Category : Family

Sicher mit der Familie unterwegs

Bild: © altanaka - Fotolia.com - Eine Autoreise, die ist lustig ...

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Eine Autoreise mit der Familie ist immer etwas Besonderes. Vorbereitung ist das A und O, denn gerade kleine Kinder haben andere Bedürfnisse als ältere und diese sind in vielen Fällen widerum anspruchsvoller als ein Erwachsener.

Inspektion vor der Reise

Grundsätzlich muss natürlich erst einmal das Auto reisetauglich sein. Dieser Ratschlag wird von vielen Autofahrern als selbstverständlich angesehen, doch trotzdem bleiben leider immer wieder viele Fahrzeuge liegen. Mit der ganzen Familie auf der Autobahn stehenzubleiben ist ziemlich gefährlich. Aber auch anderswo kann eine Panne schnell zur Herausforderung mutieren. Eine vorherige Inspektion ist daher absolut empfehlenswert.

Werkzeug und Sicherheit

Notwerkzeug sollte natürlich trotzdem an Bord sein. Wagenheber, Ersatzrad und Kreuzschlüssel ermöglichen zumindest einen Reifenwechsel. Die vorgeschriebene Ausstattung von Verbandskasten, Warndreieck und Sicherheitswesten ist ebenfalls unverzichtbar.
Je nach Größe der mitreisenden Kinder sind auch Kindersitze oder zumindest Sitzerhöhungen vorgeschrieben. Wer diese nicht nutzt, setzt seine Kinder einer großen Gefahr aus und muss bei einer Kontrolle außerdem mit einem saftigen Bußgeld rechnen.
Aber auch bei der Auswahl des Kindersitzes kann man viel falsch machen. In erster Linie sollte hier nämlich die Qualität und nicht der Preis entscheiden. Qualitätssiegel und regelmäßige Tests, wie zum Beispiel durch den ADAC, sind aufschlussreich bei der Wahl eines guten Kindersitzes.

Richtig Packen

Wer mit vielen Insassen reist, muss auch mit viel Gepäck rechnen. Oft wird unterschätzt, wie wichtig die richtige Beladetechnik sein kann. Dies gilt natürlich in erster Linie für die Sicherheit, aber in weiterer Hinsicht auch auf die Praktikabilität. Einige Dinge müssen griffbereit sein, sodass man beispielsweise auf der Suche nach dem Schnuller nicht erst das komplette Gepäck an der Raststätte ausräumen muss.
Auch das Beladen von sogenannten Dachboxen sollte fachmännisch vorgenommen werden. Ausschließlich leichtere Sachen sollten darin Platz finden. Ganz vorn in der Box sollte das leichteste Objekt verladen werden, denn bei einer abrupten Bremsung könnte die schwere Ladung sonst die komplette Box durchschlagen.

Vor der großen Reise heißt es also vorbereiten, damit die Hürde des Reiseweges entspannt und unkompliziert über die Bühne gehen kann.

Ein Auto für die ganze Familie: der Volvo V70

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Der Volvo V70 glänzt in neuem Look

Bild: © motivation1965 - Fotolia.com - Der Volvo V70 glänzt in neuem Look

Anfang des Jahres wurde er bereits auf dem Genfer Autosalon vorgestellt, nun gibt es ihn zu kaufen – den neuen Volvo V70. Mit einem kompletten Facelift, mehr Komfort und geringerem Verbrauch ist der Kombi das perfekte Familienauto.

Innenraum & Design

Wie immer achtet man beim schwedischen Autobauern Volvo auf eine hochwertige Verarbeitung im Innenraum. Strapazierfähiges und bequemes Leder, schicke Armaturen und eine im Verhältnis 20-40-20 umklappbare Rückbank sorgen für Platz und Komfort im Innenraum des V70. Ein Kofferraumvolumen von 575 Liter bei stehender Rückbank ist zudem durchaus Gepäck- und Passagierfreundlich. Auch in puncto Technik hat Volvo sich einiges einfallen lassen. Ein neues Infotainment-System bietet nun zahlreiche Möglichkeiten in Sachen Musik, Internet und Navigation. Eine beleuchtete Bedienkonsole und beleuchtete Elemente wie Türgriffe und Schlüsselloch sorgen für angenehmeres Fahren bei Nacht. Betrachtet man das Außendesign, so erkennt man eine klare Designlinie mit noch selbstbewussterer Frontpartie als beim Vorgängermodell. Die Motorhaube hat durch das Facelift ein klassisch, V-förmiges Aussehen bekommen und versprüht subtile Eleganz.

