Diesel Kombis, die man sich leisten kann

Bild: © Kzenon - Fotolia.com - Der Diesel-Kombi- ein lohnenswerter Familienwagen

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Familienurlaub, Einkauf und Transport – muss ein Auto all diese Anforderungen erfüllen und dabei möglichst noch sparsam sein, entscheiden sich die meisten Familien für einen Diesel Kombi. Welche Modelle sich hier besonders lohnen, möchten wir etwas näher beleuchten.

Drei Modelle stehen zur Wahl

Einen Händler finden, der die folgenden Modelle anbietet, das sollte sich übrigens nicht allzu gestalten. Wobei in manchen Fällen auch die gebrauchte Version ihren Zweck erfüllen kann. Im Internet findet man viele gute Angebote, die sich ebenfalls lohnen. Nun aber zur Übersicht!
Rabatte lassen sich aktuell gut beim Insignia Sports Tourer herausholen. Der Wagen hat zwar gerade erst ein Facelift hinter sich, überzeugt aber trotzdem mit guten Preisen. Ford Mondeo und Mazda6 können da sehr gut mithalten.

Kein Luxus, aber solide Familienqualitäten

Für Mitfahrer bietet der Ford einen Menge Platz im Fond und auch im Kofferraum ist viel Stauraum vorhanden. Bei umgeklappten Sitzen lassen sich ganze 1745 Liter Platz für Gepäck und andere Dinge nutzen. Die ausgewogene Federung und die fein ansprechende Lenkung sorgen für ein angenehmes Fahrgefühl. Insgesamt punktet der Sportstourer mit guter Qualität, auch wenn das Design durchaus einen Spritzer mehr an Modernität vertragen könnte. Ledersitze sind serienmäßig an Bord, doch für Extras wie eine Freisprechanlage muss man mit Aufpreisen von 300 Euro rechnen. Mit 140 PS und 320 Nm vielleicht nicht gerade das flinkste Modell, aber dennoch ein solider Familienwagen.
Der Ford Mondeo Turnier bringt ebenfalls viel Platz im Kofferraum mit. An Komfort und Dynamik fehlt es dem Kombi nicht, aber insgesamt müssen im Vergleich zu jüngeren Modellen doch einige Abstriche gemacht werden.
Dass dem Opel Insignia ein Faclift verpasst wurde, sieht man zwar kaum, aber grundsätzlich gibt es hier nicht unbedingt etwas auszusetzen. Für ein angenehmes Fahrgefühl sorgen unter anderem die direkte Lenkung und die wirklich bequemen AGR-Sitze. Ein weiterer Punkt der überzeugt: das IntelliLink-System mit bis Platz für bis zu 60 Festspeicher. Leider ist der Kofferraum mit max. 1530 Litern nicht ganz so geräumig, wie bei den anderen Modellen. Den Wagen bekommt man für unter 30.000 Euro.

Sportlich unterwegs: Mazda6

Der Mazda6 verdient die Bezeichnung Sportkombi, denn motortechnisch ist er mit 150 PS und 380 Nm gut ausgestattet. Auch beim Verbrauch hat der Mazda die Nase vorn. Mit 5,4 Litern überholt er die Konkurrenz. Beifahrer sitzen allerdings nicht ganz so bequem, wie in einem der anderen Modelle. Platzmäßig sind im Kofferraum bis zu 1663 Liter vorhanden.

Volvo 240 GL – Lohnt sich der Kombi?

Bild: © Brad Pict - Fotolia.com - Der Volvo 240er erinnert an die 70iger

Bild: © Brad Pict - Fotolia.com - Der Volvo 240er erinnert an die 70iger

Ein Volvo 240 GL ist nicht nur praktisch, er hat auch einen gewissen Charme. Insbesondere die älteren Modelle lassen ein Gefühl von Hippiezeit und Freiheit beim Fahrer aufkommen. Ein paar kleine Macken sind da zu verschmerzen. Immerhin bekommt man einen echten Klassiker, mit viel Platz und so etwas wie Kultstatus.

