Category : Erfahrungsberichte

Volvo 240 GL – Lohnt sich der Kombi?

Bild: © Brad Pict - Fotolia.com - Der Volvo 240er erinnert an die 70iger

Bild: © Brad Pict - Fotolia.com - Der Volvo 240er erinnert an die 70iger

Ein Volvo 240 GL ist nicht nur praktisch, er hat auch einen gewissen Charme. Insbesondere die älteren Modelle lassen ein Gefühl von Hippiezeit und Freiheit beim Fahrer aufkommen. Ein paar kleine Macken sind da zu verschmerzen. Immerhin bekommt man einen echten Klassiker, mit viel Platz und so etwas wie Kultstatus.

Korrosion ist kein seltenes Problem

Die schlechte Nachricht zuerst: Rost ist ein Problem, dass grade die Modelle aus den Siebzigern und Achtzigern nicht gerade selten mitbringen.
In vielen Fällen ist es entweder die Kofferraumklappe oder es sind die Radläufe, an denen sich Rost bildet. Eine weitere Schwachstelle ist die Windschutzscheibe, denn die wurde leider nicht gut verklebt. Hier kann Wasser durchkommen und im schlimmsten Fall in den Sicherungskasten laufen oder auch in den Innenschweller. Korrosion ist da nicht mehr weit. Sind die Ablauflöcher dann auch noch verstopft, kann es zu Rost an den Schwellern und an der Reserveradwanne kommen. Aschrecken lassen muss man sich von diesen eventuellen Mängeln aber nicht. Wer zum Beispiel auf suchen.mobile.de eine Modell gefunden hat, welches ihm gefallen könnte, sollte ganz einfach bei der Besichtigung des Wagens konkret auf solche eventuellen Mängel achten.

Gute Qualität

Die Qualität der Innenraumverarbeitung ist größtenteils gut und stellt nur in wenigen Fällen ein Problem dar. Nicht selten sind die vorderen Sitze ein wenig durchgesessen, aber das kommt natürlich auch auf die Länge und Intensität der Nutzung des Wagens an. Ein defektes Heckklappenschloß oder ein langsamer elektrischer Fensterheber sind Mängel, über die es sich leicht hinwegsehen lässt.

Getriebeprobleme können auftreten

Mit dem Motor sollte es keine Probleme geben. Das Getriebe hingegen ist da etwas anfälliger. Bei Modellen mit Overdrive klappt in vielen Fällen das Zuschalten nicht mehr und auch der erste Gang lässt sich nicht selten nur schwer einlegen.
Die Abgasnorm Euro 2 ist durch ein Umrüsten des OHC-Motors gut einzuhalten.
Der Motor knackt bei pfleglicher Behandlung ohne Umstände auch die 300.000 Kilometermarke.
Fazit: Es ist leider nicht allzu einfach ein gut erhaltenes Kombimodell zu finden. Meist sind die Modelle bereits bei 250.000 Kilometern angelangt. Finanziell kommt man beim Volvo 240er aber relativ gut weg. Einen fahrbereiten Wagen gibt es schon ab 1500 Euro.

Falsch getankt! Was nun?

Bild: © Sandor Jackal - Fotolia.com - Falsch tanken geht heute schnell.

Bild: © Sandor Jackal - Fotolia.com - Falsch tanken geht heute schnell.

Nicht unbedingt selten kommt es heutzutage vor, dass ein Autofahrer seinen Wagen falsch betankt. Der ADAC musste im vergangenen Jahr rund 5000 Mal ausrücken, um in einem solchen Fall zu helfen. Kein Wunder, dass sich die Fälle häufen. Viele Dinge begünstigen den Griff zum falschen Zapfhahn.

