Category : Neuheiten

Seat Leon ST: Der große Kompakt-Kombi

Bild: © Gorilla - Fotolia.com - Viel Platz für die ganze Familie.

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Mit dem Leon ST wird der Autobauer Seat auf der IAA dieses Jahr seinen ersten Kompakt-Kombi vorstellen. Im Vergleich zum Fünftürer soll der ST sogar über mehr Kofferraumvolumen verfügen. Wir verraten heute erste Details zum neuen Modell von Seat.

Seats neues Modell

Auf der diesjährigen IAA (12. bis 22. September 2013) wird der Hersteller Seat den Leon ST vorstellen. Nach dem Drei- und Fünftürer ist der Kompakt-Kombi die dritte Variante in der Modell-Palette. Mit mehr Platz und Komfort überzeugt der Kombi im Test. Im Vergleich zum Fünftürer (380 Liter) bietet der Leon ST stolze 587 Liter Gepäckvolumen. Mit umgelegten Rückbänken sind sogar 1470 Liter drin. Zwar fällt das Platzangebot etwas kleiner aus als z. B. beim Golf Variant oder dem Octavia Combi, aber mit 27 Zentimetern mehr Länge, einer Durchladeöffnung und dem doppelten Laderaumboden bietet der Seat genügend Stauraum für Kleinfamilien.

Leistung & Design

Mit dynamischer Linienführung will der Leon ST die Konkurrenz hinter sich lassen. Dabei besinnt sich der Spanier auf seine Markentradition und gibt sich betont sportlich. Eine stärker abfallende Dachlinie und flachere Heckscheibe dienen der neuen sportlicheren Optik. Schicke serienmäßige LED-Hauptscheinwerfer runden das Paket ab.

Erstaunlich flexibel kommt der Seat Leon ST mit 9 Motorvarianten daher. Als Basismotor gibt es den 86 PS starken 1.2 TSI, wer etwas mehr PS unter der Haube haben will entscheidet sich für eine der 1.4 TSI-Varianten mit 122 oder 140 PS. Als Top-Benziner hat die spanische Automarke noch den 1.8 TSI mit 180 PS im Angebot. Diesel-Fans bedient Seat  mit einem 1.6 TDI mit 90 bzw. 105 PS oder dem 2.0 TDI mit 150 oder 184 PS. In puncto Sicherheit- und Assistenzsysteme übernimmt der Kombi alles von seinem fünftürigen Bruder. Einen genauen Termin, ab wann der Leon ST im Handel erhältlich sein wird, gibt es noch nicht. Auch Preise wurden bisher noch nicht genannt.

Neuauflage des Skoda Superb Combi

Bild: © WoGi - Fotolia.com - Der Skoda Superb Combi wird neu aufgelegt

Bild: © WoGi - Fotolia.com - Der Skoda Superb Combi wird neu aufgelegt

Der Skoda Superb, das größte Modell der Skoda-Reihe soll 2015 neu aufgelegt werden. Wir verraten Ihnen schon heute welche technischen Neuerungen und Änderungen am Design die tschechische VW-Tochter sich dafür ausgedacht hat.

Auf den ersten Blick

Auf den ersten Blick sieht man nicht viel. Zwar soll die Neuauflage des Skoda Superb viele Änderungen im Design mit sich bringen, doch muss man schon ein Kenner sein, um diese Neuerungen zu sehen. Von außen geht es dabei konkret um die neuen Details im Kühlergrill und eine stärker gefeilte Motorhaube. Im Innenraum gibt es dafür neue Farben und Stoffe und mehr Extras, welche jedoch auch extra kosten.

Die Herstellerangaben

Seit der Premiere des Skoda Superb Combi im Jahr 2001 wurden mehr als 600.000 Kombis und Limousinen dieser Baureihe verkauft. Gerade im letzten Jahr gab es nochmals eine Steigerung der Bestellungen, wobei mehr als 100.000 Fahrzeuge gekauft wurden. Übrigens ist der Kombi auch als Gebrauchter sehr gefragt. Gute Angebote findet man zum Beispiel bei Mobile.