Korrosion ist kein seltenes Problem

Die schlechte Nachricht zuerst: Rost ist ein Problem, dass grade die Modelle aus den Siebzigern und Achtzigern nicht gerade selten mitbringen.
In vielen Fällen ist es entweder die Kofferraumklappe oder es sind die Radläufe, an denen sich Rost bildet. Eine weitere Schwachstelle ist die Windschutzscheibe, denn die wurde leider nicht gut verklebt. Hier kann Wasser durchkommen und im schlimmsten Fall in den Sicherungskasten laufen oder auch in den Innenschweller. Korrosion ist da nicht mehr weit. Sind die Ablauflöcher dann auch noch verstopft, kann es zu Rost an den Schwellern und an der Reserveradwanne kommen. Aschrecken lassen muss man sich von diesen eventuellen Mängeln aber nicht. Wer zum Beispiel auf suchen.mobile.de eine Modell gefunden hat, welches ihm gefallen könnte, sollte ganz einfach bei der Besichtigung des Wagens konkret auf solche eventuellen Mängel achten.

Gute Qualität

Die Qualität der Innenraumverarbeitung ist größtenteils gut und stellt nur in wenigen Fällen ein Problem dar. Nicht selten sind die vorderen Sitze ein wenig durchgesessen, aber das kommt natürlich auch auf die Länge und Intensität der Nutzung des Wagens an. Ein defektes Heckklappenschloß oder ein langsamer elektrischer Fensterheber sind Mängel, über die es sich leicht hinwegsehen lässt.

Getriebeprobleme können auftreten

Mit dem Motor sollte es keine Probleme geben. Das Getriebe hingegen ist da etwas anfälliger. Bei Modellen mit Overdrive klappt in vielen Fällen das Zuschalten nicht mehr und auch der erste Gang lässt sich nicht selten nur schwer einlegen.
Die Abgasnorm Euro 2 ist durch ein Umrüsten des OHC-Motors gut einzuhalten.
Der Motor knackt bei pfleglicher Behandlung ohne Umstände auch die 300.000 Kilometermarke.
Fazit: Es ist leider nicht allzu einfach ein gut erhaltenes Kombimodell zu finden. Meist sind die Modelle bereits bei 250.000 Kilometern angelangt. Finanziell kommt man beim Volvo 240er aber relativ gut weg. Einen fahrbereiten Wagen gibt es schon ab 1500 Euro.

Die Civic-Reihe von Honda bekommt Zuwachs

Bild: © Gary Blakeley - Fotolia.com - Der Honda Civic bekommt nach 12 Jahren wieder Kombi-Unterstützung

Bild: © Gary Blakeley - Fotolia.com - Der Honda Civic bekommt nach 12 Jahren wieder Kombi-Unterstützung

Zwölf lange Jahre lang ist Hersteller Honda ganz ohne einen Kombi in seinen Reihen ausgekommen. Nun ist diese Phase allerdings vorbei, denn man hat sich entschieden, dem Modell Civic eine kompakte Alternative für die Familie Honda Civic zu spendieren. Premiere feierte der Tourer auf der diesjährigen IAA in Frankfurt, wo sonst?

Platz satt

Äußerlich gleicht sich der Kombi seinem Vorbild, der Limousine an. Doch sobald man den Blick auf die Ladefläche lenkt, zeigt sich echte Großzügigkeit. Ohne die Hand anzulegen bietet der große Civic ein Ladevolumen von stolzen 624 Litern an. Zum Vergleich: Der Golf Variant kommt mit 605 Litern. Kennt man sich mit einem Honda bereits aus, dann weiß man die Ladefläche mit nur einem Griff entscheidend zu vervielfachen. 1668 Liter freie Ladefläche stehen dem geneigten Kombifahrer nach dem Umklappen der Sitze zur Verfügung. Der erneute Vergleich mit dem Golf Variant ergibt demgegenüber einen Vorteil von satten 48 Litern.

Für die Passagiere bietet der Civic Tourer im Fond ein deutliches Plus im Kopfraum, hier rentiert sich die gerade und nicht leicht abschüssige Dachführung des Neulings. Ein Vorteil gegenüber der Limousine, der sich allerdings nicht auf die Sitzfläche ausweitet, denn diese präsentiert sich weiterhin recht sparsam. Doch trotzdem war das Thema „Platz“ ein wichtiges für die Honda-Entwickler. Der extrem große Kofferraum mit der niedrigen Ladefläche überzeugt vollständig, genauso wie die sogenannten „Magic Seats“ im Fond.

