Familienurlaub mit dem Auto

© Kurhan - Fotolia.com

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Der Sommer steht vor der Tür und viele werden schon an den Urlaubsvorbereitungen basteln. Doch neben der Frage, wohin es gehen soll, ist auch wichtig zu fragen: Wie? Auch wenn die Flugpreise heute deutlich niedriger sind, also noch vor einigen Jahren, so steigen die Kosten bei einer Familie doch recht schnell in die Höhe. Darum entscheiden sich immer mehr Leute mit dem Auto zum gewünschten Reiseziel zu kommen. Man ist unabhängiger und flexibel, aber schnell wird so eine Autofahrt zum Urlaubsort zu einer echten Geduldsprobe.

Vor allem für Kinder ist eine lange Autofahrt oft die Hölle. Genervte Eltern sind nach einer Tortur aus Fragen wie „Wann sind wir endlich da?“, „Ist es noch weit?“, „Mir ist langweilig!“ usw. keine Seltenheit. Um dennoch eine angenehm Fahrt in Richtung Urlaub zu unternehmen, gibt es einige Tricks und Tipps, die vieles erleichtern können.

An erster Stelle steht die Frage nach dem Auto. Dass eine vierköpfige Familie nicht mit einem Opel Corsa in den Süden fahren sollte, erklärt sich von selbst. Das Auto sollte groß genug sein, dass das ganze Gepäck im Kofferraum Platz findet und die Rückbank allein für die Kinder zur Verfügung steht. Am besten eignen sich hierfür Minivans oder auch Familienvans.

Wichtig ist außerdem, dass eine leistungsstarke Klimaanlage vorhanden ist und abgedunkelte Seitenscheiben, die Schatten spenden. Und natürlich ist auch wichtig den richtigen Zeitpunkt für eine Reise zu finden. Entweder man fährt in den frühen Morgenstunden los oder aber am späten Abend. So vermeidet man Staus und die Hitze ist auch nicht so stark. Wer gern über Nacht fährt, hat den Vorteil, dass die Kleinen aller Wahrscheinlichkeit nach schlafen werden. Pausen nach zwei Stunden entspannen außerdem. Denn so kommt man dem Bewegungsdrang der Kinder nach und auch die Erwachsenen können sich die Beine vertreten. Wer vorher eine Auto-Tasche packt, erspart sich zusätzlichen Stress. Hier gehören kleine Snacks, Getränke sowie Beschäftigungsmöglichkeiten hinein. Für Kinder ist es auch spannend, wenn sie anhand einer Karte die Route verfolgen können.

50. Geburtstag: Der Volvo Amazon Kombi

In diesem Jahr gibt es sicherlich viele runde Geburtstage zu feiern – doch in der Welt der Oldtimer gibt es wohl keinen Bedeutsameren als das 50. Jubiläum des Volvo Amazon Kombi. Genau fünfzig Jahre ist er her, dass der besondere 5-Türer das Licht der Weltöffentlichkeit erblickte. Auch wenn seit 1962 zahlreiche technische Innovationen auf dem Automarkt Einzug hielten und auch die allgemeine ästhetische Wahrnehmung nicht stehen geblieben ist – der Amazon Kombi begeistert auch noch heute.

Auf der Stockholmer Motor Show, wo er am 17. Februar 1962 zum ersten Mal einem öffentlichen Publikum vorgestellt wurde, traf der Volvo jedenfalls genau den Geschmack der Zeit: Die geteilte Hecktür und die großen Fenster begeisterten. Vor wenigen Jahren noch ein rein praktikables Gefährt, versprach der neue Volvo Amazon Kombi Komfort und Fahrvergnügen satt – und das für die ganze Familie. Denn damals war es normal, Kombis auf einem Chassis wie von Transportern zu bauen, erst bei diesem Modell wurde auf eine Karosserieplattform eines normalen PKWs gesetzt. Noch dazu galt der Volvo Amazon Kombi als der sicherste Kombi – damals hatte er in der Tat im Vergleich zu anderen Wagen unübertroffen viele Sicherheitsstandards. Kein Wunder also, dass in nur sieben Jahren mehr als 73.000 Einheiten des Amazon Kombi gebaut und verkauft wurden.

Damit dem Amazon Kombi zu seinem Fünfzigsten auch die verdiente Ehre zukommt, widmete sich die weltweit führende Klassiker-Ausstellung, die Techno Classica, im vergangenen März auch in aller Ausführlichkeit dem revolutionären Kombi. Insgesamt sechs verschiedene Modelle wurden ausgestellt – das Älteste war von 1964, das Jüngste von 1969 und kurioser Weise wirklich das letzte Modell, das überhaupt vom Band lief. Auch heute sind die wenigen gut erhaltenen Volvo Amazon Kombis unter Sammlern sehr beliebt, vor allem Fahrzeuge der Baujahre 1965 bis 1967. Nicht selten erzielten die Kombis dabei höhere Erlöse als Limousinen.

Mietwagen im Urlaub – Tipps

© Thomas Pyttel - Fotolia.com

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Um das Urlaubsland richtig erkunden zu können, muss man oft mobil sein. Ein Auto eignen sich in diesen Fällen meistens hervorragend. Damit es bei der Autovermietung nicht zu einem bösen Erwachen kommt, nachfolgend ein paar Tipps, dann klappts auch mit dem Urlaub.