Firmenchef Winfried Vahland ist von diesem Modell der Skoda-Reihe begeistert und sagt: “Der Superb ist für Skoda ein würdiges Flaggschiff, denn er bietet einen Komfort, der über das Angebot der Mittelklasse hinaus geht.” Mit der Überarbeitung will Skoda also die Verkaufszahlen auf diesem Niveau halten und 2015 nochmals übertreffen.

Die Leistung des Skoda Superb Combi

Den neuen Superb wird es in vier Benzin- und drei Dieselvarianten geben. Das ist eigentlich nichts neues. Doch werden die neuen Modelle mit Start-Stop-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet sein. Somit geht auch der Verbrauch um bis zu 20 Prozent zurück. Der Einstiegsbenziner ist dann als 1,4-Liter-Vierzylinder mit 125 PS zu haben, daneben gibt es einen 1,8-Liter mit 160, ein 2,0 Liter mit 200 und die Luxusvariante: einen 3,6-Liter-V6 mit 260 PS. Bei den Dieseln markiert ein 1,6-Liter-Selbstzünder mit 105 PS den Einstieg, gefolgt vom 2,0-TDI mit 140 oder 170 PS. Die beiden stärkeren Dieselmotoren sowie die Benziner mit 160 und 260 PS bietet Skoda auf Wunsch auch mit Allradantrieb an.

Die Kombiversion des Kia Cee’d

Bisher fehlte es bei den sonst sehr interessanten Kia-Modellen immer an einem ordentlichen Gepäckteil. Dieses Problem haben die Koreaner jetzt endlich gelöst, indem sie ihren ersten Kombi auf den Markt bringen.

Der Kia Cee´d Sportswagon- sportlich?

Kia Cee´d Sportswagon ist der Name des neuen Modells, welcher mit guter Ausstattung, genügend Ladevolumen und einem schicken Design überzeugen kann. Seltsam hingegen ist der Name Sportwagon, welcher dem Käufer wahrscheinlich suggerieren soll, dass es sich um einen Sportwagen, nur mit extra Ladevolumen handelt. Ein Versprechen, dass der Kombi jedoch nicht halten kann. Denn als sportlich kann man ihn mit einer Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h und einem Sprintwert von 11,2 Sekunden (1,6-Liter-Diesel) nicht gerade bezeichnen. Dafür gibt es allerdings auch einen sehr guten Normverbrauch von 4,2 Litern, vorausgesetzt Sie nutzen die Start-Stopp-Funktion an der Ampel und schalten früh hoch und spät runter.

Design & Ausstattung

Ansonsten kann man jedoch nicht meckern, denn der Kia Cee´d ist ein wirklich sehr praktisches Auto. Er ist sowohl schick und schnörkellos, als auch zugleich gut geschnitten und holt aus Länge und Radstand das Beste raus. Im Vergleich zu anderen Marken dieser Preisklasse wirkt der Cee´d sogar wesentlich kürzer und filigraner. Die Ausstattung ist gehoben und muss sich vor VW Golf & Co. nicht verstecken. Auch das Cockpit wirkt aufgeräumt und lädt mit seinem abgestimmten Fahrwerk zum entspannten Fahrvergnügen ein. Wer etwas Luxus und Extras mag, der kann für einen angemessenen Aufpreis z.B. einen Einparkassistenten oder ein beheiztes Lenkrad dazu buchen.

Was gibt es noch zu wissen?

Infos über die verschiedenen Modelle  findet man im Internet. Insgesamt kann man aber bei dieser Ausstattung und einem Preis von 15.690 Euro nicht viel falsch machen. Bei diesem Preis liegt man sogar nur 1200 Euro über dem fünftürigen Modell und bekommt dafür deutlich mehr Kofferraumvolumen und noch 20 Zentimeter mehr Auto als beim Fünftürer.

