablierten Platzhirsche in der Mittelklasse zu bestehen.  

Die jetzt verfeinerte Avensis-Generation soll für mehr Käuferinteresse sorgen. Trotz etlicher Verbesserungsmaßnahmen hat sich Toyota entschieden, die Preise nicht zu erhöhen. Dadurch sollen Kunden angelockt werden, die hoffentlich die mittlere Ausstattung „Life“ oder das Topmodell „Executive“ bestellen. Die Einstiegsversion gibt es zum Preis ab 22.700 Euro. Den Avensis Life gibt es wiederum ab 24.550 Euro. Er verfügt über eine ordentliche Ausstattung: unter anderem über eine Klimaautomatik, Regen- und Lichtsensor, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und 17 Zoll Leichtmetallfelgen. 

In der beliebten Life-Ausstattung kostet der Avensis Kombi mit dem 2,2-Liter Vierzylinder-Dieselmotor (150 PS/110 kW) 29.300 Euro. Wer weniger oder mehr Leistung möchte, kann den Diesel-Avensis auch mit 124 PS (91 kW) oder 177 PS (130 kW) bekommen. Dieses Triebwerk bildet nämlich die goldene Mitte sowohl in Leistung als auch im Verbrauch. 

Der Motor ist serienmäßig an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt. Dies ist zweifellos eine Kombination, die eine ruhige Hand des Fahrers erfordert. Doch der Hersteller hat auch für einen kleinen Trost gesorgt: In Kombination mit dem 150 PS-Diesel kann wahlweise ein konventionelles Automatikgetriebe geliefert werden. Allerdings gegen einen Aufpreis von 2.000 Euro Aufpreis. 

Der knapp 1,6 Tonnen schwere Avensis Kombi fällt in seiner neusten Ausgabe durch sein sicheres und unkompliziertes Fahrverhalten auf. Dabei merkt man sofort, dass der Feinschliff am Fahrwerk dem Avensis gut getan hat. Das Handling hat dadurch ebenso profitiert wie auch seine Agilität. Auch die elektronische Servolenkung überzeugt, die für einen sicheren Kontakt zur Fahrbahn sorgt. Die angenehmen Sitzposition sorgt dafür, den Fahreindruck abzurunden und macht den neuen Avensis langstreckentauglich. Zudem vermitteln die im Innenraum verarbeiteten Materialien eine recht angenehme Atmosphäre. Die Bedienbarkeit von sämtlichen Schalter und Hebel sowie die Übersichtlichkeit der Instrumente ist absolut praxisgerecht. 

Ratgeber: Seat Ibiza

Kaum ein Wagen ist gerade bei jungen Fahrern so beliebt wie der Seat Ibiza. Kein Wunder, denn der Konzern bietet für das Modell eine unglaubliche große Zahl an Variationen an. Genau das richtige für Individualisten, die sich nicht mit einem Standardauto zufriedengeben möchten. Die Schar der Benzin- und Dieselmotoren ist beim Ibiza nahezu unübersichtlich. Zudem können Interessenten aus verschiedenen Karosserievarianten wählen: man kann den Ibiza sowohl als Zwei- als auch als Viertürer oder Kombi erwerben.

Bei so einer großen Auswahl stellt sich nur die Frage, welches Modell für welchen Käufer das Richtige ist: Der Ibiza gilt als jung, flott und dynamisch. Dazu trägt schon die Optik viel bei: kantig-markig ist sein Profil, die Linien klassisch und eher zurückhaltend. Er ist ein absoluter Verkaufsschlager: von Januar bis Mai 2011 wurden 11.699 Ibiza-Zulassungen verbucht. Das bedeutet für den Konzern eine Steigerung von 31,6 Prozent, die sich sehen lassen kann. Und die Tendenz bleibt weiterhin steigend.