Positiver Eindruck

Das Fahrgefühl präsentiert sich ebenfalls durchdacht, denn das adaptive System der Stoßdämpfer, dessen Aufpreis bei knapp 600 Euro liegen wird, wirkt sich insbesondere bei einem vollbeladenen Kombi äußerst positiv aus.

Insgesamt also lässt sich sagen, dass Honda sich mit dem neuen Civic Kombi vermutlich tatsächlich einen echten Gefallen getan hat. Die ersten Eindrücke versprechen einen durchdachten Kombi mit einer Menge Platz.

Ford, Mazda, Hyundai: Drei Kombis im Vergleich

Bild: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com - Endlich ein neuer Kombi

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Im heutigen Artikel geht es um drei Top-Kombis. Alle sind brandneu auf dem Markt und bieten technische Innovationen der Extraklasse. Im Vergleicht treten an: der Mazda 6 mit seinem sparsamen Skyactiv-Diesel und 150 PS, der 136 PS starke Hyundai i40 cw und der Ford Mondeo Turnier mit 140 Pferdestärken. Doch wer hat am meisten auf dem Kasten?

Der Mazda 6

Der Mazda 6 ist ein hübsches, aber schlichtes Auto, dass wohl an keiner Ampel für Aufsehen sorgt. Doch schaut man unter das unauffällige Gewand des Kombis, entdeckt man fortschrittlichste Technik. Denn unter der Motorhaube befindet sich ein hochmoderner Dieselmotor, der beim Autobauern Mazda nur Skyactiv-D genannt wird und wohl zu den derzeit überzeugendsten Triebwerken zählt. Für diese zukunftsträchtige Erfindung wurde der Motor auch zu Recht mit dem zweiten Preis beim Paul-Pietsch-Award 2013 ausgezeichnet. Neben einem niedrigen Normverbrauch und guter Leistung, filtert der Mazda 6 auch seine Abgase und ist so deutlich umweltverträglicher als vergleichbare Diesel-Modelle. Zu einem Preis ab 28.490 Euro ist der 150-PS-Diesel zu haben.

Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCi

Seit 2007 gibt es den Mondeo in seiner aktuellen Form. Erst Ende 2014 soll ein Nachfolgemodell auf den Markt kommen. Doch spricht die lange Beibehaltung der Karosserieform auch für den Mondeo. Denn in der Mittelklasse ist der Wagen fast konkurrenzlos geräumig. Mit einem Maximalvolumen von 1.728 Litern und einem sehr guten Fahrwerk, welches auch auf unebenen Straßen nicht in Schaukelei verfällt, kann der Ford Mondeo durchaus überzeugen. Einzig in Sachen Beschleunigung ist der Kombi etwas überfordert. So sprintet der Mazda 6 im höchsten Gang sechs Sekunden schneller von 80 auf 120 km/h als der Ford. Mit einem Grundpreis von 30.550 Euro ist der Kombi preislich in der Mitte zwischen Mazda 6 und Hyundai i40.

Hyundai i40 cw 1.7 CRDi

Den richtigen Kombi finden ist nicht leicht. Doch mit einer opulenten Ausstattung und einem ordentlichen Kofferraumvolumen von 553 Liter im Normalzustand und 1.719 Liter maximal, ist der koreanische Kombi tatsächlich ein solides Familienauto. Im Test schneidet der Hyundai fahrsicher und agil ab, jedoch ist die Federung auf der Straße nicht sehr komfortabel. Wegen der kleinen Frontscheiben wirkt das Auto zudem etwas unübersichtlich, immerhin ist eine Einparkhilfe serienmäßig mit an Bord. Spaß hat man mit dem Wagen im Blick auf den niedrigen Verbrauch und eine fünfjährige Garantie. Mit einer Premiumausstattung, in der dann allerdings bis auf das Navi alles wichtige enthalten ist, kommt der i40 cw auf einen Preis von 32.730 Euro.

Seat Leon ST: Der große Kompakt-Kombi

Bild: © Gorilla - Fotolia.com - Viel Platz für die ganze Familie.

Bild: © Gorilla - Fotolia.com - Viel Platz für die ganze Familie.

Mit dem Leon ST wird der Autobauer Seat auf der IAA dieses Jahr seinen ersten Kompakt-Kombi vorstellen. Im Vergleich zum Fünftürer soll der ST sogar über mehr Kofferraumvolumen verfügen. Wir verraten heute erste Details zum neuen Modell von Seat.