Ford B-Max – Der mit dem Turmspringer

Bild: © algre - Fotolia.com - Moderne Ausstattung und Innenräume gehören bei den neuen Fords dazu

Bild: © algre - Fotolia.com - Moderne Ausstattung und Innenräume gehören bei den neuen Fords dazu

Wenn die Frage gestellt wird, welches Auto sich am besten für eine Familie eignet, dann liegt die Entscheidung in der Regel zwischen einem Kombi oder einem Minivan. Mit dem neuen B-Max will Ford diese Frage erst gar nicht aufkommen lassen und versucht die Vorteile beider Autos vereint in einem anzubieten. Viel Platz, bequemer Einstieg und trotzdem klein genug, um auch in enge Parklücken zu passen.

Innovatives Türkonzept

Das alles will der B-Max bieten. Das auffälligste Merkmal des Minivans ist wohl die neu konstruierte Tür. Der Wagen, der in dem Werk in Köln gebaut wurde, kombiniert zum ersten Mal Klapp- und Schiebetüren. Dadurch soll nicht nur mehr Raum geschaffen, sondern ebenso der Komfort beim Ein- und Aussteigen erhöht werden. Die Luke ist durch diese Neukonstruktion insgesamt 1,50 Meter breit, sodass selbst der neue Schrank noch durch die Tür passt. Doch was noch leicht durch die Tür kommt, muss im Innern seine Grenzen kennenlernen. Denn der Platz im B-Max ist nicht ganz so groß, wie das innovative Türkonzept vermuten lässt. Dabei hat sich Ford wirklich Mühe gegeben. Die Gurte wurden extra in die Sitze integriert, Laufschienen in den Flanken und die Türschlösser sitzen in der Trittleiste. Für die Beifahrer bedeutet das eine bequeme Art, aus dem Wagen zu kommen, wenn der Platz im Parkhaus mal knapp ist. Doch der Kofferraum bietet lediglich 318 Liter Stauvolumen. Wenn die geteilte Rücklehne und der Beifahrersitz noch umgelegt werden, dann hat man insgesamt 1 386 Liter zur Verfügung. Das ist ebenfalls nicht gerade viel für Modelle in diesem Segment.

B-Max ab 15 950 Euro

Technisch lässt sich aber an dem Auto nicht viel aussetzen. Sieben Airbags und eine City-Notbremsfunktion sorgen für ein sicheres Fahren. Infotainment gibt es bei dem B-Max jedoch nur gegen Aufpreis. Die stärkste Motorisierung ist ein Dreizylinder, der 120 PS leistet und damit auf knapp 190 km/h beschleunigen kann. Der innovative Minivan ist ab 15 950 Euro zu haben.

Studie: Welche Stadt fährt welche Autos?

© Marco2811 - Fotolia.com

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Die Berliner sind forsch, die Hamburger kühl, und die Münchener bleiben gerne unter sich: Zu den Charaktereigenschaften und Vorlieben der Deutschen gibt es viele Gerüchte und Untersuchungen. Eine neue Studie hat sich nun mit einer ganz konkreten Vorliebe befasst: In welcher Stadt wird welches Auto bevorzugt? Fahren die Stuttgarter bevorzugt einen Mercedes, während in Wolfsburg der VW auf den Straßen regiert? Oder hält die Studie ein paar Überraschungen abseits der Klischees bereit?
Mittels einer Stichprobe aus 100 000 Versicherungsverträgen hat ein Online-Vergleichsportal ermitteln können, dass die großen Markennamen vor allem auf den Straßen Hamburgs und Münchens unterwegs sind.

Für München zeichnete sich hier folgendes Bild ab: Mit knappen 17 Prozent ist Volkswagen hier das beliebteste Auto. Direkt im Anschluss jedoch rangiert der größte europäische Autobauer BMW mit 15,5 Prozent. Darauf folgen die Autos von Mercedes (9,2 Prozent) und Audi (7,9 Prozent).

