Category : PRO Kombi

Honda in Genf: Civic als Kombi und mehr

Bild: © pincasso - Fotolia.com - Auf nach Genf! ... geht es auch für Hondas neue Modelle

Bild: © pincasso - Fotolia.com - Auf nach Genf! ... geht es auch für Hondas neue Modelle

Am siebten März ist es wieder soweit. In der Schweiz öffnet der renommierte Genfer Autosalon seine Pforten. Zehn Tage lang zeigen Hersteller aus aller Welt die ersten Welt- und Europapremieren dieses Jahres. Auch Honda will da nicht außen vor bleiben.

Civic Wagon Concept mit Premiere

Der japanische Autobauer kündigte bereits im Vorfeld in Person von Manabu Nishimae, seines Zeichens Europapräsident der Traditionsmarke, an, die Reihe „Civic“ als Kombi weiter auszubauen und so einen neuen Schritt in die Zukunft zu wagen. Aus diesem Anlass stellt Honda in Genf eine recht weit gediehene Studie des Honda Civic Wagon Concept vor. Ein erstes Vorabbild zeigte ein hochmodernes Design, das gleichzeitig auf eine fortgeschrittene Familienfreundlichkeit hindeutet. Denn der Kofferraum verspricht, jedenfalls auf der Skizze, immensen Raumkomfort.
Zudem scheinen die Japaner diese klassischen Kombi-Eigenschaften mit einer Shooting-Brake artigen Dynamik verbinden zu wollen. Das windschnittig geformte Dach erinnert eher an ein sportliches Coupé, den gleichen Eindruck hinterlassen die breiten Radhäuser. Also mal wieder ein Kombi, aus der Reihe: perfekt für Familien und Sportler

Crossover-Modell und sportliches NSX Concept 

Ebenfalls seinen großen Auftritt wird das Crossover-Modell Honda CR-V 1.6 i-DTC feiern. Der Neuling aus der sogenannten „Earth Dreams Technology“ wird zeitgleich mit dem Civic im April bei den Händlern erwartet. Der sparsame 120 PS-Dieselmotor soll für neue Honda-Kundschaft in diesem neuen und gleichzeitig umkämpften Segment sorgen. Man wird sehen…

Der Dritte im Honda-Bunde ist der NSX, bzw. eine Studie, die dem Serienmodell schon sehr nah kommen soll. Der japanische Sportwagen zeigte sich in dieser Version das erste Mal vor einigen Monaten in Detroit bei der dortigen Motor Show. Nun allerdings dürfen alle Neugierigen einen exklusiven Blick in den Innenraum werfen, quasi eine Mini-Weltpremiere. Bis der NSX allerdings seinen Weg zu den Kunden finden wird, kann es sich noch etwas hinziehen, ein konkretes Datum wurde von Honda bislang nicht bekannt gegeben.

Audi SQ5 3.0 TFSI feiert in Detroit Premiere

Bild: © panthermedia.net/parinya binsuk - Der neue SQ5 TDI - Sportliches für jedes Gelände

Bild: © panthermedia.net/parinya binsuk - Der neue SQ5 TDI - Sportliches für jedes Gelände

Der Markt für SUVs ist hart umkämpft. Um gegen die die starke Konkurrenz ein Argument zu haben, müssen die Autohersteller ihren Kunden schon etwas Besonderes bieten. Seit 2008 bietet Audi in diesem Segment seinen Q5 an. Das SUV bekam im letzten September erst ein Facelifting und nun wird ergänzend die sportliche Topvariante, SQ5 TDI in die Verkaufsräume kommen. 