Leistung & Verbrauch

Den neuen Volvo V70 gibt es in drei Benzinvarianten mit einer Leistung von 180 PS bis 304 PS und zusätzlich in sechs Diesel-Varianten mit 115 PS bis 215 PS. Das Spitzenmodell der Volvo V70-Reihe. Der mit Allrad angetriebene T6 Basisdiesel schafft es innerhalb von 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei bleibt der Spritverbrauch mit etwa 7,1 Liter im Vergleich sehr niedrig. Zu einem Preis von 57.540 Euro kann man den sportlichen Kombi im Handel erwerben. Wem die Standard-Dieselvariante mit 115 PS reicht, der bekommt den V70 auch schon ab 34.400 Euro in der Basisversion. Durch seine innovativen Verbesserungen im Bereich Design, Verbrauch und Sicherheit kann der Volvo V70 sich neben der großen Konkurrenz im Sektor “schicke Familienkutschen” durchaus behaupten.

Chevrolet Orlando: Platz da für die ganze Familie!

© Stocksnapper - Fotolia.com

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Für große Familien ist es oft nicht einfach das passende Auto zu finden. Die Entscheidung, welchem Wagen man den Zuschlag gibt, will wohl überlegt sein, denn spätestens bei langen Autofahrten ist eine zufriedene Familie Gold wert. Nun schickt Chevrolet seinen „Orlando“ ins Rennen um den besten Familien-Van, und dieser weiß durchaus zu überzeugen. Das muss er auch, denn die Konkurrenz ist mit dem Opel Zafira oder den neuen BMW Active Tourer groß.

Die Verkaufszahlen des „Orlando“ sind auf jeden Fall vielversprechend: In den ersten sechs Monaten hat man bereits über 3 000 Einheiten abgesetzt. Das liegt wahrscheinlich nicht nur an dem großen Stauraum. Wei bei jeden Van erwartet man auch von dem Chevrolet einen Kofferraum, der mindestens die Campingausrüstung für einen zweiwöchigen Outdoor-Urlaub fassen kann – und man wird nicht enttäuscht! 466 Liter lassen sich bequem füllen, doch wenn einem der Sinn danach steht, die Gepäckabdeckung zu nutzen, ist es ein bisschen weniger. Der Innenraum ist ebenfalls sehr großzügig bemessen, sodass vom Fahrer bis zu den hinteren Plätzen jeder genug Raum zur Verfügung hat, um entspannt die Fahrt zu genießen. Durch die erhöhten Sitze, bietet sich einem eine gute Sicht nach vorn, und wenn man einmal noch mehr Platz für Fahrgäste benötigt, dann kann man den Van auch zu einem 7-Sitzer umwandeln.

Das Interieur ist sehr gut verarbeitet und versprüht zwar keinen Luxus, sieht aber recht hochwertig aus. Bleibt noch die Fahrleistung, die ja bei einem Auto nicht gerade nebensächlich ist: Auch hier weiß der „Orlando“ zu überzeugen. Man hat die Wahl, ob man den Wagen als Benziner mit 141 PS oder als Diesel mit 130 oder 162 PS fahren möchte. Mit den 162 PS ist man auch bei vollem Gepäckraum dynamisch unterwegs, und die Lenkung bleibt selbst bei der Maximal-Geschwindigkeit von 195 km/h noch einwandfrei. Der Verbrauch hält sich bei dem Diesel mit 6,8 Liter pro 100 Kilometern definitiv im Rahmen. Falls man sich also für den Van entscheiden sollte, dann ist er als Benziner schon für 15 765 Euro zu haben.

Familienurlaub mit dem Auto

© Kurhan - Fotolia.com

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Der Sommer steht vor der Tür und viele werden schon an den Urlaubsvorbereitungen basteln. Doch neben der Frage, wohin es gehen soll, ist auch wichtig zu fragen: Wie? Auch wenn die Flugpreise heute deutlich niedriger sind, also noch vor einigen Jahren, so steigen die Kosten bei einer Familie doch recht schnell in die Höhe. Darum entscheiden sich immer mehr Leute mit dem Auto zum gewünschten Reiseziel zu kommen. Man ist unabhängiger und flexibel, aber schnell wird so eine Autofahrt zum Urlaubsort zu einer echten Geduldsprobe.