Auch in Hamburg rangiert der VW auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Dies ist ein Trend, der fast für alle Deutschen Städte geltend gemacht werden kann. An zweiter Stelle ist bei den Hanseaten jedoch der Mercedes zu verbuchen (10,6 Prozent). Lediglich in Stuttgart – und das dürfte nicht überraschen – kommt die Premiummarke mit zwölf Prozent auf einen noch höheren Wert.
Opel ist bei den Hamburgern das drittbeliebteste Fahrzeug.

In der Hauptstadt zeichnet sich ein anderes Bild ab: Vor allem fällt hier signifikant ins Auge, dass die großen Marken im Vergleich eher auf den hinteren Plätzen rangieren. Hinter VW liegt Opel mit 12,6 Prozent auf Platz zwei. Vor allem Renault ist im Vergleich zu anderen Städten auf den Berliner Straßen besonders häufig vertreten.

Auch auf den Straßen Deutschlands spiegeln sich also die Charakteristika einer pluralistischen Gesellschaft.

Kia Carens – Neuer Look, neuer Anlauf

© panthermedia.net/14542 (Andreas Keck)

© panthermedia.net/14542 (Andreas Keck)

Alles neu macht der Herbst, zumindest in Paris wird in den kommenden zwei Wochen ziemlich viel Neues aus der automobilen Welt präsentiert. Auf dem Pariser Autosalon wird es auch in diesem Jahr zahlreiche Europa- und Weltpremieren geben. Darunter aus dem Hause Kia die dritte Generation des Carens. Mit dem vollkommen überarbeiteten Kompakt-Van will sich Kia endlich gegen die starke Konkurrenz von VW, Ford und Opel behaupten. Ein ambitioniertes Ziel, das auch mit dem neuen Carens wohl nur schwer zu erreichen sein wird. Dennoch haben sie Entwickler von Kia einen guten Job gemacht. Vor allem optisch kann der Familien-Van punkten, der Dank langem Radstand und dem großen, weit nach hinten reichendem Fahrgastraum Platz für bis zu sieben Personen bietet. Erkennbar wird dabei das neue Markendesign, das durch die niedrige Dachlinie deutlich dynamischer wird und nichts mehr mit der Kastenform der Vorgängermodelle gemein hat. Die Preise für die unterschiedlichen Motoren- und Ausstattungsmodelle des neuen Carens sind noch nicht bekannt. Sie werden allerdings deutlich über den Neuwagenpreisen der Vorgänger liegen. Günstigere Kias, namentlich gebrauchte Kombis und Diesel-Modelle finden Sparfüchse auf speziellen Portalen wie www.mobile.de.

Bezüglich der Antriebsvarianten für den neuen Kia hüllen sich die Koreaner bislang in Schweigen. Experten schätzen, dass sich die Motoren an denen aus der Limousine anlehnen und demnach in der Benziner-Variante mit 1,4 sowie 1,6 Litern Hubraum zu haben sein werden. Entsprechendes gilt für die Diesel-Aggregate. Stärkere Motoren sind für den Carens derzeit nicht in Planung, was unentschlossene Van-Käufer nicht gerade erfreuen wird und leider auch nicht zu dem sportlich-dynamischen Design des neuen Carens passt. Kia wählt mit ihren Modellen den sparsamen Weg mit niedrigem Spritverbrauch.

VW spielt noch mehr Fußball

Volkswagen hat sein Sponsoring im deutschen Fußball ausgebaut.

Volkswagen hat sein Sponsoring im deutschen Fußball ausgebaut.

Der Autobauer VW baut sein Engagement im deutschen Fußball aus. Schon seit Jahren sind die Wolfsburger aktiv am Fußballgeschehen beteiligt und unterstützten Profi- genauso wie Amateur- und Jugendfußball. Für viele Jahre ist VW bereits der Hauptsponsor des erfolgreichen Erstligisten Vfl Wolfsburg und kooperiert auch mit den Spitzenmannschaften FC Schalke 04 und SV Werder Bremen. Zusätzlich fördert Volkswagen die Aufsteiger von SpVgg Greuther Fürth und die Kicker des FC Augsburg.