313 PS unter der Haube

Dieses Modell holt nochmal einiges heraus aus dem Geländewagen von Audi. Ausgeliefert wird der TDI in Deutschland nur in einer Dieselversion, was aber hierzulande durchaus Sinn macht, da 85 Prozent der Q5 Kunden ohnehin einen Diesel ordern. Der Dreiliter-V6-Dieselmotor hat richtig viel Power und überflügelt sogar den Porsche Cayenne in Sachen Leistung. Die Motorenauswahl bei SUVs ist groß und wächst stetig; Vorgänger- und Konkurrenzmodelle des neuen Power-Audis zeigt das Portal mobile.de. Darunter vor allem aktuelle und kostengünstige Kombis. Beim SQ5 unter der Haube stecken ganze 313 PS, die den 4,6 Meter langen Wagen auf 250 km/h beschleunigen, wovon die ersten 100 km/h in nur 5,1 Sekunden erreicht werden. Bei solchen Zahlen wird einem ein bisschen Bange in Sachen Verbrauch, aber die angegeben 7,2 Liter auf 100 Kilometern liegen durchaus im Normbereich. 

Audi drive select für ein dynamischeres Fahrgefühl

Der SQ5 bekommt zusätzlich ein sportlicheres Fahrwerk, das 30 Millimeter tiefer liegt als bei der herkömmlichen Variante. Die Federn und Stoßdämpfer wurden ebenfalls sportlich abgestimmt und für einen sicheren Straßenkontakt sorgen die 20 Zoll Reifen im Format 255/45. Beim SQ5 wurden zudem die Schürzen modifiziert und individuelle Felgen montiert. Die Front zeichnet sich insbesondere durch den platingrauen Kühlergrill aus, der mit horizontalen Doppelstreben in Aluminiumoptik versehen ist. Außerdem verfügt der SUV über einen Heckdiffusor und einen Dachkantenspoiler. Bei der Lackierung hat der Kunde die Wahl zwischen Estorilblau und Pantherschwarz. Das Interieur ist in klassischem Schwarz gehalten und die elektrisch verstellbaren Sportsitze gehören ebenso zur Ausstattung des S-Modells wie das Fahrdynamiksystem Audi drive select, mit dem der Fahrer das Ansprechverhalten des Gaspedals variieren kann. 

 

Jaguar XF Sportbreak – Edle Familienkutsche

Bild: © matamu - Fotolia.com - Der neue Jaguar

Bild: © matamu - Fotolia.com - Der neue Jaguar

Der Jaguar XF kommt jetzt in der Kombiversion Sportbreak. Die edle Familienkutsche setzt beim Antrieb vollständig auf Diesel und zieht endlich mit Modellen wie dem Audi A6 Avant, BMW 5er Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell gleich. Zum Thema Limousine bzw. Jaguar dazugehörige Suchergebnisse auf mobile.de dokumentieren die Entwicklung, die der britische Edel-Hersteller in den letzten Jahren genommen hat – ein Familienmodell ist also längst überfällig gewesen.

Der Jaguar XFs bietet einige interessante Features

Positiv überraschen bei der Familienausgabe des Jaguar XFs einige praktische Features. Eine Anhängerkupplung, die bis zu 1.850 Kilogramm zieht, mit automatischer Stabilisierung gibt es für 1.150 Euro dazu, eine elektrisch betriebene Heckklappe für 520 Euro. Zu den nützlichen Ausstattungsmerkmalen der Serienausstattung gehören ein Trennnetz zwischen Cockpit und Kofferraum, stabile Befestigungsösen mit einem Schienensystem im Ladeboden und die vom Kofferraum aus umklappbaren Rücksitzlehnen. Der Sportbreak ist minimal länger und höher als der normale XF, der aber ohnehin mehr als geräumig ausgefallen ist. Der Kofferraum fasst bis zu 1675 Liter.

Anspruchsvoll und praktisch zugleich

Besonders viel Spaß macht aber der knackige Antrieb des Jaguar XF Sportbreaks. Minimal gibt es einen kräftigen Vierzylinder-Turbo mit 200 PS, der knapp 50.000 Euro kostet, maximal einen V6 mit zweistufigem Turbo und 275 PS für 56.550 Euro. Der Hinterradantrieb und eine achtstufige Automatik machen das Fahren zum Genuss. Bis zu 600 Nm Drehmoment, ein vibrationsarmes Fahrerlebnis und der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 6,6 Sekunden – der Sportbreak weiß auch anspruchsvolle Autofahrer zu überzeugen. Auch die neue Hinterachsenkonstruktion mit besonders dynamischer Luft-Federung trägt dazu einiges bei. Dass Jaguar also gleichzeitig sportlich anspruchsvolle und ungemein praktische Autos bauen kann, hat der Autobauer mit seinem Sportbreak bewiesen, der auf dem Markt für luxuriöse Familienautos die Konkurrenz bestimmt ordentlich anheizen wird.