Viele Bedingungen ungünstig

Heute sind die Zapfsäulen an den Tankstellen beispielsweise nicht mehr nach Kraftstoff sortiert. An jeder kleinen Tankinsel befinden sich stattdessen mehrere verschiedene Spritsorten. Werbeposter und Aufkleber sind an der Tankstelle nahezu übermächtig und lenken unbewusst ab. Auch sind sie oft größer als die Beschriftung der jeweiligen Spritsorte.
Ein weiteres großes Manko, was schnell zu Verwechslungen führen kann, ist der Umstand, dass auch der Zapfhahn für Benzin in die meisten Zapfstutzen für Diesel passt. Das war früher ebenfalls anders. Auch war es üblich, dass die benötigte Spritsorte noch einmal auf dem Tankdeckel vermerkt wurde. Heute bleibt dies entweder komplett aus oder wird so vorgenommen, dass es nur schlecht leserlich ist.
Ein Mensch ist eben keine Maschine und so kann eine kleine Unachtsamkeit schnell zum Malheur führen. Grundsätzlich ist davor heute leider kaum noch jemand geschützt.
Die Auswirkungen können so verheerend sei, dass man nicht drumherum kommt nach einem neuen Wagen auf suchen.mobile.de Ausschau zu halten.

Diesel statt Benzin oder Benzin statt Diesel?

Dabei macht es einen wichtigen Unterschied, ob man statt Diesel Benzin tankt oder andersherum. Bei welchen Modellen muss man nun aber besonders acht geben?
Der ADAC hat mehrere aktuelle Fahrzeugmodelle untersucht und kam zu folgenden Ergebnissen:

Vorsicht! Falsch tanken kann teuer werden!

Fast alle Modelle, bis auch ganz wenige Ausnahmen von BMW, Audi, Ford, LandRover und Peugeot, ließen sich fälschlicherweise ebenfalls mit Benzin füllen, obwohl sie über einen Dieselmotor verfügen.
Aber auch andersherum war es möglich, Modelle wie den Chrysler 300 C, den Citroen C1, den C4, Lexus IS 250 und noch einige mehr mit Diesel statt mit Benzin zu befüllen.

Hier besteht dringend Handlungsbedarf, denn so eine Verwechslung kann schnell teuer werden. Wer bemerkt, dass er falsch getankt hat, sollte den Wagen vorerst stehenlassen, bis ADAC oder Werkstatt Abhilfe schaffen können.

Der ADAC-Winterreifentest

Bild: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com - Winterreifen jetzt aufziehen!

Bild: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com - Winterreifen jetzt aufziehen!

Die Zeit ist reif für Winterreifen. Einige Autofahrer haben ihre bereits aufgezogen, alle anderen sollten diesem Beispiel in absehbarer Zeit folgen. Sind die vorhandenen Reifen schon zu alt und abgenutzt? Der ADAC hat die aktuellen Modelle getestet.

Vier Modelle “mangelhaft”

Insgesamt 32 Winterreifenmodelle verschiedener Hersteller wurden beim jährlichen Test des ADAC genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben vier von ihnen leider komplett versagt und sind mit der Note „mangelhaft“ bewertet worden. Insbesondere das schlechte Verhalten auf nasser Fahrbahn ist ausschlaggebend für das Prädikat „nicht empfehlenswert“. Zu dieser Kategorie gehören der Kormoran Snowpro b2, der Interstate Winter IWT-2, der Maragoni 4 Winter E+ sowie der Sailun Dice Blazer WSL-2.

185/60 R15T – Diese Reifen sind empfehlenswert

Ein besseres Ergebnis erzielten sieben Modelle der Größe 185/60 R15T, welche der ADAC mit „gut“ in seinem Test bewertete. Der Continental ContiWinterContact TS850 erhielt in dieser Kategorie die Bestnote. Ebenfalls zu empfehlen ist beispielsweise der Dunlop Winter-Response-2, welcher insbesondere auf nasser Fahrbahn, bei Schnee und bezüglich des Verbrauchs überzeugen konnte.
Zu empfehlen sind außerdem der Semprit Speed-Grip 2, der Nokian WR D3, der Michelin und der Alpin A4.