In der kommenden Saison 2012/2013 präsentiert sich der Autobauer erstmals als offizieller Partner des DFB. Auf jedem der 63 DFB-Pokalspiele, die bis zum kommenden Sommer wieder anstehen, wird das Logo der international beliebten Automarke die Trikots aller Mannschaften und auch das des traditionsreichen Wettbewerbs zieren. Nicht nur die männlichen Kicker stehen nun unter dem zackigen VW-Stern, auch im Frauenfußball werden die deutschen Vize-Meisterinnen vom VfL Wolfsburg das Logo auf ihrem Trikot im In- und Ausland, etwa bei der kommenden Champions League, tragen. Die langjährigen Kooperationsabsichten bescheren VW auch zahlreiche Werbeflächen in und rund um die Stadien.

VW spricht mit seinem Engagement fußballbegeisterte Menschen aus allen Schichten an, die Kleinwagen genauso wie Kombis mit viel Raumangebot suchen. Eine Automarke für alle eben. Aber auch, wer gerne Fußball im Fernsehen genießt, hat der deutschen Automarke mit Tradition zu danken: Zusätzlich sind die Wolfsburger nämlich am „Fußball-Sonntag“ auf SPORT1 und zahlreichen weiteren Medienkooperationen beteiligt. So etwa beim Titelsponsoring für die Diskussionsrunde „Der Volkswagen Doppelpass“ und beim „Pokalfieber“ in „Bundesliga Aktuell“. Schon seit Jahren kooperiert VW auch mit dem ZDF und Sendungen wie dem „Aktuellen Sport Studio“. Damit unterstützt der Autobauer nicht nur Fußball quer durch die Reihe, sondern auch die Annäherung von Fans und Kickern.

Bilderrechte: © lukl – Fotolia.com

Neu: Das vernetzte Auto

Auto © SREEDHAR YEDLAPATI - Fotolia.com

Auto © SREEDHAR YEDLAPATI - Fotolia.com

Apps gibt es inzwischen für jede Lebenssituation, man kann nach Lust und Laune spielen, Zeitung lesen oder mit einer Eieruhr seine perfekten Eier kochen. Auf der Produktmesse CES in Las Vegas wurde jetzt das vernetzte Auto vorgestellt.

Und das wurde vom Daimler-Chef Dieter Zetsche pompös angekündigt, ganz alleine auf der Bühne, links der neue Sportwagen SL, rechts das Concept Car F125, die nahezu mystische Szene unterstrichen mit einer Nebelmaschine.  Bei seiner Rede erklärte er die automobile Unabhängigkeit, welches nicht weniger als eine Anlehnung an die “Declaration of Independence”, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, ist. Einen Tag zuvor war Zetsche noch auf der Detroit Motor Show gewesen, doch auf der CES wollte er weniger Automodelle vorstellen, als die Vision des digital vernetzten Autos, das als digitaler Begleiter dienen soll.

Damit liegt der Daimler-Chef im Trend, denn auch sechs weitere große Autohersteller stellten ihr Konzepte zur digitalen Vernetzung des Autos vor. Marcello Tamietti, Unternehmensberater bei Accenture, ist der Meinung, dass im Auto integriertes Infotainment der Teil eines Massenmarktes wird. Der Wert der in Autos eingebauten Gadgets wird laut CES-Veranstalter Consumer Electronics Association (CEA) in diesem Jahr sieben Millionen Dollar erreichen und Daimler will an der Spitze dieser Bewegung stehen. Mit dem vollintegrierten System “mbrace” wird das Internet im Auto zukünftig Navigationshilfe, Infogeber und Warner vor Staus und Unfällen sein. Die Autos mit mbrace werden untereinander vernetzt sein. Gesteuert wird das System über Sprache, womit das Fahren sicher und umweltfreundlich ist.