Dacia Logan MCV – Günstige Allzweckwaffe

© lassedesignen - Fotolia.com

© lassedesignen - Fotolia.com

Das Modell Logan MCV von Renaults Tochterfirma Dacia erweist sich als billige, aber nichts desto trotz gute Alternative zu teureren Modellen der Erstanschaffung. Mit einem Einstiegspreis von 7 990 Euro ist der Logan MCV ein preisgünstiger Kombi, der zwar hier und da verbesserungswürdig ist, aber im Preis-Leistungs-Verhältnis eine tolle Leistung abliefert. Locker transportiert er bis zu fünf Personen recht komfortabel. Die zulässige Ladung von 480 kg und der geräumige Kofferraum von 700 Litern, mit umgeklappten Sitzen sogar 2 350 Litern, erlaubt auch größere, sperrigere Ladungen zu transportieren.

Passabler Spritverbrauch, empfindliche Karosse

Der Kraftstoffverbrauch liegt bei sieben bis acht Litern auf 100 Kilometern, die Motoren sind ausschließlich von Renault. Von Null auf 100 km/h in zwölf Sekunden ist für das Gewicht von 1 260 Kilogramm eine passable Zeit, ebenso wie die Spitzengeschwindigkeit von 174 km/h. Bei 105 PS und 148 Newtonmeter Drehmoment sollte das auch drin sein. Im Gegensatz dazu steht die Empfindlichkeit der Karosserie gegenüber Wind, die sich bei gewissen Wetterbedingungen oder eben hohen Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Auch die Geräuschdämpfung ist beim Dacia Logan MCV etwas zu kurz gekommen, was auf Dauer die Wind- und gelegentlichen Klappergeräusche etwas lästig macht. Das wird jedoch durch eine gelungene Federung und Dämpfung wettgemacht, die selbst auf Kopfsteinpflaster ein angenehmes Fahrgefühl erzeugt und tapfer standhält.

Schlichtes Design

Die Innenausstattung überzeugt nicht nur aufgrund der anfangs schon erwähnten Dimensionen, sondern auch durch schlichtes, sich selbst erklärendes Cockpit-Design und angenehmer Bewegungsfreiheit für Fahrer und Bei- bzw. Mitfahrer. Als unpraktisch erweisen sich die Ablagen, zwar sind sie in den vorderen Türen vorhanden, jedoch leider zu schmal. Hinten fehlen sie ganz. Das Handschuhfach ist immerhin groß genug und auf der Mittelkonsole befinden sich Dosenhalter, ebenso wie einer hinter dem Handbremshebel.
Alles in allem ist der Dacia Logan MCV eine zweckmäßiges Nutzfahrzeug, mit einem gewissen Minimal-Komfort ausgestattet, in der Neuanschaffung durchaus preiswert und gegen alle Vermutungen lohnenswert in der Anschaffung.

ŠKODA Yeti Adventure – Für das Abenteuer Alltag gerüstet

© panthermedia.net/arosoft (Olaru Radian-Alexandru)

© panthermedia.net/arosoft (Olaru Radian-Alexandru)

Der tschechische Autobauer Skoda spendiert seinem Yeti ein Sondermodell: den Yeti Adventure. Das Sondermodell richtet sich vor allem an anspruchsvolle Autofahrer mit Allround-Ansprüchen. Dafür sorgen viele praktische Features, die alle serienmäßig mit dabei sind. Auf Basis der Ausstattungs-Linie Ambition bietet der neue Yeti Adventure einen Preisvorteil von gut 2 000 Euro. Schon ab 22 490 Euro gibt es das smarte Gefährt zwischen Stadtauto, Geländewagen und Kombi in der kleinsten Motorisierung mit dem 1,2 Liter TSI Benziner mit 77 KW und 105 PS Leistung.

Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen gehören unter anderem ein Assistent zum Anfahren am Berg, eine elektronische Überwachung des Reifendrucks und ein sportliches Lederlenkrad mit Speichen-Look. Elektrische Fensterheber hinten und vorn sowie vollelektrische Außenspiegel und Raumbeleuchtung sorgen für viel Komfort. Die Klimaanlage Climatronic, ein Brillenfach am Dachhimmel, beheizbare Vordersitze und die angenehm dunkel getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben sorgen für viel Luxus, den man in diesem Preissegment selten in der Basisausstattung findet. Grundsätzlich ist der Alltag der Menschen, in diesem besonderen Fall der Autofahrer, teilweise doch recht unterschiedlich und gleichzeitig vielfältig. Selbst wenn also ein Modell wie der Yeti nicht hundertprozentig zu den eigenen Ansprüchen passen sollte, wird man schnell hier das passende Auto finden. Denn schließlich hat auch der Online-Handel mit gebrauchten PKWs top-gepflegte Limousinen im Angebot. Soll es dennoch ein neuwertiger Skoda sein, gibt dafür natürlich reichlich Argumente. Schließlich kommt der neue Skoda Yeti Adventure in gleich sieben verschiedenen Motorisierungen daher. Die Leistung reicht dabei von 77 KW und 105 PS bis zu 125 KW und 170 PS. Vier Benziner und drei Dieselmotoren lassen sich jeweils mit Handschaltung, Doppelkupplungsgetriebe oder Allradantrieb kombinieren. Nicht nur für Familien wird das kleine Allround-Wunder, der Yeti Adventure, ein interessantes Automobil sein. Auch wer ein smartes Auto sucht, das sich genauso gut in der Stadt wie im Gelände fahren lässt, ist mit dem tschechischen Abenteuer gut beraten.

Sommertrend Sportkombis

© Tetastock - Fotolia.com

© Tetastock - Fotolia.com

Das Autos in Kombi-Version vor allem praktisch und geräumig, daher vor allem bei Familien angesagt sind, ist kein Geheimnis. Dass Kombis aber momentan voll im Trend liegen, ist eher weniger bekannt. Zumindest wenn sie nicht nur praktisch sondern auch sportlich daherkommen, sind die Laderaumwunder immer begehrter. Die Fachwelt spricht dabei von den sogenannten Sportkombis. Sie haben alle Vorzüge der klassischen Kombi-Modelle und ergänzen diese mit deutlich mehr PS unter der Haube sowie einem sportlich dynamischen Exterieur, das bei Alu-Felgen sowie Breitbereifung beginnt und bei Heckspoiler sowie Sportauspuff endet. Auch ein sportlicheres Fahrwerk und eine entsprechende Bremsanlage gehört zu einem Sportkombi.

In den Innenraum wird der serienmäßige Standard verbannt und mit sportlichen Extras ersetzt: Sport-Leder-Lenkrad, Sport-Schalen-Sitze und Zusatzinstrumente in Sport-Optik machen aus dem Allerwelts-Kombi eine reizvollen Sportversion, die hält, was sie verspricht: Jede Menge PS, schnelle Beschleunigung und Turbosound. Die neuen Kombi-Modelle in der Sportversion wie der Ford Focus ST oder die neueste Generation des RS4 von Audi bringen aber nicht nur größeren Fahrspaß und ein sportlicheres Äußeres, sie sind auch deutlich sparsamer als ihre Vorgänger. So soll der Focus ST rund 20 Prozent weniger verbrauchen und das bei 250 PS. Die angegebenen 7,2 Liter auf 100 Kilometer sind aber wohl kaum realistisch, können aber mit entsprechender Fahrweise unter Nutzung des Eco-Modus durchaus erreicht werden. Dennoch werden sich wohl die wenigsten Besitzer die Beschleunigung von null auf 100 km/h in 6,5 Sekunden entgehen lassen.