Bridgestone, Continental und Co. sind ganz vorn mit dabei

Für Audi A3-, Opel Astra-, Skoda Octavia- und Mercedes C-Klasse-Fahrer durften Empfehlungen für die Modelle mit der Größe 225/45 R17H interessant sein. Bestnoten erzielten hier folgende drei Modelle: der Bridgestone Blizzak LM-32S, der auf nasser Fahrbahn überzeugte, der Continetal ContiWinterContact TS850, welcher auf Schnee mit besonders gutem Verhalten glänzte und der Michelin Alpin A4. Letzterer konnte mit guten Werten bezüglich des Verschleißes aufwarten.

Beim ADAC-Test werden die Winterreifen auf Herz und Nieren geprüft. In insgesamt 18 Kategorien treten die verschiedenen Modelle gegeneinander an. Dazu gehören zum Beispiel Brems- und Ausweichmanöver auf nassen, verschneiten und vereisten Straßen. Auch auf die Kraftstoffverbrauchszahlen wird ein Blick geworfen.

Die Civic-Reihe von Honda bekommt Zuwachs

Bild: © Gary Blakeley - Fotolia.com - Der Honda Civic bekommt nach 12 Jahren wieder Kombi-Unterstützung

Bild: © Gary Blakeley - Fotolia.com - Der Honda Civic bekommt nach 12 Jahren wieder Kombi-Unterstützung

Zwölf lange Jahre lang ist Hersteller Honda ganz ohne einen Kombi in seinen Reihen ausgekommen. Nun ist diese Phase allerdings vorbei, denn man hat sich entschieden, dem Modell Civic eine kompakte Alternative für die Familie Honda Civic zu spendieren. Premiere feierte der Tourer auf der diesjährigen IAA in Frankfurt, wo sonst?

Platz satt

Äußerlich gleicht sich der Kombi seinem Vorbild, der Limousine an. Doch sobald man den Blick auf die Ladefläche lenkt, zeigt sich echte Großzügigkeit. Ohne die Hand anzulegen bietet der große Civic ein Ladevolumen von stolzen 624 Litern an. Zum Vergleich: Der Golf Variant kommt mit 605 Litern. Kennt man sich mit einem Honda bereits aus, dann weiß man die Ladefläche mit nur einem Griff entscheidend zu vervielfachen. 1668 Liter freie Ladefläche stehen dem geneigten Kombifahrer nach dem Umklappen der Sitze zur Verfügung. Der erneute Vergleich mit dem Golf Variant ergibt demgegenüber einen Vorteil von satten 48 Litern.

Für die Passagiere bietet der Civic Tourer im Fond ein deutliches Plus im Kopfraum, hier rentiert sich die gerade und nicht leicht abschüssige Dachführung des Neulings. Ein Vorteil gegenüber der Limousine, der sich allerdings nicht auf die Sitzfläche ausweitet, denn diese präsentiert sich weiterhin recht sparsam. Doch trotzdem war das Thema „Platz“ ein wichtiges für die Honda-Entwickler. Der extrem große Kofferraum mit der niedrigen Ladefläche überzeugt vollständig, genauso wie die sogenannten „Magic Seats“ im Fond.

Positiver Eindruck

Das Fahrgefühl präsentiert sich ebenfalls durchdacht, denn das adaptive System der Stoßdämpfer, dessen Aufpreis bei knapp 600 Euro liegen wird, wirkt sich insbesondere bei einem vollbeladenen Kombi äußerst positiv aus.

Insgesamt also lässt sich sagen, dass Honda sich mit dem neuen Civic Kombi vermutlich tatsächlich einen echten Gefallen getan hat. Die ersten Eindrücke versprechen einen durchdachten Kombi mit einer Menge Platz.

Ford, Mazda, Hyundai: Drei Kombis im Vergleich

Bild: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com - Endlich ein neuer Kombi

Bild: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com - Endlich ein neuer Kombi

Im heutigen Artikel geht es um drei Top-Kombis. Alle sind brandneu auf dem Markt und bieten technische Innovationen der Extraklasse. Im Vergleicht treten an: der Mazda 6 mit seinem sparsamen Skyactiv-Diesel und 150 PS, der 136 PS starke Hyundai i40 cw und der Ford Mondeo Turnier mit 140 Pferdestärken. Doch wer hat am meisten auf dem Kasten?