Laut Zetsche sollen auch Elektroautos von der Digitalisierung profitieren, so wird künftig online abrufbar sein, wie viel Strom der Akku noch hat und wo sich die nächste Aufladestation befindet.  Mit “car2gether” soll ein Netzwerk entstehen, womit Menschen ohne Auto eine Mitfahrgelegenheit finden können. Doch auch andere Autokonzerne steigen in die neue Bewegung ein, ebenso wie die großen IT-Konzerne Google und Microsoft. Auch Audi, Kia und Ford zeigten auf der CES, wie das Internet Autofahren angenehmer machen kann.  GM hat zum Beispiel das staellitengestützte System Onstar weiterentwickelt, welches in Notsituationen automatisch Hilfe anfordert. Ab 2013 wollen Honda und Subara ihre Autos mit dem Aha-Radio ausstatten.

Unter den Ausstellern waren zahlreiche Anbieter von praktischen Gadgets, wie Halterungen fürs iPad, iPhone oder iPod. Sogar Innenspiegel, die auf Befehl zum Einparken das Bewegtbild einer Rückwärtskamera zeigen, konnte man auf der CES bestaunen, oder auch Apps, mit denen man seinen Abend planen kann und das Auto den besten Weg dahin findet.  Apps für steuerbare Alarmanlagen oder solche, die vor Radarfallen warnen, sind für viele Autofahrer sicherlich auch sehr attraktiv.

Daimler-Chef Zetsche ist optimistisch, was die gemeinsame Zukunft von Auto und Internet angeht und verkündete, dass die besten Tage des Automobils noch bevorstehen.

Im Test: Der Volvo XC 70 DRIVe

Gelände © Nemul - Fotolia.com

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Wenn man an einen Volvo denkt, hat man zumeist einen familienfreundlichen Wagen mit Ecken und Kanten im Kopf als einen Offroader, der einem mit Spaß und Effizienz auch durch unwegsames Gelände bringt. Mit dem neuen XC 70 DRIVe haben die schwedischen Hersteller sogar beides geschafft. Der gelungene Mix aus Kombi und SUV kann sich nicht nur im Bergigen behaupten sondern hat zudem auch Platz für eine große Familie und dem entsprechendem Gepäck.

Das Einstiegsmodell beherbergt einen spritsparenden Fünfzylinder-Common-Rail-Turbodiesel-Motor mit 163 PS, der mit einem Start-Stop-System und bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,8 Litern noch etwas Geld in der Urlaubskasse verspricht. Für den unbegrenzten Spaß in jedem Gelände bei jedem Wetter sollte der Allradantrieb allerdings nicht fehlen, den es jedoch nur durch einen nicht unerheblichen Aufpreis von 2650 Euro gibt. Dafür ist aber die Sicherheit der Familie gewährleistet, da sich die Sensoren der Stoßdämpfer in sekundenschnelle der aktuellen Fahrsituation anpasst. Der XC70 DRIVe kann aber nicht nur im Gelände überzeugen. Auch optisch anspruchsvolle Fahrer und ihre Familien kommen bei dem Cross-Country-Modell auf ihre Kosten: breite und komfortabele Ledersitze sorgen für angenehmes Reisen auch auf längeren Fahrten. Die Amaturen sind mit Elementen aus gebürstetem Aluminium oder lackiertem Holz zu haben und wirken sowohl geschmackvoll als auch funktional. Auf der Rückbank finden auch Oma und Opa Platz, die sich über zu wenig Beinfreiheit nicht beschweren dürften. Und sowieso sorgt der Kombi-SUV mit seinem einzigartigen Raumgefühl für ein Gefühl der Freiheit. Ein Panorama-Schiebedach holt den Himmel hinein und durch die große Frontverglasung sowie die weit nach unten gezogene Heckscheibe lässt sich alles bestmöglich überblicken. Einziger Knackpunkt könnte die eher rustikal anmutende Außenoptik sein, die mehr an ein Wald- und Wiesenfahrzeug eines Jägers als an eine Familienkutsche erinnert. Wer sich daran nicht stört kann das Basismodell ab 40.180 Euro bekommen.