Gleiches wird wohl auch auf den Audi RS4 zutreffen, der noch mal eine ordentliche PS-Schippe drauflegt: 450 PS leistet der 4,2-Liter-V8 und schafft damit den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,7 Sekunden. Darüber hinaus wird er bei 250 km/h Spitze (optional bei 280 km/h) abgeregelt. Und Audi packt nur das sportlich Beste vom Besten in seinen RS4, wie die Carbon-Dekoreinlagen oder das Bang & Olufsen Soundsystem.

Die neuen Kombis – Wahre Lifestylefahrzeuge

Die Zeit der spießigen Familienkombis ist endgültig abgelaufen. Schon längst nicht mehr produzieren nur die Mittelklasse Hersteller die Wagen bei denen das größte Augenmerk auf dem großen Kofferraum liegt. Während die Kombis früher hauptsächlich familienfreundlich sein sollten, zählen sie mittlerweile zu den meist verbreiteten Trends unserer Zeit.

Nicht nur die deutschen Top-Hersteller wie Mercedes, Audi und BMW bringen sportliche Luxusmodelle auf den Markt. Auch Porsche und Ferrari haben sich in den letzten Monaten erstmals an die Etablierung einer sportlichen Familienkutsche.

Porsche, Aston Martin und jetzt sogar auch noch Ferrari stellten ihre neuen Raumwunder vor. Der Trend für die großen Fahrzeuge hat somit nun auch endlich die Luxusklasse erreicht. Man hat erkannt, dass sich Sportwagen für Familien einfach nicht rentieren. Wer jedoch auf den Fahrspaß eines Ferraris nicht verzichten will, kann seine Einkäufe jetzt mit dem Ferrari FF erledigen, der gerade auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde.

Der Wagen hat 660 PS und einen V12 Motor der so eine Beschleunigung auf 100 km/h in 3.7 Sekunden ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 335 km/h. Außerdem ist der Wagen nicht nur schnell, sondern bietet auch noch 800 Liter Ladevolumen im Kofferraum.

Aber auch der Porsche Panamera verkauft sich bisher sehr gut. Experten sind der Meinung dass diese Entwicklung des ehemaligen Kombifahrzeuges ganz natürlich ist. Immerhin bekamen bisher viele Fahrzeugserien ein sportlicheres Make-over. Zum Beispiel wurden aus Limousinen Coupés. Die Entwicklung bringt hervor dass der Kombi nicht mehr nur als ein Mittel zum Zweck gesehen wird, nein, auch hier soll Fahrspaß mit in begriffen werden.

Auch Mercedes will sich etwas sportlicher in die Klasse der Kombis wagen. Der Erfolg des T-Modells spielt dabei keine Rolle, es geht darum einen Shopping-Break am Markt einzuführen, ein Coupé mit einem Kombiheck. So soll es es ab diesem Jahr eine weitere Variante des beliebten CLS geben.

Was darf ich in meinen Kombi mitnehmen?

Viele fahren einen Kombi weil es so unglaublich praktisch ist etwas darin zu transportieren. Nicht nur die Familie hat im großen Gefährt Platz. Es bietet sich immer wieder an die Rückbank umzuklappen und riskante Transportmanöver zu wagen. Doch was ist eigentlich erlaubt beim privaten Transport und was sollte auf jeden Fall vermieden werden?

Primär ist wohl zu sagen das Ladung die sich im Innenraum des Fahrzeugs befindet grundsätzlich gesichert werden sollte. Im Straßenverkehr muss ständig mit der Gefahr gerechnet werden, so dass man starkes Bremsen nicht verhindern kann. Ungesicherte Ladung kann so ohne Hindernisse in den vorderen Bereich des Fahrzeugs geschleudert werden und schwere Unfälle verursachen. Im Kombi besteht vor allem das Risiko dass durch das Umklappen der Rückbänke eine so große Ladefläche entsteht dass man gerne mal hoch stapelt und sein Transportgut nicht Vorschriftsgemäß sichert.