Der Mazda 6

Der Mazda 6 ist ein hübsches, aber schlichtes Auto, dass wohl an keiner Ampel für Aufsehen sorgt. Doch schaut man unter das unauffällige Gewand des Kombis, entdeckt man fortschrittlichste Technik. Denn unter der Motorhaube befindet sich ein hochmoderner Dieselmotor, der beim Autobauern Mazda nur Skyactiv-D genannt wird und wohl zu den derzeit überzeugendsten Triebwerken zählt. Für diese zukunftsträchtige Erfindung wurde der Motor auch zu Recht mit dem zweiten Preis beim Paul-Pietsch-Award 2013 ausgezeichnet. Neben einem niedrigen Normverbrauch und guter Leistung, filtert der Mazda 6 auch seine Abgase und ist so deutlich umweltverträglicher als vergleichbare Diesel-Modelle. Zu einem Preis ab 28.490 Euro ist der 150-PS-Diesel zu haben.

Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCi

Seit 2007 gibt es den Mondeo in seiner aktuellen Form. Erst Ende 2014 soll ein Nachfolgemodell auf den Markt kommen. Doch spricht die lange Beibehaltung der Karosserieform auch für den Mondeo. Denn in der Mittelklasse ist der Wagen fast konkurrenzlos geräumig. Mit einem Maximalvolumen von 1.728 Litern und einem sehr guten Fahrwerk, welches auch auf unebenen Straßen nicht in Schaukelei verfällt, kann der Ford Mondeo durchaus überzeugen. Einzig in Sachen Beschleunigung ist der Kombi etwas überfordert. So sprintet der Mazda 6 im höchsten Gang sechs Sekunden schneller von 80 auf 120 km/h als der Ford. Mit einem Grundpreis von 30.550 Euro ist der Kombi preislich in der Mitte zwischen Mazda 6 und Hyundai i40.

Hyundai i40 cw 1.7 CRDi

Den richtigen Kombi finden ist nicht leicht. Doch mit einer opulenten Ausstattung und einem ordentlichen Kofferraumvolumen von 553 Liter im Normalzustand und 1.719 Liter maximal, ist der koreanische Kombi tatsächlich ein solides Familienauto. Im Test schneidet der Hyundai fahrsicher und agil ab, jedoch ist die Federung auf der Straße nicht sehr komfortabel. Wegen der kleinen Frontscheiben wirkt das Auto zudem etwas unübersichtlich, immerhin ist eine Einparkhilfe serienmäßig mit an Bord. Spaß hat man mit dem Wagen im Blick auf den niedrigen Verbrauch und eine fünfjährige Garantie. Mit einer Premiumausstattung, in der dann allerdings bis auf das Navi alles wichtige enthalten ist, kommt der i40 cw auf einen Preis von 32.730 Euro.

Diesel- die richtige Wahl beim Autokauf?

Bild: © il-fede - Fotolia.com - Super oder Diesel tanken?

Bild: © il-fede - Fotolia.com - Super oder Diesel tanken?

Bevor man sich ein Auto kauft, gibt es einiges an Überlegungen: Farbe, Größe, Preis und sicher auch welche Art von Kraftstoff man tanken will. Hier sollen Vor- und Nachteile für die Wahl eines Diesels vorgestllt werden.

Rentiert sich ein Diesel überhaupt?

Früher riet man Menschen, die im Außendienst arbeiten und viel mit dem Auto unterwegs sind,  sich einen Diesel zu kaufen, da dieser Kraftstoff billiger ist als Benzin oder Super. Dafür galt die Regel, wer mehr als 20.000 Kilometer im Jahr fährt, für den ist ein Diesel-Auto rentabel. Allerdings kosten Diesel in der Anschaffung meist mehr als Benziner. Deshalb ist es wichtig vor dem Kauf ungefähr einzuschätzen wie viele Kilometer man jährlich etwa zurücklegen wird. Einen günstigen Gebrauchtwagen mit Diesel-Motor finden Sie bei mobile.de.

