Mit dem Kombi in den Urlaub

Bild: © Max Topchii - Fotolia.com - Campingurlaub mit dem Kombi

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Der Sommer ist da und der lang ersehnte Urlaub scheint in greifbarer Nähe. Sollten Sie noch keinen Urlaub gebucht haben und einen Camping-Urlaub in Betracht ziehen, dann haben wir eine tolle Idee für Sie! Wie wäre es mit einem Camping-Urlaub ohne Zelt und stattdessen mit Ihrem Kombi?

Outdoor-Urlaub mit dem Kombi

Wir kennen den Kombi bereits als vortreffliches Familien- und Urlaubsauto, da viel mehr hineinpasst als in eine Limousine. Allerdings kann ein geräumiger Kombi auch als Schlafgelegenheit dienen und den Camping oder Outdoor-Urlaub um einiges angenehmer gestalten. Dafür muss man nur die hintere Sitzbank umklappen und schon hat auch ein Erwachsener bequem Platz zum Schlafen.

Umrüstung zum Campingmobil

Wenn Sie Ihren Kombi zum Low-Budget-Hotel machen, sollten Sie nur darauf achten, dass nach dem umklappen der Sitzbank auch eine ebene Fläche entsteht. Bei manchen Kombis ist dies leider nicht möglich, was beim Schlafen zu einer Belastung für Nerven und Gelenke werden kann. Wer noch auf der Suche nach einem Fahrzeug ist, der kann sich einmal im Internet oder beim Händler seines Vertrauens umschauen, hier gibt es viele günstige Kombis für jedes Budget. Weiterhin sollten Sie für Ihren Campingurlaub noch Vorhänge oder geeignete Verblendungen mitbringen, um starker Sonneneinstrahlung und dem Aufheizen Ihres Autos vorzubeugen. Zudem schaffen Sie sich auch die nötige Privatsphäre, um Ihren Urlaub entspannt genießen zu können.

Zusätzlicher Stauraum

Wer seinen Kombi für Urlaubszwecke umrüstet, der sollte auch an das Anbringen einer Gepäckbox auf dem Dach denken. Hiermit schaffen Sie zusätzlichen Stauraum für Ihr Gepäck. Außerdem ist eine Dachbox praktisch, weil diese die Ladung sicher vor Schmutz und Nässe schützt. Achten Sie aber darauf, die Ladung gut zu sichern, damit nichts verrutscht oder verloren geht. Haben Sie alle Sachen sicher verstaut, kann es endlich in den Urlaub gehen.

Mal was Anderes: Wintercamping

© panthermedia.net/naumoid (Dmitry Naumov)

© panthermedia.net/naumoid (Dmitry Naumov)

Camping ist eine feine Sache – allerdings auch nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören vor allem schönes Wetter und eine gute Ausrüstung. Aber was ist eigentlich, wenn draußen Schnee und Eis regieren? Die meisten Menschen flüchten dann in den Süden, wo sie bei sommerlichen Temperaturen am Strand fläzen und sich bräunen lassen. Besonders Hartgesottene aber tun das Gegenteil: Sie campen im Schnee.

Natürlich reicht ein Zelt, und sei es noch so gut, dann nicht aus. Stattdessen wird ein Wohnmobil bemüht, und hat man erst die richtige Ausstattung, kann die ganze Sache richtig schön werden. Viele der Campingplätze, die man mit dem Mobil anfahren kann, liegen idyllisch. Dementsprechend steigt die Zahl der Wintercamper stetig an. Wozu viel Geld in einem Hotel lassen, wenn man sein eigenes kleines Appartement auf Rädern hat?

Ganz wichtig: Das Wohnmobil muss gut inspiziert werden, bevor es auf die große Reise geht. Winterreifen sind dabei oberste Priorität. Außerdem an Bord sein müssen Schneeketten, sonst kann die erholsame Fahrt schnell zum Albtraum werden. Der Stellplatz, den man auswählt, sollte frei von Schnee und Eis sein. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Wohnmobil beim Auftauen kippt. Und auch das Kehren des Daches bei starkem Schneefall sollte keineswegs vernachlässigt werden. Ansonsten kann vermeintlich harmloser Schnee schnell zu einer großen Last werden, die auf das Mobil drückt.
Und nicht zuletzt sollte man auch stets darauf achten, Schnee- und Eisplatten vom Dach zu räumen, die eine immense Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen können.

Wenn all diese Hinweise beachtet werden, gibt es eigentlich nichts mehr, was gegen einen winterlichen Ausflug in weiße Gefilde sprechen könnte. Nur eine kleine Standheizung kann womöglich noch zur Krönung des Ausflugs werden!