Facelift für den Audi A4 Allroad Quattro

Der Audi A4 Allroad quattro ist da. Das neue Design besticht mit seiner neuen Optik. Neben dem Allradantrieb besitzt er eine erhöhte Bodenfreiheit. Der Neue besticht mit seinem erweiterten Aktionsradius und bietet einen genaueren Ausblick. Dies bietet neue Dimensionen in den Bereichen Effizienz, Fahrdynamik und Infotainment. Der neu designete Allroader wird ab Frühjahr 2012 angeboten werden.

Das Design des Audi A4 Allroad quattro und der A4 Avant sind sich ziemlich ähnlich. Die gewölbten Flächen erstrahlen besonders im Hinblick auf den spezifischen Singleframe-Kühlergrill in Platinumgrau. Sowohl die markante Motorhaube, als auch die Querrippen und die Audi-Ringe in dreidimensionaler Form überzeugen, als auch die Ecken des Grills im Frontbereich.

Zu den Veränderungen im Design gehören auch die Scheinwerfer. Der scharfe Blick wird durch eine Welle am unteren Rand verstärkt. Auch der Wunsch nach ‘Xenon plus’-Scheinwerfer wird vom Audihersteller erfüllt. Die LED-Tagfahrlichter überzeugen mit der Xenon-Linse und einem offenen Blick.

Neben diesen Veränderungen besticht der neue Audi A4 Allroad quattro mit einer verbreiteten Radläufe, den kantigen Schwellern sowie der 37 Millimeter höher gestellten Karosserie und den spezifischen 17-Zoll-Rädern. Wer möchte, bekommt sogar 18 Zoll oder 19 Zoll Felgen, sowie ein in Schwarz oder Aluminium gehaltenes Dach. 

Der Audi A4 Allroad qattro besitzt einen TDI-Motor mit 2,0 oder 3,0 Litern Hubraum. Das 2.0-TDI-Aggregat verfügt über 177 PS und 6 Gänge. Der 3.0 TDI setzt dem 245 PS entgegen mit einem 7-Gang-S-tronic-Schaltgetriebe. Sowohl die Verbrauchs- als auch die Emissionswerte der Diesel-Aggregate belaufen sich auf 6,1 bzw. 6,2 Liter pro 100 Kilometer pro Stunde. Angaben zur Folge hat der Audi A4 Allroad quattro ein Durchschnittsverbrauch von 7,2 bis 7,3 Liter auf 100 Kilometer.  Der CO2-Austoß beläuft sich auf 169 bis 170 g/km. 

Wenn der Kombi zum Sportwagen wird

Nun gibt es von Cadillac ein neues Modell auf dem Markt, welches sich von voran gegangenden Modellen deutlich abhebt und eine neue Marschroute vorgibt. So besitzt das neue Modell eine Leistung von 564 PS und kann somit eine beachtliche Leistung aufweisen. Die Spitzengeschwindigkeit liegt so bei stolzen 307 km/h. Außerdem wir er mit einem 6-Gang-Getriebe ausgestattet, bei dem man sich entscheiden kann, ob man lieber das automatische oder manuelle Getriebe haben möchte. Neben dem starken Motor gibt es auch andere starke Bestandteile wie etwa das Magnetic Ride Control-Fahrwerk, welches dem Fahrer eine größere Bandbreite an Dämpfereinstellungen ermöglicht, um Fahrverhalten und Handling unter allen Bedingungen zu optimieren. Das Fahrwerk im CTS-V Sport Wagon bietet noch mehr Einstellungsmöglichkeiten und ist mit zwei Fahrmodi (Tour und Sport) ausgestattet, mit denen der Fahrer die Dämpfereinstellung maßgerecht auf entspanntes Cruisen oder sportlich ambitioniertes Fahren einstellen kann.