Mittlerweile ist es jedoch gar nicht mehr so einfach die erhöhten Anschaffungskosten zu kompensieren. Denn auch der Kraftstoff Diesel wird immer teurer und kostet inzwischen fast genauso viel wie Benzin oder Super. Auch die Steuern für einen Diesel sind in der Regel höher als beim Benziner. Informieren Sie sich deshalb vorher über die anfallenden Kosten, um später nicht mit einer teuren Überraschung konfrontiert zu werden.

Was ist entscheidend beim PKW-Kauf?

Nachdem wir rausgefunden haben, dass die Preise aller Kraftstoffe inzwischen nahezu gleich sind, fällt die Entscheidung für einen Diesel immer schwerer. Zwar läuft ein Diesel ruhiger, erbringt in den meisten Fällen eine höhere Laufleistung und man sagt ihm eine längere Lebensdauer nach, allerdings fallen die Anschaffungskosten höher aus und in vielen Großstädten benötigt man mit einem Diesel-Auto inzwischen einen Rußpartikelfilter, um eine grüne Plakette zu erhalten. Dieser Filter muss zumindest bei Gebrauchtwagen für einen Preis ab etwa 600 Euro nachgerüstet werden. Die Entscheidung für einen Diesel ist heute also leider keineswegs mehr so eindeutig zu treffen, wie noch vor einigen Jahren.

Pollenalarm im Auto

Bild: © zstock - Fotolia.com - Allergie beim Autofahren

Bild: © zstock - Fotolia.com - Allergie beim Autofahren

Für die meisten Menschen ist der lang ersehnte Frühling nun endlich eingekehrt. Für manche unter uns ist diese Jahreszeit aber auch der pure Horror – sie leiden an einer Pollenallergie. Die Natur bringt Allergiker mit ihren Pollen fast um den Verstand – die Augen tränen und die Nase läuft. Jeder sechste Deutsche leidet unter allergischen Attacken und die Tendenz ist steigend. Was Sie als Allergiker beim Autofahren beachten sollten, erfahren Sie hier.

Was sind Pollen und woher kommen sie?

Pollen sind der Blütenstaub von Samenpflanzen wie Gräser und Bäume. Sie fliegen überall in der Luft umher. Durch Klimaveränderungen gibt es inzwischen fast das ganze Jahr Pollenflug, im Frühjahr und Sommer werden Allergiker aber besonders geplagt. Als Allergiker ist man aber nicht auf alle Pollentypen allergisch. Ein Test beim Hausarzt lohnt sich deshalb, um zu sehen, bei welchen Pflanzen die Niesattacken drohen.

Niesattacken auch im geschlossenen Auto?

Wer auch im geschlossenen Auto ständig niesen muss, der sollte nachschauen, ob das Auto entweder keinen Innenraumfilter besitzt, oder ob dieser zu alt ist und nicht mehr richtig funktioniert. Das Ergebnis eines zu alten Innenraumfilters: Die Pollen werden zusammen mit der Außenluft vom Gebläse in den Innenraum geleitet. Deshalb sollte ein Innenraumfilter alle 15 000 Kilometer gewechselt werden. Dies ist nicht teuer, ein neuer Pollenfilter kostet je nach Auto zwischen 20 und 40 Euro.

Darf ich trotz ständigem Niesen hinters Steuer?

Es gibt zwar keine gesetzlichen Vorschriften, bei einer Allergie das Auto stehen zu lassen, aber bei häufigen Niesattacken ist Ihre eigene Sicherheit und die anderer Autofahrer natürlich gefährdet. Wenn Sie zudem Medikamente nehmen, ist auch deswegen Vorsicht geboten! Lesen Sie deshalb immer den Beipackzettel oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Denn Medikamente gegen Allergien können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und bei einer Kontrolle oder im Falle eines Unfalls kann dies von der Polizei als strafbare Trunkenheitsfahrt gewertet werden. Das kostet Sie im schlimmsten Fall den Führerschein. Mehr Informationen erhalten Sie beim Deutschen Allergie- und Asthmabund.