Vor allem für Kinder ist eine lange Autofahrt oft die Hölle. Genervte Eltern sind nach einer Tortur aus Fragen wie „Wann sind wir endlich da?“, „Ist es noch weit?“, „Mir ist langweilig!“ usw. keine Seltenheit. Um dennoch eine angenehm Fahrt in Richtung Urlaub zu unternehmen, gibt es einige Tricks und Tipps, die vieles erleichtern können.

An erster Stelle steht die Frage nach dem Auto. Dass eine vierköpfige Familie nicht mit einem Opel Corsa in den Süden fahren sollte, erklärt sich von selbst. Das Auto sollte groß genug sein, dass das ganze Gepäck im Kofferraum Platz findet und die Rückbank allein für die Kinder zur Verfügung steht. Am besten eignen sich hierfür Minivans oder auch Familienvans.

Wichtig ist außerdem, dass eine leistungsstarke Klimaanlage vorhanden ist und abgedunkelte Seitenscheiben, die Schatten spenden. Und natürlich ist auch wichtig den richtigen Zeitpunkt für eine Reise zu finden. Entweder man fährt in den frühen Morgenstunden los oder aber am späten Abend. So vermeidet man Staus und die Hitze ist auch nicht so stark. Wer gern über Nacht fährt, hat den Vorteil, dass die Kleinen aller Wahrscheinlichkeit nach schlafen werden. Pausen nach zwei Stunden entspannen außerdem. Denn so kommt man dem Bewegungsdrang der Kinder nach und auch die Erwachsenen können sich die Beine vertreten. Wer vorher eine Auto-Tasche packt, erspart sich zusätzlichen Stress. Hier gehören kleine Snacks, Getränke sowie Beschäftigungsmöglichkeiten hinein. Für Kinder ist es auch spannend, wenn sie anhand einer Karte die Route verfolgen können.

Der Edo BMW M5 Touring Dark Edition

Vom Klang des Namens erinnert das neue Modell von BMW ein wenig an Batman “The Dark Knight”. Und auch optisch gibt es allein schon wegen der dunklen Farbe Parallelen. In der Leistung dürfte das neue Modell dem Fledermausauto auch kaum in etwas nachstehen, so bringt es an Leistung doch immerhin 555 PS mit.

Aber von vorne: BMW bringt ein neues Modell auf den Automarkt. Dabei handelt es sich um den “Edo BMW M5 Touring Dark Edition”. Dieser bringt eine Menge mit und weiß auf jeden Fall wie man BMW nicht enttäuscht, sondern stolz macht.

So ist dieser extrem schnell und bringt ein V10 Triebwerk mit, welches wie gesagt eine Leistung von 555 PS besitzt und damit zumindest inoffiziell 305 Kilometer pro Stunde Spitze schafft. Offiziell liegt die Höchstgeschwindigkeit jedoch “nur” bei 250 km/h da diese elektronisch begrenzt wurde. Insgesamt hat BMW hier sehr auf den sportlichen Aspekt geachtet, da der neue BMW einen Sportluftfilter, mehrere Sportkatalysatoren und eine eigene entwickelte Sportabgasanlage besitzt. So schafft der neue Sprinter es in nur 4,2 Sekunden von 0 auf 100 und weist damit eine beeindruckende Beschleunigung auf.

Optisch steht der BMW seiner Leistung in nichts nach, ganz im Gegenteil. So weiß er auch hier völlig zu überzeugen und lässt zumindest vermuten was unter seiner Motorhaube steckt. So sorgt die geschärfte Front und die sportlich modifizierte Heckschürze aus der vier verchromte Endrohre blitzen für ein grandioses Styling.

Auch der Innenraum überzeugt, da BMW hier auch nur die feinsten Materialien ausgewählt und verarbeitet hat. So findet man hier Sichtcarbon, edelstes Leder oder weiß hinterleuchtete Ziffernblätter bei der Tacho-Anzeige, welche ganz nebenbei auf 360 km/h erweitert wurde.