Seats neues Modell

Auf der diesjährigen IAA (12. bis 22. September 2013) wird der Hersteller Seat den Leon ST vorstellen. Nach dem Drei- und Fünftürer ist der Kompakt-Kombi die dritte Variante in der Modell-Palette. Mit mehr Platz und Komfort überzeugt der Kombi im Test. Im Vergleich zum Fünftürer (380 Liter) bietet der Leon ST stolze 587 Liter Gepäckvolumen. Mit umgelegten Rückbänken sind sogar 1470 Liter drin. Zwar fällt das Platzangebot etwas kleiner aus als z. B. beim Golf Variant oder dem Octavia Combi, aber mit 27 Zentimetern mehr Länge, einer Durchladeöffnung und dem doppelten Laderaumboden bietet der Seat genügend Stauraum für Kleinfamilien.

Leistung & Design

Mit dynamischer Linienführung will der Leon ST die Konkurrenz hinter sich lassen. Dabei besinnt sich der Spanier auf seine Markentradition und gibt sich betont sportlich. Eine stärker abfallende Dachlinie und flachere Heckscheibe dienen der neuen sportlicheren Optik. Schicke serienmäßige LED-Hauptscheinwerfer runden das Paket ab.

Erstaunlich flexibel kommt der Seat Leon ST mit 9 Motorvarianten daher. Als Basismotor gibt es den 86 PS starken 1.2 TSI, wer etwas mehr PS unter der Haube haben will entscheidet sich für eine der 1.4 TSI-Varianten mit 122 oder 140 PS. Als Top-Benziner hat die spanische Automarke noch den 1.8 TSI mit 180 PS im Angebot. Diesel-Fans bedient Seat  mit einem 1.6 TDI mit 90 bzw. 105 PS oder dem 2.0 TDI mit 150 oder 184 PS. In puncto Sicherheit- und Assistenzsysteme übernimmt der Kombi alles von seinem fünftürigen Bruder. Einen genauen Termin, ab wann der Leon ST im Handel erhältlich sein wird, gibt es noch nicht. Auch Preise wurden bisher noch nicht genannt.

Mit dem Kombi in den Urlaub

Bild: © Max Topchii - Fotolia.com - Campingurlaub mit dem Kombi

Bild: © Max Topchii - Fotolia.com - Campingurlaub mit dem Kombi

Der Sommer ist da und der lang ersehnte Urlaub scheint in greifbarer Nähe. Sollten Sie noch keinen Urlaub gebucht haben und einen Camping-Urlaub in Betracht ziehen, dann haben wir eine tolle Idee für Sie! Wie wäre es mit einem Camping-Urlaub ohne Zelt und stattdessen mit Ihrem Kombi?

Outdoor-Urlaub mit dem Kombi

Wir kennen den Kombi bereits als vortreffliches Familien- und Urlaubsauto, da viel mehr hineinpasst als in eine Limousine. Allerdings kann ein geräumiger Kombi auch als Schlafgelegenheit dienen und den Camping oder Outdoor-Urlaub um einiges angenehmer gestalten. Dafür muss man nur die hintere Sitzbank umklappen und schon hat auch ein Erwachsener bequem Platz zum Schlafen.

Umrüstung zum Campingmobil

Wenn Sie Ihren Kombi zum Low-Budget-Hotel machen, sollten Sie nur darauf achten, dass nach dem umklappen der Sitzbank auch eine ebene Fläche entsteht. Bei manchen Kombis ist dies leider nicht möglich, was beim Schlafen zu einer Belastung für Nerven und Gelenke werden kann. Wer noch auf der Suche nach einem Fahrzeug ist, der kann sich einmal im Internet oder beim Händler seines Vertrauens umschauen, hier gibt es viele günstige Kombis für jedes Budget. Weiterhin sollten Sie für Ihren Campingurlaub noch Vorhänge oder geeignete Verblendungen mitbringen, um starker Sonneneinstrahlung und dem Aufheizen Ihres Autos vorzubeugen. Zudem schaffen Sie sich auch die nötige Privatsphäre, um Ihren Urlaub entspannt genießen zu können.