Als ein enormer Pluspunkt des Modells gilt sein Preis: das Zweitürermodell ist mit 60 PS für bereits 10.990 Euro zu haben – ein verlockendes Angebot, besonders für Fahranfänger. Auch die Aufpreise sind bei weitem nicht monströs: bei allen Varianten kostet der Aufschlag für das Viertüren-Modell lediglich 700 Euro. Auch die schlappe Summe von 800 Euro für die Kombi-Variante ist extrem günstig berechnet. Der Ibiza erinnert an einen Baukasten, bei dem man sich das gewünschte Fahrzeug selbst zusammenbasteln kann. Der Kunde hat die Wahlfreiheit zwischen sechs verschiedenen Ausstattungslinien und zahlreichen Paketen. Somit kann man selbst entscheiden, ob man sich die Luxusvariante gönnt oder der günstige Kleinwagen ausreicht.

Doch auch das Portmonee-schonende Modell ist nicht im Geringsten unkomfortabel, ganz im Gegenteil: zahlreiche Ablagen in den Türen, eine praktische Mittelkonsole und ein übersichtlich gestaltetes und solide verarbeitetes Cockpit lassen auch hier einen Hauch Luxus spüren.

Der Hyundai i40

 

Hyundais Erfolg bei Kleinwagen gibt dem Unternehmen ein neues Selbstvertrauen, soviel dass sich der koreanische Autobauer nun erstmals ernsthaft den Mittelklassewagen widmet. Nach dem Flop des Sonata kommt nun diesen Sommer der i40 auf den Markt.

Mit diesem Wagen will der Autobauer vor allem Firmenfahrer und Familienväter für sich gewinnen. Aus diesem Grund wird zunächst der Kombi mit einem Preis von 23 390 Euro etabliert und dann im Spätherbst erst die sportlich gezeichnete Limousine.

Es hat sich auf jeden Fall auch einiges getan, vor allem im Design. Der Sonata, der noch wirkte wie ein biederes Mauerblümchen, wird nun abgelöst vom i40 der wie ein forsches Statement gegen Langeweile aussieht. Die Frontpartie wirkt frech und sieht aus als würde sie freundlich mit den LED-Streifen des Tagfahrlichts zwinkern, Am schönsten sieht der Kombi jedoch fast von hinten aus, denn der 4,77m lange Wagen ist nicht nur auf Funktionalität sondern auch ein bisschen auf die Form ausgelegt, das bedeutet für die Heckpartie: ein leicht abfallendes Dach, eine Heckklappe mit großen LED-Rückleuchten die einen flotten Schwung machen und ein kleiner Spoiler, der den sportlichen Anspruch unterstreicht.

Der Kombi hat außerdem jede Menge Raum zur Verfügung, selbst mit voller Bestuhlung sind es bereits 553 Liter für das Gepäckabteil die sich bei Bedarf, durch Umklappen der Hälften der Rücklehne bis zu 1719 Liter aufstocken lassen. Aber auch im Innenraum und gerade im Fond ist genug Platz für allePassagiere.

Bei der Gestaltung des Innenraums überrascht Hyundai i40 vorn mit modernem und liebevollem Ambiente, verarbeitet mit Hilfe von Klavierlack und Chromrahmen. Auch die brillante Grafik der Tachos im Cockpit gefällt.

Un effizient ist der i40 auch noch, selbst der stärkste Motor (von vieren) kommt nur auf einen Verbrauch von 6,6 Litern (CO2-Ausstoß 156 g/km). Sogar eine Variante mit Start-Stopp-Automatik gibt es die dann mit 4,3 Litern und 113 g/km am sparsamsten ist.

Diesel-Kombis im Vergleich

Im Vergleich der Mittelklasse-Kombis Diesel liegt der Skoda superb klar vorn! Kombis mit bis zu 180PS und 400Nm wie Mazda 6 Kombi 2.2 MZR-CD, Opel Insignien Sports Touret 2.0 CDTI, Renault Laguna Grandeur dCi 180 FAP oder Skoda Superb Combo 2.0 TDI-CR zeigen ihre Stärken und Schwächen im Test. Die luxuriöse Ausstattung aller dieser Kombis macht sie damit nicht mehr nur zu einem Familienwagen, sondern viel mehr zu einem praktischen Wagen für Selbstständige und eilige Handelsreisende.