Aber es handelt sich nicht nur um ein Auto für Sportler, sondern auch um ein Alltagsauto, der genügend Platz für die Familie bietet. Außerdem ist dieses Auto im Stadtverkehr bei der geringen Geschwindigkeit sehr zahm, sodass keinem Passanten auffallen würde, was für eine Höllenmaschine sich eigentlich dahinter verbirgt.

Der neue VW Tiguan – Komfort und Sicherheit

Sicherheit, Komfort, Zuverlässigkeit, das sind die Attribute, die den VW Tiguan am ehesten beschreiben, Begriffe wie Innovation, Spannung oder Abenteuer sind in dem Steckbrief eher fehl am Platz. Aber das scheint auch nicht das Zeil gewesen zu sein, der SUV, den es im Juli 2011 zu kaufen geben wird, ist ein Familienauto.

Das Platzangebot reicht locker aus, um eine vierköpfige Familie samt Gepäck unbeschadet in den Urlaub zu transportieren, mit einer Länge von 4,43 und einer Höhe von 1,81 Metern ist der SUV durchaus stattlich. Dennoch hält sich der Verbrauch in Grenzen, in der kleinsten Diesel-Variante verbraucht der Wagen auf 100 Kilometern gerade einmal 5,3 Liter.

Das Kofferraumvolumen des Wagen kann sich dabei sehen lassen: Bei umgeklappter Rückbank können 1.510 Liter verstaut werden, ein ordentliches Ergebnis.

Ein weiteres Indiz, dass der Tiguan ein Familienauto ist, ist das umfangreiche serienmäßige Sicherheitspaket. Inklusive sind Airbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbagsystem und Seitenairbags für alle Insassen, Dreipunktautomatiksicherheitsgurte, und ESP. ASR, EDS und MSR. Ergänzt werden kann das in der Basisersion schon umfangreiche Paket durch Fernlichtregulierung, Diebstahlwarnanlage oder eine Geschwindigkeitsregelanlage.

Preislich bewegt sich der Tiguan im Mittelfeld seiner Konkurrenten, die kleinste Version ist ab 24.175 Euro zu haben, die luxuriöstese Variante gibt es für 34.225 Euro. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Tiguan gegen seine Konkurrenz schlagen wird, gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start auf dem Automarkt hat VW allerdings schon einmal geschaffen.

Der Seat Alhambra, ein Auto für die ganze Familie

Viel Platz und noch mehr Stärke, das bietet der neue Seat Alhambra. Um satte 22 Zentimeter ist er im Gegensatz zu seinem Vorgänger gewachsen und bietet flotten Familien damit noch mehr Platz und Fahrspaß. Edel und geräumig, dass sind die neuen Wünsche großer Familien. Die Zeiten der anspruchslosen Familien sind eindeutig vorbei. Dabei geht es aber nicht nur um Design und Platz, sondern auch um Umweltfreundlichkeit. Spritschlucker will niemand mehr fahren. Laut Hersteller verbraucht der neue Alhambra als Diesel nur 5,9 Liter auf 100 Kilometer. Doch nicht nur das verpasst dem Van ein Umweltpunkt, auch die Start-Stopp-Automatik, die an roten Ampeln bewirkt, dass das Auto bei Wartepausen ausgeht und somit der Verbrauch nicht unnötig hochschnellt.

Wer denkt, dass der Van nur für gemütliche Fahrten bereit ist, der irrt, denn die 170 PS bringen das 1,8 Tonnen schwere Fahrzeug in 9,8 Sekunden auf 100 km/h. Erst bei 204 km/h geht dem Alhambra die Puste aus, doch mit einem vollbeladenen Auto samt Kinder würde man dem Auto nicht mehr Kraft abverlangen. Das Kofferraumvolumen gleicht sowieso alle kleinen Unebenheiten aus. Mit 809 Liter kann der Van so ziemlich alles schlucken und für Umzüge oder ähnliches lässt sich aus den 809 Liter Kofferraumvolumen mit heruntergeklappten Sitzen eben einmal 2430 Liter zaubern.

Doch dieser Allrounder hat auch seinen Preis, in der Basisausstattung kostet der Alhambra satte 33.000€ und gehört damit nicht zu den günstigsten Modellen. Trotzdem bietet er Familien Komfort, Platz und Sicherheit, diese Privilegien haben nun einmal ihren Preis.