Zusätzlicher Stauraum

Wer seinen Kombi für Urlaubszwecke umrüstet, der sollte auch an das Anbringen einer Gepäckbox auf dem Dach denken. Hiermit schaffen Sie zusätzlichen Stauraum für Ihr Gepäck. Außerdem ist eine Dachbox praktisch, weil diese die Ladung sicher vor Schmutz und Nässe schützt. Achten Sie aber darauf, die Ladung gut zu sichern, damit nichts verrutscht oder verloren geht. Haben Sie alle Sachen sicher verstaut, kann es endlich in den Urlaub gehen.

Neuauflage des Skoda Superb Combi

Bild: © WoGi - Fotolia.com - Der Skoda Superb Combi wird neu aufgelegt

Bild: © WoGi - Fotolia.com - Der Skoda Superb Combi wird neu aufgelegt

Der Skoda Superb, das größte Modell der Skoda-Reihe soll 2015 neu aufgelegt werden. Wir verraten Ihnen schon heute welche technischen Neuerungen und Änderungen am Design die tschechische VW-Tochter sich dafür ausgedacht hat.

Auf den ersten Blick

Auf den ersten Blick sieht man nicht viel. Zwar soll die Neuauflage des Skoda Superb viele Änderungen im Design mit sich bringen, doch muss man schon ein Kenner sein, um diese Neuerungen zu sehen. Von außen geht es dabei konkret um die neuen Details im Kühlergrill und eine stärker gefeilte Motorhaube. Im Innenraum gibt es dafür neue Farben und Stoffe und mehr Extras, welche jedoch auch extra kosten.

Die Herstellerangaben

Seit der Premiere des Skoda Superb Combi im Jahr 2001 wurden mehr als 600.000 Kombis und Limousinen dieser Baureihe verkauft. Gerade im letzten Jahr gab es nochmals eine Steigerung der Bestellungen, wobei mehr als 100.000 Fahrzeuge gekauft wurden. Übrigens ist der Kombi auch als Gebrauchter sehr gefragt. Gute Angebote findet man zum Beispiel bei Mobile.

Firmenchef Winfried Vahland ist von diesem Modell der Skoda-Reihe begeistert und sagt: “Der Superb ist für Skoda ein würdiges Flaggschiff, denn er bietet einen Komfort, der über das Angebot der Mittelklasse hinaus geht.” Mit der Überarbeitung will Skoda also die Verkaufszahlen auf diesem Niveau halten und 2015 nochmals übertreffen.

Die Leistung des Skoda Superb Combi

Den neuen Superb wird es in vier Benzin- und drei Dieselvarianten geben. Das ist eigentlich nichts neues. Doch werden die neuen Modelle mit Start-Stop-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet sein. Somit geht auch der Verbrauch um bis zu 20 Prozent zurück. Der Einstiegsbenziner ist dann als 1,4-Liter-Vierzylinder mit 125 PS zu haben, daneben gibt es einen 1,8-Liter mit 160, ein 2,0 Liter mit 200 und die Luxusvariante: einen 3,6-Liter-V6 mit 260 PS. Bei den Dieseln markiert ein 1,6-Liter-Selbstzünder mit 105 PS den Einstieg, gefolgt vom 2,0-TDI mit 140 oder 170 PS. Die beiden stärkeren Dieselmotoren sowie die Benziner mit 160 und 260 PS bietet Skoda auf Wunsch auch mit Allradantrieb an.

Die Kombiversion des Kia Cee’d

Bisher fehlte es bei den sonst sehr interessanten Kia-Modellen immer an einem ordentlichen Gepäckteil. Dieses Problem haben die Koreaner jetzt endlich gelöst, indem sie ihren ersten Kombi auf den Markt bringen.

Der Kia Cee´d Sportswagon- sportlich?

Kia Cee´d Sportswagon ist der Name des neuen Modells, welcher mit guter Ausstattung, genügend Ladevolumen und einem schicken Design überzeugen kann. Seltsam hingegen ist der Name Sportwagon, welcher dem Käufer wahrscheinlich suggerieren soll, dass es sich um einen Sportwagen, nur mit extra Ladevolumen handelt. Ein Versprechen, dass der Kombi jedoch nicht halten kann. Denn als sportlich kann man ihn mit einer Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h und einem Sprintwert von 11,2 Sekunden (1,6-Liter-Diesel) nicht gerade bezeichnen. Dafür gibt es allerdings auch einen sehr guten Normverbrauch von 4,2 Litern, vorausgesetzt Sie nutzen die Start-Stopp-Funktion an der Ampel und schalten früh hoch und spät runter.