Zu beachten ist auch das Fahrzeug und Ladung zusammen nicht breiter als 255 cm sein dürfen. Außerdem darf eine Höhe von 4 Metern nicht überschritten werden. Nur für die forst- und landwirtschaftliche Nutzung sind etwas größere Maße erlaubt. Jeder Kombi hat, egal bei welcher Größe auch mal ein Ende. Deswegen ist es wichtig dass das Transportgut bis zu einer Höhe von 2,5 Metern nicht über die Fahrzeugfront hinaus ragen.

Wenn dann das Bett oder die Schranktüren die man von A nach B transportieren möchte aus der Kofferraum Klappe heraus kommen sind diese Überschüsse ab einer Länge von 1 Meter stets zu kennzeichnen. Diese Kennzeichnung kann durch eine hellrote Fahne die mindestens 30 x 30 cm haben sollte, ein Schild, und einen hellroten zylindrischen Körper geschehen.

Wichtig ist auch dass einzelne Stangen oder Waagrechte Platten seitlich nicht hinaus ragen dürfen. So schön das Platzangebot im Kombi auch ist, manchmal sollte man sich bei Umzügen doch einen Transporter gönnen um sich selbst und Andere im Straßenverkehr nicht zu gefährden.

Der Trabant Kombi

Was vielen damals reichte, scheint heute vom Platz niemanden mehr zufrieden zu stellen. Kombis müssen Umzüge meistern und Großeinkäufe spielend vertragen.

Damals gab es in der DDR den Dauerbrenner Trabant zu kaufen. Die Wartezeiten waren unermesslich lang, doch die Menschen kauften dieses Auto reihenweise.

Der Trabant 601 universal war ein Kombi mit  einer Ladekapazität von 1400 Litern. Mit umklappbaren Rücksitzen kam man auf dieses stolze Kofferraumvolumen. Mit 1400 Litern Platz kann man schon eine Menge transportieren, doch wären wir heute mit diesem Platzangebot zufrieden?

Im Vergleich gesehen hat zum Beispiel der BMW 5er Touring mit einer maximalen Ladekapazität von 1.670 Litern auch nur 270 Liter mehr zu bieten. Für die damalige Zeit war der 601 universal also schon ein echter Koloss.

Allerdings stand die Sicherheit bei den Autos aus der DDR nicht unbedingt an erster Stelle, denn von Airbags und sicheren Karosserien hielt man damals noch wenig. Das wichtigste war eben der Preis und der war für damalige Verhältnisse unschlagbar.

Die Menschen heute sind eher dazu bereit, mehr Geld für die Sicherheit und Komfortabilität des Autos auszugeben, aber an Raum haben unsere Autos nicht wirklich gewonnen. Der BMW 5er bietet nicht viel mehr Platz als der Trabant 601 universal und auch andere Autos unserer Zeit wie der Audi A4 bieten nicht mehr als 1500 Liter Ladekapazität.

Mein Kombi zieht ein Pferd

Nicht nur für Familien und Raumliebhaber ist ein Kombi eine gute Wahl. Auch im Reitsport, um Pferdehänger zu ziehen, sind diese Autos anzutreffen. Natürlich muss ein Kombi für diese Zwecke robust gestaltet sein, damit  Lasten von bis zu 2 Tonnen ziehen kann. Weiter muss der Wagen ein starkes Gegengewicht zum Hänger bilden, vor allem wenn jener mit ausgewachsenem Großpferd beladen ist. Aber es muss tatsächlich nicht unbedingt gleich ein Geländewagen sein.

Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel der etwas höher gelegte Audi A6 Allroad quattro mit Dieselmotor. Abgesehen von seinem imposanten Äußeren mit riesigem vollverchromten Grill zählen beim A6 die inneren Werte. Der Innenraum bietet den Platz einer Kirche und liefert so ausreichend Stauraum für sämtliches Reiterequipment. Basismotorisierung ist der V6-Turbodiesel mit 2,7 Liter Hubraum, welcher zu beeindruckender Durchzugskraft führt. Das hohe Gewicht des Wagens sowie der permanente Allradantrieb machen sich jedoch selbst bei ruhiger Fahrweise bemerkbar. Kommt dann noch ein Pferdehänger mit Vierbeinern dazu, wird es alles andere als günstig.