Der Trabant Kombi

Was vielen damals reichte, scheint heute vom Platz niemanden mehr zufrieden zu stellen. Kombis müssen Umzüge meistern und Großeinkäufe spielend vertragen.

Damals gab es in der DDR den Dauerbrenner Trabant zu kaufen. Die Wartezeiten waren unermesslich lang, doch die Menschen kauften dieses Auto reihenweise.

Der Trabant 601 universal war ein Kombi mit  einer Ladekapazität von 1400 Litern. Mit umklappbaren Rücksitzen kam man auf dieses stolze Kofferraumvolumen. Mit 1400 Litern Platz kann man schon eine Menge transportieren, doch wären wir heute mit diesem Platzangebot zufrieden?

Im Vergleich gesehen hat zum Beispiel der BMW 5er Touring mit einer maximalen Ladekapazität von 1.670 Litern auch nur 270 Liter mehr zu bieten. Für die damalige Zeit war der 601 universal also schon ein echter Koloss.

Allerdings stand die Sicherheit bei den Autos aus der DDR nicht unbedingt an erster Stelle, denn von Airbags und sicheren Karosserien hielt man damals noch wenig. Das wichtigste war eben der Preis und der war für damalige Verhältnisse unschlagbar.

Die Menschen heute sind eher dazu bereit, mehr Geld für die Sicherheit und Komfortabilität des Autos auszugeben, aber an Raum haben unsere Autos nicht wirklich gewonnen. Der BMW 5er bietet nicht viel mehr Platz als der Trabant 601 universal und auch andere Autos unserer Zeit wie der Audi A4 bieten nicht mehr als 1500 Liter Ladekapazität.

Kombis und Kinderwagen

Was nützt der schickste Kombi, wenn man nicht bequem einen Kinderwagen in den Kofferraum packen kann, ohne dass jener gleich voll ist? Mit folgenden drei Wagen ist das definitiv nicht der Fall.

Kommen wir zunächst zum Klassiker: Der VW Passat Variant. Schaut man sich Kombis in Deutschland an, kommt man um diesen Familien-Favoriten nicht herum. Warum auch? Der Wagen gilt als sicher und als Raumwunder. Seit neuestem lässt sich der Kofferraum des Passats auch per Fußtritt öffnen. Das funktioniert praktisch weniger rabiat als es sich anhört. Hat man beide Hände voll, kann man den Heckdeckel mit einer gezielten Fußbewegung aufmachen.

Soll’s besonders grün sein, überzeugt womöglich die Variante aus dem gleichen Hause wie der Passat. Der Skoda Octavia wurde kürzlich von den Magazinen SuperIllu  und Guter Rat als “Auto der Vernunft” ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 3,8 Litern auf 100 Kilometern ist das nicht weiter verwunderlich. Der Kofferraum fasst 560 bis 1.420 Liter und bietet somit ausreichend Platz für Kinderwagen und noch weiteres Gepäck.

Das dritte Modell gehört zwar definitiv zur gehobeneren Preiskategorie, bietet jedoch neben Platz und Sicherheit einen symbolträchtigen Namen: Der Audi A4 Avant. Sein Kofferraum fasst 490 Liter bis 1.430 Liter Gepäck. Die Rücksitzlehnen können im Verhältnis 1/3, 2/3 oder ganz umgeklappt werden. Es gibt etliche Ösen, Haken, ein Staufach mit Netz und sogar eine 12-Volt-Steckdose, um den Platz des Kofferraums voll auszuschöpfen. So hat neben dem Kinderwagen nicht nur noch anderes Gepäck Platz, sondern auch etlicher Kleinkram. Mit dem Start-Stopp-System werden auch hier Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß gesenkt.

Kombi – was heißt das eigentlich?