Design & Ausstattung

Ansonsten kann man jedoch nicht meckern, denn der Kia Cee´d ist ein wirklich sehr praktisches Auto. Er ist sowohl schick und schnörkellos, als auch zugleich gut geschnitten und holt aus Länge und Radstand das Beste raus. Im Vergleich zu anderen Marken dieser Preisklasse wirkt der Cee´d sogar wesentlich kürzer und filigraner. Die Ausstattung ist gehoben und muss sich vor VW Golf & Co. nicht verstecken. Auch das Cockpit wirkt aufgeräumt und lädt mit seinem abgestimmten Fahrwerk zum entspannten Fahrvergnügen ein. Wer etwas Luxus und Extras mag, der kann für einen angemessenen Aufpreis z.B. einen Einparkassistenten oder ein beheiztes Lenkrad dazu buchen.

Was gibt es noch zu wissen?

Infos über die verschiedenen Modelle  findet man im Internet. Insgesamt kann man aber bei dieser Ausstattung und einem Preis von 15.690 Euro nicht viel falsch machen. Bei diesem Preis liegt man sogar nur 1200 Euro über dem fünftürigen Modell und bekommt dafür deutlich mehr Kofferraumvolumen und noch 20 Zentimeter mehr Auto als beim Fünftürer.

Deutschland: die Kombi-Nation

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Kombineuheiten auf dem deutschen Automarkt

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Kombineuheiten auf dem deutschen Automarkt

Nirgendwo auf der Welt sind Kombis beliebter als in Deutschland. Sie sind geräumig, schick und variabel -  und somit die perfekten Familienautos. Kein Wunder also, dass bis 2015 viele neue Modelle auf den Markt kommen sollen. Dabei gibt es von Modellen aus dem Kleinwagen-Segment bis zur Mittelklasse eine große Auswahl. Die drei wichtigsten Neuheiten sollen deshalb hier vorgestellt werden.

Der VW Passat Variant

Die Konkurrenz unter den Kombi-Herstellern nimmt stetig zu. Deswegen muss auch der Lademeister unter den Kombis mit neuen Ideen nachrüsten. Mit dem neuen Modell Ende 2014 wird Volkswagen deshalb einen Passat Variant mit über 600 Litern Kofferraumvolumen auf den Markt bringen. Außerdem wird es den Kombi dann mit dem sparsamen 1.4 TSI ACT inklusive Zylinderabschaltung und 140 PS geben, wie er bereits im neuen Golf zu haben ist. Optional gibt es Allrad-oder Erdgasantrieb, aber auch eine Plug-in-Variante ist bereits im Gespräch.

Der Skoda Octavia Combi

Genau wie auch die Limousine legt auch der Skoda Octavia Combi in der Länge um ganze 10 Zentimeter zu. Auch der Radstand steckt sich um sechs Zentimeter. Somit wird das neue Modell um einiges geräumiger als sein Vorgänger. Wer viel zu transportieren hat, der wird sich auch über das Kofferraumvolumen von über 600 Litern freuen. Die Markteinführung wird zudem bereits im Mai diesen Jahres sein.

Der Dacia Sandero

Ein neuer Kombi im Kleinwagensegment ist neben dem Clio Grandtour der Dacia Sandero Kombi. Er wird den Logan MCV ersetzen und bringt ein Kofferraumvolumen von 360 Litern mit. Zudem ist der Einkaufspreis sehr günstig und liegt bei etwa 8.000 Euro. Dafür bekommt man einen 75-PS-Vierzylinder. Außerdem ist der Dacia Sandero auch als 90 PS starke Diesel-Variante mit 1,2 Liter Hubraum erhältlich oder als Erdgasvariante.

Der VW Golf Variant Concept R-Line

Bild: © :-) - Fotolia.com - Wolfsburg- die Produktionsstätte von VW

Bild: © :-) - Fotolia.com - Wolfsburg- die Produktionsstätte von VW

Erst kürzlich wurde der neue Golf Variant der 7. Generation auf dem Genfer Autosalon präsentiert. Nun wurde im Rahmen einer Studie auch der neue VW Golf Variant Concept R-Line vorgestellt. Dieser ist ein Kombi mit den Extras der R-Linie. Somit kombiniert er das Konzept einer neuen Generation des Allradantriebes 4Motion mit Haldex-5-Kupplung und dem stärksten lieferbaren Dieselmotor (2,9 Liter, 150 PS, 320 Nm). Volkswagen demonstriert damit, wie eine sportliche Variante ihrer Kombi-Modelle in Zukunft aussehen wird.