Toyota Yaris- zuverlässiger Zwerg

Bild: © bomelina - Fotolia.com - Der Toyota Yaris in Rot

Bild: © bomelina - Fotolia.com - Der Toyota Yaris in Rot

Der Toyota Yaris gilt als zuverlässiges Fahrzeug, welches seinem Besitzer nur selten Ärger bereitet und auch beim TÜV und der HU gut abschneidet.

Benziner oder Hybrid?

Seit knapp 9 Monaten gibt es den Toyota Yaris mit der derzeit fortschrittlichsten Motorvariante – dem Hybrid. Der kombinierte Benzin-und Elektroantrieb ist nicht nur umweltschonend, sondern spart auch bares Geld. Aber auch der konventionelle Yaris ist keine schlechte Wahl. Er ist ebenfalls sehr spritsparend und schneidet bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) gut ab. Vom TÜV Report 2013 wurde er sogar als “Mini für die Ewigkeit” bezeichnet.

Einziges Manko: Bereits ab einem Fahrzeugalter von fünf Jahren schneidet der Yaris hinsichtlich der Bremsen schlecht ab, so berichtet der TÜV. Beim Thema Auspuffanlage und Ölverlust hingegen schneiden sogar elfjährige Autos noch gut ab.

Gute Leistung bei langem Atem

Im Herbst 2011 startete der Verkauf der dritten und derzeit aktuellen Generation. Der Hybrid kam im Juni 2013 auf den Markt. Dieser sehr sparsame Yaris verbraucht mit einer Leistung von 100 PS/ 74kW nur 3,5 Liter auf 100 Kilometern und hat einen CO2-Ausstoß von 79 g/km. Somit ist der Yaris nicht nur sparsam, sondern hat auch noch Power und einen langen Atem. Auch in der Pannenstatistik des ADAcCschneidet der Yaris gut ab.

Wer sich für einen gebrauchten Toyota Yaris interessiert, der kann sich zum Beispiel hier einen guten Überblick verschaffen.
Entscheiden Sie sich zum Gebrauchtwagenkauf, dann sollten Sie allerdings einiges beachten: Machen Sie bei der Besichtigung des Autos einen Rundgang ums Auto und suchen Sie nach Mängeln. Betrachten Sie dabei besonders die Türen, die Spalte an Stoßfängern und andere Anbauteile. Gibt es beispielsweise Unterschiede bei den Spaltmaßen, so deutet dies meist auf einen Unfall hin. Handelt es sich um einen Unfallwagen, verhandeln Sie nochmals über den Preis, sollte Ihnen der Unfall nicht schon vorher bekannt gewesen sein.

Getestet: Der Mercedes TC 350

Mercedes © Melvyn Goodman - Fotolia.com

Mercedes © Melvyn Goodman - Fotolia.com

Mercedes hat seine C-Klasse vollkommen überholt und nun ein neues Modell präsentiert. So handelt es sich hierbei um den neuen TC 350 Kombi. An diesen werden hohe Erwartungen gestellt, immerhin ist die C-Klasse für Mercedes mit die wichtigste Klasse, da sie direkt nach der A und B Klasse die erste Klasse mit Limousinen im Angebot ist. Direkte Konkurrenten sind dabei der BMW 3er und der Audi A4. Also definitiv keine kleinen Gegner, mit denen sich Mercedes da messen muss. Doch was unterscheidet den neuen Mercedes von seinen Vorgängern?

