Ein Auto für die ganze Familie: der Volvo V70

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Der Volvo V70 glänzt in neuem Look

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Anfang des Jahres wurde er bereits auf dem Genfer Autosalon vorgestellt, nun gibt es ihn zu kaufen – den neuen Volvo V70. Mit einem kompletten Facelift, mehr Komfort und geringerem Verbrauch ist der Kombi das perfekte Familienauto.

Innenraum & Design

Wie immer achtet man beim schwedischen Autobauern Volvo auf eine hochwertige Verarbeitung im Innenraum. Strapazierfähiges und bequemes Leder, schicke Armaturen und eine im Verhältnis 20-40-20 umklappbare Rückbank sorgen für Platz und Komfort im Innenraum des V70. Ein Kofferraumvolumen von 575 Liter bei stehender Rückbank ist zudem durchaus Gepäck- und Passagierfreundlich. Auch in puncto Technik hat Volvo sich einiges einfallen lassen. Ein neues Infotainment-System bietet nun zahlreiche Möglichkeiten in Sachen Musik, Internet und Navigation. Eine beleuchtete Bedienkonsole und beleuchtete Elemente wie Türgriffe und Schlüsselloch sorgen für angenehmeres Fahren bei Nacht. Betrachtet man das Außendesign, so erkennt man eine klare Designlinie mit noch selbstbewussterer Frontpartie als beim Vorgängermodell. Die Motorhaube hat durch das Facelift ein klassisch, V-förmiges Aussehen bekommen und versprüht subtile Eleganz.

Leistung & Verbrauch

Den neuen Volvo V70 gibt es in drei Benzinvarianten mit einer Leistung von 180 PS bis 304 PS und zusätzlich in sechs Diesel-Varianten mit 115 PS bis 215 PS. Das Spitzenmodell der Volvo V70-Reihe. Der mit Allrad angetriebene T6 Basisdiesel schafft es innerhalb von 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei bleibt der Spritverbrauch mit etwa 7,1 Liter im Vergleich sehr niedrig. Zu einem Preis von 57.540 Euro kann man den sportlichen Kombi im Handel erwerben. Wem die Standard-Dieselvariante mit 115 PS reicht, der bekommt den V70 auch schon ab 34.400 Euro in der Basisversion. Durch seine innovativen Verbesserungen im Bereich Design, Verbrauch und Sicherheit kann der Volvo V70 sich neben der großen Konkurrenz im Sektor “schicke Familienkutschen” durchaus behaupten.

Mercedes C250 CGI T

Der neue Mercedes C250 CGI T ist da. Und er wurde einem harten Test unterzogen und somit auf Herz und Nieren geprüft.

Als erstes fällt erst einmal der neu gestaltete Innenraum auf. Dieser war früher häufig stark in der Kritik, da er irgendwie zu einfach und billig wirkte. Das hat Mercedes von grund auf geändert und dürfte zumindest in diesem Bereich für eine einstimmige Meinung sorgen. Recht kompliziert wirkt die Bedienung da es einfach zu viele Untermenüs gibt. Man zappt sich per Lenkradtasten so durch die Menüs und merkt wie umständlich und zeitaufwendig dies auch ist. Dabei ist es völlig unnötig Assistenzhilfen in Untermenüs zu packen, da diese keine Hilfe mehr sind wenn man sich erst durch zig Menüs blättern muss. Diese gehören auf die Titelseite des Menüs, wenn nicht sogar als separate Tasten am Bordcomputer.

Die Sitze wurden als gut bezeichnet, auch wenn man beim ersten sehen vielleicht kurz aufblinzelt, da sie sehr brettig und einfach wirken. Jedoch sollen sie einen großen Sitzkomfort bieten, der sich vor allem bei Langstrecken bezahlt macht.

Insgesamt kann man nicht behaupten, dass der neue Mercedes ein Raumriese sei, trotzdem bietet er genug Platz. Abzüge müssen beim Kofferraum gemacht werden, da dort weitaus kleinere Autos der Konkurrenz ein größeres Fassvolumen aufweisen. Auch auf der Rückbank finden mit Sicherheitskindersitzen nur zwei Kinder Platz, was dem Mercedes als Familienauto ein großes Fragezeichen verschafft. Auch die Staumöglichkeiten im vorderen Bereich des Autos sind begrenzt, so fällt es schon schwer den großen Weltatlas irgendwo unterzubringen.

Insgesamt weiß der neue Mercedes zu überzeugen, jedoch nicht in der Preiskategorie. Es ist ein gut abgestimmtes und edles Auto, weißt jedoch zu viele kleine Mängel auf, die dieser Preis nicht rechtfertigt und der Mercedes sich somit in Konkurrenz mit viel günstigeren Autos befindet.

Der neue VW Tiguan – Komfort und Sicherheit

Sicherheit, Komfort, Zuverlässigkeit, das sind die Attribute, die den VW Tiguan am ehesten beschreiben, Begriffe wie Innovation, Spannung oder Abenteuer sind in dem Steckbrief eher fehl am Platz. Aber das scheint auch nicht das Zeil gewesen zu sein, der SUV, den es im Juli 2011 zu kaufen geben wird, ist ein Familienauto.

Das Platzangebot reicht locker aus, um eine vierköpfige Familie samt Gepäck unbeschadet in den Urlaub zu transportieren, mit einer Länge von 4,43 und einer Höhe von 1,81 Metern ist der SUV durchaus stattlich. Dennoch hält sich der Verbrauch in Grenzen, in der kleinsten Diesel-Variante verbraucht der Wagen auf 100 Kilometern gerade einmal 5,3 Liter.

Das Kofferraumvolumen des Wagen kann sich dabei sehen lassen: Bei umgeklappter Rückbank können 1.510 Liter verstaut werden, ein ordentliches Ergebnis.

Ein weiteres Indiz, dass der Tiguan ein Familienauto ist, ist das umfangreiche serienmäßige Sicherheitspaket. Inklusive sind Airbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbagsystem und Seitenairbags für alle Insassen, Dreipunktautomatiksicherheitsgurte, und ESP. ASR, EDS und MSR. Ergänzt werden kann das in der Basisersion schon umfangreiche Paket durch Fernlichtregulierung, Diebstahlwarnanlage oder eine Geschwindigkeitsregelanlage.

Preislich bewegt sich der Tiguan im Mittelfeld seiner Konkurrenten, die kleinste Version ist ab 24.175 Euro zu haben, die luxuriöstese Variante gibt es für 34.225 Euro. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Tiguan gegen seine Konkurrenz schlagen wird, gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start auf dem Automarkt hat VW allerdings schon einmal geschaffen.