Das ist eine gute Frage. Die Spitzfindigen unter uns haben es schon immer geahnt: Diese läppischen fünf Buchstaben, noch dazu derart verniedlichenden Charakters, das muss eine Abkürzung sein. Und sie hatten recht! Kombi steht zunächst einmal für Kombinationskraftwagen. Viel weiter bringt diese Informationen allerdings auch nicht. Der Zusatz Karosseriebauform mit besonders großer Ladefläche ist da schon von größerem Nutzen. Der Kombi ist also ein Fahrzeug, das sowohl Lasten als auch Personen befördern kann – eine Kombination von Pkw und Lkw. Gemeinhin stellt man sich optisch einen Pkw mit langgezogenem Dach und senkrechter Heckklappe vor, so wie etwa den VW Passat oder den Volvo V70. Aber auch Kleinbusse, Sport Utility Vans (SUV) und Vans im allegmeinen werden unter dem Oberbegriff Kombi zusammengefasst. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die sogenannten Hochdachkombis oder auch Kastenwagen. Man denke nur an den Citroën Belingo, Fiat Doblò oder VW Caddy.

Bisweilen etwas verwirrend kann die Bezeichnung Kombi schon sein, werden doch letztlich die unterschiedlichsten Modellvariationen unter diesem Begriff zusammengefasst. Nahezu jeder Automobilhersteller hat seine eigene Verkaufsbezeichnung für den “Kombi” erschaffen. Diese reichen von wenig einfallsreich “Combi” (Renault, Toyota) über zielgruppenorientiert “Familial” (Peugeot) bis zu abenteuerlich “Safari” (Pontiac).

BMW 3er Touring

Der BMW 3er Touring, ein Kombi mit Profil. Die Front mit zwei ausgeprägten Charakterlinien, die markante Schürze, sowie den neu gestalteten Doppelrundscheinwerfern und Nieren zeigt, wofür dieser Kombi steht: denn er möchte jeder Herausforderung gewachsen sein. Somit eignet sich der BMW 3er Touring besonders für Autofahrer mit Vorliebe für Design, aber bietet ebenso Platz für Familien oder Fahrer mit einem hohen Platz- und Transportbedarf.

Im Alltag begeistert der 320d Touring, übrigens als der meist verkauften BMWs in Europa mit einer Leistung von 135 kW (184 PS) und begnügt sich mit 4,8 Liter auf 100 Kilometer. Das ist nichts weniger als eine Verbrauchs-Sensation, denn man kann dieses starke Auto in 7,7 Sekunden auf 100 km/h bringen.

Mit der 50:50 – Achslastverteilung erfolgt eine konstante Gewichtsreduzierung an den richtigen Stellen. Zusammen mit dem  Hinterradantrieb sorgt dies für eine ausgeglichene Lastverteilung zwischen beiden Achsen.

Das Ergebnis überzeugt Kurve für Kurve mit unwiderstehlicher Fahragilität in gewohnter BMW Qualität. Auch für Umweltliebhaber, welche den Fahrspaß mit dem 320 d Touring nicht missen wollen, ist der Kombi geeignet. Mit 128g/km CO2 Verbrauch ist der 3er Touring für seine Klasse sehr sparsam.

BMW 5er Touring

Der neuer 5er Touring von BMW vergrößert seine Ladefläche im Vergleich zum Vorgängermodell um 60 Liter und bietet nun ein Ladevolumen von insgesamt 560 Litern. Zwar ist der 5er Touring im Vergleich zu seinen Konkurrenten von Mercedes  immer noch deutlich kleiner, trotzdem steht er den größeren Modellen was Ausstattung und Fahrleistung betrifft in Nichts nach. So kann über die Bluetooth-Schnittstelle jedes Smartphone durch die Innovation von BMW ConnectedDrive mit dem Control Display gekoppelt werden und schon erscheinen Termine und SMS auf dem Bildschirm. Bei einem Tempo bis zu 35 km/h sucht das Fahrzeug automatisch einen passenden Parkplatz und es müssen regelrecht Gas und Bremse betätigt werden, den Rest erledigt der Parkassistent. Der 5er Touring überzeugt durch Dynamik und Leichtigkeit. Der 4-Zylinder-Reihendieselmotor im BMW 520d verbraucht bei einer Leistung von 135 kW nur 5.1 Liter auf 100 km. Tankstopps müssen so nur alle 1350 Kilometer stattfinden. Ein Maximum an Leistung bietet der Reihen-Sechszylinder-Benziner 535i. Mit 225 kW (306 PS) verbraucht der Motor nur 8.6 l/100 km. Diese Effiziente Stärke sorgt für großes Fahrvergnügen bei beständiger Leistung. Preislich beginnt der 5er Touring bei einem Grundpreis von 43.000 Euro (520d; ohne Ausstattung).