Am auffälligsten ist dabei wohl die optische Neuerung, die zeigt, dass man den Schnitt komplett neu der Aerodynamik und dem Fahrverhalten angepasst hat. Somit sieht der TC 350 sportlicher und windschnittiger und irgendwie auch einfach schicker aus. Ansonsten ist das neue Modell auch unter der Motorhaube exzellent ausgestattet. So verfügt es über ganze 6 Zylinder und einer Leistung von 306 PS. Mit denen kann man bis zu 250 km/h fahren, was natürlich bei den Daten einer elektronischen Drosselung zu Grunde liegt. Auch die 100 km/h erreicht der Mercedes in 6,1 Sekunden rasend schnell. Ansonsten kann das Modell mit einer Menge Assistenzsysteme aufwarten, die man natürlich in den zusätzlichen Packages erwerben kann. Dabei sind gängige Systeme wie in etwa Tempomat, Bremshilfe oder Spurhaltesysteme natürlich selbstverständlich dabei. Aber auch etwas ausgefallenere Hilfen wie etwa ein Müdigkeitswarnsystem oder eine automatische Kindersitzerkennung kann man mit dazu buchen. So überrascht es natürlich in keinster Weise, dass das Modell, welches bei 52 690 Euro in der Basisausstattung beginnt, mit allen Extras rasch auf fast 70 000 Euro Kaufpreis steigen kann.

Wer das Geld für dieses Modell übrig hat, sollte auf keinen Fall bei den zusätzlichen Erweiterungen sparen, da vor allem im Gesamteindruck das Fahren mit diesem Wagen wirklich Spaß macht und es abgesehen von den Preisen nichts zu meckern gibt.

Vollgestopft mit Technik: Der Ford Focus Traveller

Mit feinem Benziner und einem umsichtigen technischen Assistenten bewegt man sich im neuen Ford Focus fort. Das Verkehrsschild-Erinnerungssystem im Ford Focus Traveller arbeitet äußerst ehrgeizig und hat es sich zum Ziel gesetzt, ausnahmslos alles Verkehrszeichen in näherer Umgebung zu erkennen und seine Informationen an den Fahrer weiterzugeben. So kann einen ein Tempolimit von 40 km/h mitten auf der Autobahn schon einmal überraschen, wenn man nicht bedenkt, dass damit die Geschwindigkeitsbegrenzung für eine nahegelegene Abfahrt gemeint ist. Das System also erkennt über die eingebaute Frontkamera sehr genau und gibt alles ebenso detailliert auf dem Display an.

Auch eine noch so ausgefeilte Technik hat also ihre Grenzen und stellt nach wie vor Anforderungen an die Aufmerksamkeit des Fahrers. Doch der Ford Focus Traveller hat noch eine ganze Reihe weiterer Assistenzsysteme zu bieten, darunter beispielsweise Müdigkeitswarner oder Spurhalteassistent. Auch die Regelung der Fahrdynamik wartet mit einer ganzen Ladung Technik auf wie zum Beispiel das Trocque Vectoring System, das für eine dynamische Kräfteverteilung zwischen den Vorderrädern zuständig ist. Das wirkt sich definitiv positiv in Sachen Sicherheit und Handlichkeit aus, wenn auch vom sportlichen Charme hierbei ein wenig verloren geht. Doch sowohl kurvenreiche als auch eintönige Langstrecken können komfortabel bewältigt werden. Recht zügig lässt sich der Vierzylinder mit 150 PS durch die Straßen bewegen und zeigt sich auch im Verbrauch mit durchschnittlichen 7,5 Litern äußerst souverän. Was die Geschmeidigkeit des Gefährts betrifft, besteht bei der Sechsgangschaltung jedoch noch Luft nach oben und könnte durch ein Doppelkupplungsgetriebe aufgewertet werden.

Mit einem Kofferraumvolumen von bis zu 1516 bietet der Ford jedoch als Kombi ein attraktives Platzangebot und ist als abgerundetes Gesamtpaket für solide 31 360 Euro erhältlich.

Der neue Hyundai

Hyundai hat ein neues Kombimodell! So soll nun auch die Sparte der Mittelklasse abgedeckt werden, denn Kleinwagen, Offroader und Vans hat es schon in der Produktpalette der Japaner. Im September soll es soweit sein, der i40 wird nach Deutschland kommen. Und dabei der neue ein wahres Raumwunder. Im Test hat er nun schon sehr gut abgeschnitten.