Der CTS-V Sport Wagon verfügt zusätzlich über ein raffiniertes Brems- und Reifensystem, das in Zusammenarbeit mit zwei renommierten Unternehmen entwickelt wurde, die für ihre Hochleistungstechnologien bekannt sind: Brembo und Michelin. Alle vier Räder sind mit Brembo-Bremsen ausgestattet und verfügen über Sechskolben-Bremssättel vorne und Vierkolben-Bremssättel hinten. Große, gelochte Bremsscheiben ermöglichen eine sofort zupackende Bremskraft bei optimaler Hitzebeständigkeit und minimalem Bremsfading. Die Bremsscheiben von Brembo arbeiten mit einer Kombination aus Gusseisen und Aluminium und bieten eine hervorragende Bremsleistung bei gleichzeitigen Gewichtsvorteilen.

Der CTS-V Sport Wagon verfügt zudem über eine elektrische Parkbremse und bietet dadurch mehr Beinfreiheit für den Fahrer, ein Schlüsselkriterium für eine sportliche Fahrweise. Michelin entwickelte mit Cadillac Ingenieuren die Pilot Sport PS2 Reifen exklusiv für den CTS-V. Die Reifen bieten eine hohes Haftungsniveau auf der Rennstrecke und optimale Leistungswerte auf der Straße.

Wer nun Interesse bekommen hat sollte sich darauf einstellen, dass der neue Cadillac nicht unter 78 000 Euro zu haben sein wird. Günstiger sind hier eigentlich nur Kombi VW. Den Golf Variant in der Kombi-Ausführung gibt es beispielsweise schon ab 18.950 €.

Audi A6 Avant – Ein Fahrbericht

Nach einer Diät ist der neue Audi A6 Avant rank und schlank und vor allem mit deutlicher weniger Gewicht zurück.  Dadurch sinken die Verbrauchswerte deutlich. Außerdem ist der neue Audi A6 Avant nun auch mit einem Sechzylinder-Diesel mit Biturbo-Aufladung zu haben, was eine Verbrauchsersparnis um bis zu 18 Prozent ausmacht.

Da die Karosserie nun aus ca. 20 Prozent Aluminium besteht, konnten 70 kg an Gewicht eingespart werden. Mit einem zusätzlich serienmäßig eingebauten Start-Stopp-System,welches im Normzyklus 0,4 Liter/100 km einspart und einem Generator,der die Schub-und Bremsphasen nutzt, um kinetische in Elektrische Energie umzuwandeln, lassen sich nochmals 0,2 Liter sparen. Mit diesen haben Ergebnissen haben die Entwickler bei Audi ganze Arbeit geleistet.

Denn ein 313 PS starker Audi A6 Avant mit achtgang-Automatik verbraucht im NEFZ-Zyklus nur 6,4 Liter/100km.

Mit dem neuen Top-Diesel Motor kann ein unglaublicher Drehmoment von 650 Nm erzielt werden. Einzig dieses Merkmal lässt einen daran erinnern,dass man es mit einem Diesel-Motor zu tun hat. Denn die Geräuschentwicklung ist sehr gering. Mit Hilfe eines so genannten Sound-Aktuator, welcher in der Auspuffanlage eingebaut ist, werden die unangenehmen Geräusche gut kaschiert.

Zur Ausstattung muss man nicht viel sagen. Sie ist elegant und gehoben,wie wir es vom Hersteller Audi gewöhnt sind. Gewöhnungsbedürftig, aber praktisch,wenn man mit schweren Einkaufstüten vom Einkauf zurück kommt, ist die neue Öffnung des Kofferraums. Diese öffnet sich durch ein bestimmtes Bewegungsmuster (eine Kickbewegung) automatisch.

Der Kofferraum,welcher sich einem anschließend eröffnet, ist mit 565 Litern Fassungsvermögen stattlich. sobald man die Rücksitze umklappt ergeben sich sogar 1680 Liter Stauraum.

Zur Fahrdynamik kann man sagen,dass der Audi A6 Avant sich sehr angenehm fährt. Der Fahrer kann Dank der adaptiven Dämpfer selbst zwischen einem komfortbetonten oder einem eher sportlichen Fahrstil wählen.