Honda in Genf: Civic als Kombi und mehr

Bild: © pincasso - Fotolia.com - Auf nach Genf! ... geht es auch für Hondas neue Modelle

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Am siebten März ist es wieder soweit. In der Schweiz öffnet der renommierte Genfer Autosalon seine Pforten. Zehn Tage lang zeigen Hersteller aus aller Welt die ersten Welt- und Europapremieren dieses Jahres. Auch Honda will da nicht außen vor bleiben.

Civic Wagon Concept mit Premiere

Der japanische Autobauer kündigte bereits im Vorfeld in Person von Manabu Nishimae, seines Zeichens Europapräsident der Traditionsmarke, an, die Reihe „Civic“ als Kombi weiter auszubauen und so einen neuen Schritt in die Zukunft zu wagen. Aus diesem Anlass stellt Honda in Genf eine recht weit gediehene Studie des Honda Civic Wagon Concept vor. Ein erstes Vorabbild zeigte ein hochmodernes Design, das gleichzeitig auf eine fortgeschrittene Familienfreundlichkeit hindeutet. Denn der Kofferraum verspricht, jedenfalls auf der Skizze, immensen Raumkomfort.
Zudem scheinen die Japaner diese klassischen Kombi-Eigenschaften mit einer Shooting-Brake artigen Dynamik verbinden zu wollen. Das windschnittig geformte Dach erinnert eher an ein sportliches Coupé, den gleichen Eindruck hinterlassen die breiten Radhäuser. Also mal wieder ein Kombi, aus der Reihe: perfekt für Familien und Sportler

Crossover-Modell und sportliches NSX Concept 

Ebenfalls seinen großen Auftritt wird das Crossover-Modell Honda CR-V 1.6 i-DTC feiern. Der Neuling aus der sogenannten „Earth Dreams Technology“ wird zeitgleich mit dem Civic im April bei den Händlern erwartet. Der sparsame 120 PS-Dieselmotor soll für neue Honda-Kundschaft in diesem neuen und gleichzeitig umkämpften Segment sorgen. Man wird sehen…

Der Dritte im Honda-Bunde ist der NSX, bzw. eine Studie, die dem Serienmodell schon sehr nah kommen soll. Der japanische Sportwagen zeigte sich in dieser Version das erste Mal vor einigen Monaten in Detroit bei der dortigen Motor Show. Nun allerdings dürfen alle Neugierigen einen exklusiven Blick in den Innenraum werfen, quasi eine Mini-Weltpremiere. Bis der NSX allerdings seinen Weg zu den Kunden finden wird, kann es sich noch etwas hinziehen, ein konkretes Datum wurde von Honda bislang nicht bekannt gegeben.

Der Honda Accord im Test

Der Honda Accord Tourer wurde frisch überarbeitet und präsentiert sich mit einem neuen starken Diesel. Das Design ist stilvoll und dennoch sparsam gehalten.

Der neue Mittelklasse-Kombi ist 4,75 Meter lang. Zwar verlor er bei den Gepäcksraum-Bestwerten im Vergleich zu Renault Clio Grandtour, dafür kann er aber mit anderen Elementen glänzen. Auch bei dem Thema Zuladung schneidet der Honda Accord negativ ab. Nur 433 Kilogramm kann er bieten, während der Passat Variant über 500 Kilogramm aufladen kann.

Die Sportversion Type S profitiert vor allem durch die bequemen Vordersitze mit viel Seitenhalt. Die hinteren Plätze müssen darunter ein bisschen leiden, aber ein durchschnittlicher Fuß- und Knieraum ist gegeben. Der Umgang mit den vielen Funktionstasten fällt nicht leicht. Aber umso mehr kann man sich positiv überraschen lassen, sobald man sich dem Auto nähert. Denn die Radio- und Navigationsbedienung haben viele Vorzüge. Auch die Funktionen der Tasten, die direkt am Lenkrad angebracht sind, sind durch aus sinnvoll. Auch das doppelte Gurtzupfen ist im Honda eingebaut. Der Honda Accord zeichnet sich zudem dadurch aus, dass er im Spurüberwachungsmodus mitlenkt. Auch die Bremseingriffe erfolgen bei dem automatischen Abstandstempomaten zeitnah, wobei man sie auch als zu harsch empfinden kann. Allerdings kann man diese Sicherheitsmaßnahmen nur in einem zusätzlichen Paket in Preishöhe von 2.450 Euro erwerben.

Ob das Navigationssystem gut oder nachlässig ist, kann sich keiner so richtig entscheiden. Für diejenigen, die oft in der Stadt unter Zeitdruck stehen eine bestimmte Adresse zu finden, werden sich über dieses Navi erfreuen. Alle anderen werden den Aufpreis in Höhe von 2.400 Euro als zu hoch empfinden, und auf normale Navis zurückgreifen.

Der Honda Accord Tourer verbraucht 7,1 Liter auf 100 km und kostet ab 37.515 Euro. Auch wenn jetzt der neue Topdiesel auf 180 PS kommt, sagen die Experten, dass der kleine Diesel ebenfalls ausreichend ist.

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