Punkten kann der Wagen vor allem mit dem Ladevolumen und dem Freiraum den er seinen Passagieren schenkt. Nicht nur auf den vorderen Plätzen findet man Platz für eine gemütliche Reise, auch auf den hinteren Plätzen gibt es Raum zum Entspannen. Auch die Ausstattung ist sehr gut, es gibt viele Extras und auch die Materialien sind weit über dem Durchschnitt als sonst bei Hyundai. Schade ist dass der Wagen so konzepiert ist dass man schlecht nach Hinten sehen kann.

Im Test war nun das 1.7-Liter-Dieselmodell dass mit 136 PS versehen wurde, Kaufpreis startet ab guten 29 000 Euro, was für die Verhältnisse die sonst bei Hyundai herrschen doch echt viel ist.

Der Verbrauch des Wagens lag leider etwas über den Herstellerangaben, aber das ist ja meistens der Fall. Gegen einen Aufpreis kann optional eine Start-Stopp-Automatik bestellt werden.

Das Fahrwerk des Kombis ist eher gemütlich, große Sprünge lassen sich also damit nicht erzählen. Doch im Kurvenverhalten ist der Wagen äußerst galant und bewegt sich sehr sportlich. Es gibt außerdem auch noch günstigere Varianten des Wagens, der Verkaufspreis beginnt ab guten 24.000 Euro. Das Gesamturteil fiel für den i40 sehr positiv aus, Hyundai hat sich Mühe gegeben  einen großzügigen soliden Kombi zu konstruieren, und das ist auch bis auf wenige kleine Fehler sehr gut gelungen. Probefahren kann man den Wagen dann ab September!

Der Skoda Fabia im Test

Skoda hat nun eine schnellere Modellreihe entwickelt. Die Fabia RS Modelle haben ganz schön an Kraft zugelegt und lassen auf der Autobahn einige Verkehrsteilnehmer ganz schön alt aussehen. Der Skoda Fabia RS Kombi ist kein besonders schicker Wagen, doch zumindest hat er so viel power dass man auch gerne mal auf das Aussehen verzichten kann.

Aber den wichtigsten Punkt darf man wohl nicht außer Acht lassen. Der Fabia RS bietet jede Menge Platz und ist somit ein echtes Ladewunder. Das Auto ist sehr vielseitig, praktisch und funktional. auch das Ausstattungsniveau ist relativ annehmbar. Auch das Sportfahrwerk und das DSG Getriebe mit Schaltwippen bringen wirklich Spaß beim Fahren. Der Kombi hat 180 PS und einen 1.4 Liter TSI Motor der in Verbindung mit dem Kompressor und dem Turbolader das Drehzahlniveau ganz schön schnell erreicht.

Auf der Autobahn ist der RS wirklich sehr stark und so manch einer verschwindet nur noch ganz klein im Rückspiegel. Der Verbrauch beträgt im Durchschnitt 7-8 Liter auf 100 Kilometer. Das ist wirklich noch recht passabel, zumindest für diese Geschwindigkeiten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt ungefähr bei 230 km/h.

Natürlich kommt der Wagen noch immer nicht an einen Audi oder ran. Auch wenn er schnell ist kann man solche Vergleiche leider nicht ziehen. Doch an dieser Stelle muss auch ganz klar erwähnt werden dass es sich hier um einen Skoda handelt der vielleicht gerade mal 1/3 so viel wie ein Vergleichbarer Mercedes kostet.

Man muss Skoda wirklich ein Lob für diese Leistung aussprechen, das Auto ist ein gut ausgestattetes Fahrzeug mit einer super Motorleistung dass dazu auch noch günstig zu haben ist! Wer gerade einen Kombi sucht sollte eine Probefahrt machen, denn Spaß macht der Wagen auf alle Fälle.