Mit dem Skoda Superb lässt sich viel, schnell und weit transportieren. In der Elegance-Version kann er nicht mehr an Auto für weniger Geld bieten. Er zeichnet sich durch einen überreichlichen Platz im Gepäckabteil bei umgeklappter Rückbank aus und glänzt mit einem XL-Kofferraum. Ein Schienen-Zurrsystem oder aufstellbarer Ladeboden sichern das Transportgut. Lediglich der Mechanismus des Umklappens ist veraltet. mit einem Verbrauch von 7,2 Liter auf 100Kilometer ist er der sparsamste Kombi im Vergleich.

Der Mazda 6 sowie der Renault Laguna Grandeur zeigen wie es gehen kann, da sich mit nur einem Zug am Hebel die Rücksitzbank zusammenfaltet und eine nahezu ebene Ladefläche bildet. Allerdings ist das Rollo vor der Heckscheibe nicht ganz durchdacht. Positiv beim Mazda 6 Kombi fällt sein metallener Schutz der Ladekante und das Trennnetz in einer eigenen Kassette auf.
Durch eine angeschrägte Heckklappe verschenkt der Renault hingegen unnötig Platz. Das neu abgestimmte Fahrwerk des Mazda und die bessere Geäruschdämmung lassen ihn zusammen mit dem Skoda Superb als Sieger des Komfort-Tests hervorgehen. Eine präzise Lenkung und ein willig mitlenkendes Heck runden das Profil des kräftigen und drehfreuigen Diesel ab. Der Spritverbrauch liegt dabei im Bereich eines Kombis. Nur die etwas eigenwillige Bedienung über 13Lenkradtasten mindern den Eindruck des Kombis.

Auch der Resolut Laguna Grandeur weist viele Knöpfe vor und hat zudem ein äußerst agiles Fahrwerk. Die Lenkung erfolgt sowohl mit der Vorder- als auch Hinterachse, wobei die nachgezogenen Räder bis 60km/h maximal 3,5 Grad gegen oder bei höheren Geschwindigkeiten in die Fahrrichtung zeigen, für die Autobahn nicht ganz so vorteilhaft wie für Pylongassen. Insgesamt wäre eine bessere Federung sowie mehr Gefühl in der Lenkung vorteilhafter. Die niedrigen Innengeräusche stehen dem bei auf schlechten Straßen knisterndem Geräusch im Amaturenbereich entgegen. Außerdem weist der Reynaud einen höheren Verbrauch vor.

Der Opel Insignia bringt als Cosmo serienmäßig ein Navigationssystem und eine umfangreiche Liste mit Zusatzausstattungen mit sich. So zum Beispiel gut stützende Optionssitze und ein Flex-Ride genanntes Fahrwerk sowie adaptive und verstellbare Stoßdämpfer. Damit wird ein gutes Reisekomfort, aber auch sportliche Straffheit geboten. Allerdings zeigt der Opel eine leichte Anfahrschwäche und erstickt durch eine lange Übersetzung des Sechsganggetriebes die Längsdynamik. Insgesamt zeigt der Vorgänger bessere Kombi-Qualitäten. Denn die Kofferraum-Luke ist sehr eng gehalten und vorstehende Heckschürze erschwert das Beladen. Auch wenn er im Test die beste Bremsanlage und damit in den Sicherheitsaspekten mit vorn liegt, fällt er bei den anderen leider weit zurück.

Insgesamt kann der Opel Insignia Sports Touret nur bei den Sicherheitsaspekten glänzen und liegt ansonsten weit zurück. Der Renault Laguna punktet mit seiner untadeligen und sportlichen Fahreigenschaften, liegt aber dennoch hinter dem Mazda 6 Kombi. Die verbesserte Federung und als Sieger im Komfort-Test lassen ihn im Vergleich an den anderen vorbeiziehen. Der eigentliche Sieger aber ist der Skoda superb, der mit seinem hohen Komfort und der vorteilhaften Antriebswertung dem Mazda in nichts nachsteht. Die Eigenschaften eines Kombis behält er dabei alle bei, denn so viel schnell bewegbaren Raum kann man nur bei ihm für sein Geld erhalten.