Damit muss wohl jedoch jeder rechnen, der Pferde von A nach B kutschiert. Die serienmäßige Luftfederung lässt sich in verschiedenen Modi einstellen bis hin zu 18,5 cm Bodenfreiheit. Dazu muss erwähnt werden, dass sich die Stoßdämpfer jedoch von selbst am Straßenzustand und Fahrstil anpassen. Der Ingolstädter mit dem permanenten Allradantrieb und der bulligen Statur ist ein wahrer Alleskönner. Losen Untergrund, wie er auf vielen Pferdeturnierplätzen zum Beispiel der Fall ist, trotzt er lässig. Mit seinem kraftvollen V6er Motor zieht der A6 zuverlässig unsere großen Vierbeiner über alle Arten von Straßen. Und nicht zuletzt ist sein Anblick natürlich auch nicht zu verachten.

Kombi – was heißt das eigentlich?

Das ist eine gute Frage. Die Spitzfindigen unter uns haben es schon immer geahnt: Diese läppischen fünf Buchstaben, noch dazu derart verniedlichenden Charakters, das muss eine Abkürzung sein. Und sie hatten recht! Kombi steht zunächst einmal für Kombinationskraftwagen. Viel weiter bringt diese Informationen allerdings auch nicht. Der Zusatz Karosseriebauform mit besonders großer Ladefläche ist da schon von größerem Nutzen. Der Kombi ist also ein Fahrzeug, das sowohl Lasten als auch Personen befördern kann – eine Kombination von Pkw und Lkw. Gemeinhin stellt man sich optisch einen Pkw mit langgezogenem Dach und senkrechter Heckklappe vor, so wie etwa den VW Passat oder den Volvo V70. Aber auch Kleinbusse, Sport Utility Vans (SUV) und Vans im allegmeinen werden unter dem Oberbegriff Kombi zusammengefasst. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die sogenannten Hochdachkombis oder auch Kastenwagen. Man denke nur an den Citroën Belingo, Fiat Doblò oder VW Caddy.

Bisweilen etwas verwirrend kann die Bezeichnung Kombi schon sein, werden doch letztlich die unterschiedlichsten Modellvariationen unter diesem Begriff zusammengefasst. Nahezu jeder Automobilhersteller hat seine eigene Verkaufsbezeichnung für den “Kombi” erschaffen. Diese reichen von wenig einfallsreich “Combi” (Renault, Toyota) über zielgruppenorientiert “Familial” (Peugeot) bis zu abenteuerlich “Safari” (Pontiac).

BMW 3er Touring

Der BMW 3er Touring, ein Kombi mit Profil. Die Front mit zwei ausgeprägten Charakterlinien, die markante Schürze, sowie den neu gestalteten Doppelrundscheinwerfern und Nieren zeigt, wofür dieser Kombi steht: denn er möchte jeder Herausforderung gewachsen sein. Somit eignet sich der BMW 3er Touring besonders für Autofahrer mit Vorliebe für Design, aber bietet ebenso Platz für Familien oder Fahrer mit einem hohen Platz- und Transportbedarf.

Im Alltag begeistert der 320d Touring, übrigens als der meist verkauften BMWs in Europa mit einer Leistung von 135 kW (184 PS) und begnügt sich mit 4,8 Liter auf 100 Kilometer. Das ist nichts weniger als eine Verbrauchs-Sensation, denn man kann dieses starke Auto in 7,7 Sekunden auf 100 km/h bringen.

Mit der 50:50 – Achslastverteilung erfolgt eine konstante Gewichtsreduzierung an den richtigen Stellen. Zusammen mit dem  Hinterradantrieb sorgt dies für eine ausgeglichene Lastverteilung zwischen beiden Achsen.

Das Ergebnis überzeugt Kurve für Kurve mit unwiderstehlicher Fahragilität in gewohnter BMW Qualität. Auch für Umweltliebhaber, welche den Fahrspaß mit dem 320 d Touring nicht missen wollen, ist der Kombi geeignet. Mit 128g/km CO2 Verbrauch ist der 3er Touring für seine Klasse sehr sparsam.