Optik & Innendesign

Für die sehr sportliche Optik sorgen ein modifiziertes Heck mit Diffuser und Dachkantenspoiler, eine Frontpartie mit R-Frontschürze, Schwellerleisten in Hochglanz-Schwarz, Spoiler-Lippen und eine 225/40er Bereifung mit 18-Zoll-R-Line-Felgen. Das Interieur glänzt mit Sportsitzen, die farblich abgesetzte Steifen in Nappaleder sowie Kontrastnähte besitzen, Carbonfaser-Applikationen und edel aussehende schwarze Innenraum-Applikationen.

Stauvolumen

Wer jetzt Angst hat, dass das Ladevolumen aufgrund der Sportlichkeit einbüßen muss, der kann mit diesen Zahlen sicherlich beruhigt werden: 605 Liter Kofferraumvolumen; 1 620 Liter Stauvolumen bei umgelegten Rücksitzen und Beladung bis unter das Dach. So überzeugt der Golf Variant Concept R-Line also auch mit äußert beeindruckenden Platzverhältnissen und einem großen Kofferraumvolumen.

Bald Konkurrenz für Audi & Co?

So kann VW mit diesem Modell bald in Konkurrenz mit dem Audi RS Avant oder dem Ford Focus ST Turnier treten. Ob in genau dieser Variante oder eventuell als GTI-Antrieb, beide Varianten sind beim neuen Konzept von Volkswagen nicht ausgeschlossen.
Bisher existiert der leistungsstarke VW Variant noch als “Concept”. Ein Produktionsbeginn oder die Kosten für einen Kombi dieser Klasse sind noch nicht bekannt. Eins ist allerdings klar – mit diesen technischen Voraussetzungen und dem sportlichen Design wird der neue Sport-Kombi sicherlich ein Verkaufsschlager werden. Wir dürfen also gespannt sein wann der sportliche Variant Concept-R-Line auf den Markt kommt.

Schwungvolles Design – Mazda 6 Kombi

Bild: © beermedia - Fotolia.com - Der neue Mazda 6 dank Skyactive sehr sparsam.

Bild: © beermedia - Fotolia.com - Der neue Mazda 6 dank Skyactive sehr sparsam.

Eine Menge drin und trotzdem viel Platz: An der dritten Generation des Mazda 6 Kombi findet sich viel Neues. Motor, Fahrwerk und Design zeigen sich in stylischer Frische. Der Innenraum überzeugt mit seinem Platzangebot.

Kein Hatchback mehr

Der Mittelklasse-Mazda läuft nur noch als Kombi und Limousine vom Band. Weil weniger mehr ist, haben die Japaner die Varianten Sport oder Tour aus dem Programm genommen. Leider fällt damit auch das beliebte Schrägheck aus dem Sortiment, mit dem dem japanische Konzern in den 80er Jahren auf dem europäischen Markt der Durchbruch gelang.

Der Skyactive-Motor

Was nun der neue Kombi innen zu bieten hat? Unter der Haube verbirgt sich bei der Dieselausführung ein sogenannter Skyactive-Motor. Der Antrieb ist besonders umweltschonend, im Abgas werden weniger Stickoxide und Rußpartikel abgegeben. Zudem reduziert die Skyactive-Technik den Verbrauch durch ein besonders geringes Verdichtungsverhältnis. 175 PS klingt nach ordentlich viel Schubkraft, zu spüren ist anfangs von den zahlreichen Pferdestärken nicht sehr viel. Der Grund: Der 2,2-Liter-Vierzylinder gibt die Kraft gleichmäßig über die gesamte Drehzahlspanne ab. Bei niedrigen Touren gehen ähnlich viele Newtonmeter auf die Welle wie bei hohen Drehzahlen. Das ist ideal für eine entspannte Fahrweise.

