Familienurlaub mit dem Auto

© Kurhan - Fotolia.com

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Der Sommer steht vor der Tür und viele werden schon an den Urlaubsvorbereitungen basteln. Doch neben der Frage, wohin es gehen soll, ist auch wichtig zu fragen: Wie? Auch wenn die Flugpreise heute deutlich niedriger sind, also noch vor einigen Jahren, so steigen die Kosten bei einer Familie doch recht schnell in die Höhe. Darum entscheiden sich immer mehr Leute mit dem Auto zum gewünschten Reiseziel zu kommen. Man ist unabhängiger und flexibel, aber schnell wird so eine Autofahrt zum Urlaubsort zu einer echten Geduldsprobe.

Vor allem für Kinder ist eine lange Autofahrt oft die Hölle. Genervte Eltern sind nach einer Tortur aus Fragen wie „Wann sind wir endlich da?“, „Ist es noch weit?“, „Mir ist langweilig!“ usw. keine Seltenheit. Um dennoch eine angenehm Fahrt in Richtung Urlaub zu unternehmen, gibt es einige Tricks und Tipps, die vieles erleichtern können.

An erster Stelle steht die Frage nach dem Auto. Dass eine vierköpfige Familie nicht mit einem Opel Corsa in den Süden fahren sollte, erklärt sich von selbst. Das Auto sollte groß genug sein, dass das ganze Gepäck im Kofferraum Platz findet und die Rückbank allein für die Kinder zur Verfügung steht. Am besten eignen sich hierfür Minivans oder auch Familienvans.

Wichtig ist außerdem, dass eine leistungsstarke Klimaanlage vorhanden ist und abgedunkelte Seitenscheiben, die Schatten spenden. Und natürlich ist auch wichtig den richtigen Zeitpunkt für eine Reise zu finden. Entweder man fährt in den frühen Morgenstunden los oder aber am späten Abend. So vermeidet man Staus und die Hitze ist auch nicht so stark. Wer gern über Nacht fährt, hat den Vorteil, dass die Kleinen aller Wahrscheinlichkeit nach schlafen werden. Pausen nach zwei Stunden entspannen außerdem. Denn so kommt man dem Bewegungsdrang der Kinder nach und auch die Erwachsenen können sich die Beine vertreten. Wer vorher eine Auto-Tasche packt, erspart sich zusätzlichen Stress. Hier gehören kleine Snacks, Getränke sowie Beschäftigungsmöglichkeiten hinein. Für Kinder ist es auch spannend, wenn sie anhand einer Karte die Route verfolgen können.

Der Seat Alhambra, ein Auto für die ganze Familie

Viel Platz und noch mehr Stärke, das bietet der neue Seat Alhambra. Um satte 22 Zentimeter ist er im Gegensatz zu seinem Vorgänger gewachsen und bietet flotten Familien damit noch mehr Platz und Fahrspaß. Edel und geräumig, dass sind die neuen Wünsche großer Familien. Die Zeiten der anspruchslosen Familien sind eindeutig vorbei. Dabei geht es aber nicht nur um Design und Platz, sondern auch um Umweltfreundlichkeit. Spritschlucker will niemand mehr fahren. Laut Hersteller verbraucht der neue Alhambra als Diesel nur 5,9 Liter auf 100 Kilometer. Doch nicht nur das verpasst dem Van ein Umweltpunkt, auch die Start-Stopp-Automatik, die an roten Ampeln bewirkt, dass das Auto bei Wartepausen ausgeht und somit der Verbrauch nicht unnötig hochschnellt.

Wer denkt, dass der Van nur für gemütliche Fahrten bereit ist, der irrt, denn die 170 PS bringen das 1,8 Tonnen schwere Fahrzeug in 9,8 Sekunden auf 100 km/h. Erst bei 204 km/h geht dem Alhambra die Puste aus, doch mit einem vollbeladenen Auto samt Kinder würde man dem Auto nicht mehr Kraft abverlangen. Das Kofferraumvolumen gleicht sowieso alle kleinen Unebenheiten aus. Mit 809 Liter kann der Van so ziemlich alles schlucken und für Umzüge oder ähnliches lässt sich aus den 809 Liter Kofferraumvolumen mit heruntergeklappten Sitzen eben einmal 2430 Liter zaubern.

Doch dieser Allrounder hat auch seinen Preis, in der Basisausstattung kostet der Alhambra satte 33.000€ und gehört damit nicht zu den günstigsten Modellen. Trotzdem bietet er Familien Komfort, Platz und Sicherheit, diese Privilegien haben nun einmal ihren Preis.