Leistung und Verbrauch

Laut Werk beschleunigt der Selbstzünder in 7,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Tatsächlich ist er mit 8,3 Sekunden fast eine halbe Sekunde langsamer. Die Höchstgeschwindigkeit ist 220 km/h. Wer besorgt auf die steigenden Spritpreise schaut, den wird der geringe Treibstoffverbrauch des Kombis beruhigen. Auch wenn die Werksangabe von 4,6 Liter pro 100 Kilometer wohl kaum zu erreichen ist, so ist für sparsame Fahrer eine Marke von 5,2 Litern realistisch. Für eine zügige Fahrt sollte man im Durchschnitt mit 7,5 Litern rechnen.

Clever und geräumig

Was leistet der Kombi nun aber in puncto Raumangebot? Obwohl das Gesamtvolumen des Mazda 6 um 90 Liter zu seinem Vorgänger verringert wurde, ist er dennoch geräumig. Grund dafür ist die clevere Sitzbank, die sich unkompliziert zu einer ebenen Fläche umlegen lässt. Im Handumdrehen ist auf diese Weise viel Laderaum geschaffen. Rund 530 Kilogramm kann der Wagen mit Leichtigkeit wegpacken. Da laufen weder die Bremsen heiß, noch wird durch die Zuladung die Verzögerungsanlage beeinflusst.

Import-Kombis im Vergleich

Bild: © xy - Fotolia.com - Wer greift sich in 2013 ein Stück vom Kombi-Kompaktklasse-Kuchen ab?

Bild: © xy - Fotolia.com - Wer greift sich in 2013 ein Stück vom Kombi-Kompaktklasse-Kuchen ab?

Bisheriger Importmeister auf dem deutschen Markt für Automobile der Kompaktklasse ist der Hersteller Skoda mit seinem Octavia. Seit Jahren greifen die deutschen am liebsten zu diesem Auto, wenn sie nicht ein deutsches Modell wählen. Besonders die Kombi-Version erfreut sich großer Beliebtheit unter den Käufern. Doch immer mehr Hersteller wollen auch ein Stück vom Kombi-Kompaktklasse-Kuchen abhaben und drängen mit neuen, attraktiven Modellen auf den deutschen Markt. Vorteil des Octavias: Er kann mit der ausgefeilten Technik des VW Golf und einem sehr günstigen Preis aufwarten. Trotzdem ist er auch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Im Frühjahr steht das Nachfolgemodell auf dem Genfer Autosalon.

Kias neuer Ceed Sportswagon glänzt

Der südkoreanische Hersteller Kia, Tochterunternehmen von Hyundai, versucht mit dem Ceed Sportswagon Boden auf den Klassenprimus gut zu machen. Der Ceed wurde maßgeblich im deutschen Entwicklungszentrum mitkreiert und ist das etwas sportlichere Schwestermodell des Hyundai i30. Der Sportswagon ergänzt die Ceed-Produktpalette seit vergangenem Sommer. Die Testversion wurde von einem 135 PS 1,6-Liter Benzin-Direkteinspritzer angetrieben und ist ab 19 390 Euro erhältlich. Der Gepäckraum fasst zwischen 528 und 1 642 Litern. Zudem stehen Unterflur-Staufächer, Trennnetz und Fixiersystem serienmäßig zur Verfügung. Der Innenraum wirkt aufgeräumt und glänzt durch zahlreiche clevere Ablagen und Staufächer.

Chevrolet Cruze SW mit hohem Verbrauch

Der Chevrolet Cruze SW ist eine Spur länger als die Konkurrenten, aber im Innenraum merkt der Fahrgast davon wenig. Er ist mit 140 PS aus einem turbo-geladenen 1.4 Liter-Benziner auch ausreichend motorisiert. Der Einstiegspreis liegt bei 21 945 Euro. Im Test fielen zuerst die sehr hohen Verbrauchswerte auf, die sich sehr von den Werksangaben unterscheiden. Einen sehr positiven Eindruck machte das Brems- und Fahrverhalten. Der Kofferraum fasst zwischen 500 und 1 478 Liter, der starke seitliche Einzug des Gepäckraums schränkt die Zulade-Möglichkeiten stark ein.

Die Entwicklungen im nächsten Jahr werden zeigen, ob die beiden Herausforderer dem Skoda Octavia den Rang ablaufen können. Preislich sind sie durchaus eine günstige Alternative zum Skoda Octavia.