Mieten

Es empfiehlt sich in jedem Fall das Mietfahrzeug schon vor der Anreise zu buchen. Das erspart eine Menge Stress vor Ort und man kann von zu Hause aus in Ruhe nach einem geeigneten Fahrzeug suchen. Wer bei deutschen Anbietern bucht, bekommt oft auch einen Preisvorteil, außerdem kann der Mietvertrag dann in seinen Einzelheiten auf deutsch gelesen werden. Vor Ort sollte man schauen, dass man mit der Kreditkarte bezahlt, ansonsten fällt oft eine hohe Kaution an und der ein oder andere will einen gern mal übers Ohr hauen. Lassen sie sich in jedem Fall bei der Rückgabe des Wagens den Zahlungsbeleg der Kreditkarte aushändigen, damit sie sicher gehen können, dass damit kein Schabernack getrieben wurde.

Versicherung

Man sollte vor Fahrtantritt die Versicherungsmodalitäten prüfen, denn eine Haftpflichtversicherung ist in anderen Länden oft etwas ganz anderes als in Deutschland. Der Blick ins Kleingedruckte ist auf jeden Fall ein Muss. Erkundigen sollte man sich auch nach einem Diebstahlschutz, nicht dass man am Ende selbst noch haften muss.

Fahrzeug

Bevor man losfährt, sollte unbedingt das Fahrzeug geprüft werden. Kann man mit der Bedienung des Autos umgehen? Welcher Kraftstoff wird getankt? Ist der Tank voll bzw. muss er voll sein bei Abgabe? Diese Fragen sollte dringend geklärt werden. Darüber hinaus sollte der Reifendruck geprüft werden und die Profile. Weisen die Profile weniger als zwei Zentimeter auf, sollte man den Wagen stehen lassen. Zu guter letzt sollte eine Mängelliste erstellt werden. Ist irgendwo der Lack ab, gibt es eine Beule etc. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lohnt es sich den Urlaub zu genießen.

Getestet: Der Mercedes TC 350

Mercedes © Melvyn Goodman - Fotolia.com

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Mercedes hat seine C-Klasse vollkommen überholt und nun ein neues Modell präsentiert. So handelt es sich hierbei um den neuen TC 350 Kombi. An diesen werden hohe Erwartungen gestellt, immerhin ist die C-Klasse für Mercedes mit die wichtigste Klasse, da sie direkt nach der A und B Klasse die erste Klasse mit Limousinen im Angebot ist. Direkte Konkurrenten sind dabei der BMW 3er und der Audi A4. Also definitiv keine kleinen Gegner, mit denen sich Mercedes da messen muss. Doch was unterscheidet den neuen Mercedes von seinen Vorgängern?

Am auffälligsten ist dabei wohl die optische Neuerung, die zeigt, dass man den Schnitt komplett neu der Aerodynamik und dem Fahrverhalten angepasst hat. Somit sieht der TC 350 sportlicher und windschnittiger und irgendwie auch einfach schicker aus. Ansonsten ist das neue Modell auch unter der Motorhaube exzellent ausgestattet. So verfügt es über ganze 6 Zylinder und einer Leistung von 306 PS. Mit denen kann man bis zu 250 km/h fahren, was natürlich bei den Daten einer elektronischen Drosselung zu Grunde liegt. Auch die 100 km/h erreicht der Mercedes in 6,1 Sekunden rasend schnell. Ansonsten kann das Modell mit einer Menge Assistenzsysteme aufwarten, die man natürlich in den zusätzlichen Packages erwerben kann. Dabei sind gängige Systeme wie in etwa Tempomat, Bremshilfe oder Spurhaltesysteme natürlich selbstverständlich dabei. Aber auch etwas ausgefallenere Hilfen wie etwa ein Müdigkeitswarnsystem oder eine automatische Kindersitzerkennung kann man mit dazu buchen. So überrascht es natürlich in keinster Weise, dass das Modell, welches bei 52 690 Euro in der Basisausstattung beginnt, mit allen Extras rasch auf fast 70 000 Euro Kaufpreis steigen kann.

Wer das Geld für dieses Modell übrig hat, sollte auf keinen Fall bei den zusätzlichen Erweiterungen sparen, da vor allem im Gesamteindruck das Fahren mit diesem Wagen wirklich Spaß macht und es abgesehen von den Preisen nichts zu meckern gibt.

Neu: Das vernetzte Auto

Auto © SREEDHAR YEDLAPATI - Fotolia.com

Auto © SREEDHAR YEDLAPATI - Fotolia.com

Apps gibt es inzwischen für jede Lebenssituation, man kann nach Lust und Laune spielen, Zeitung lesen oder mit einer Eieruhr seine perfekten Eier kochen. Auf der Produktmesse CES in Las Vegas wurde jetzt das vernetzte Auto vorgestellt.

Und das wurde vom Daimler-Chef Dieter Zetsche pompös angekündigt, ganz alleine auf der Bühne, links der neue Sportwagen SL, rechts das Concept Car F125, die nahezu mystische Szene unterstrichen mit einer Nebelmaschine.  Bei seiner Rede erklärte er die automobile Unabhängigkeit, welches nicht weniger als eine Anlehnung an die “Declaration of Independence”, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, ist. Einen Tag zuvor war Zetsche noch auf der Detroit Motor Show gewesen, doch auf der CES wollte er weniger Automodelle vorstellen, als die Vision des digital vernetzten Autos, das als digitaler Begleiter dienen soll.

Damit liegt der Daimler-Chef im Trend, denn auch sechs weitere große Autohersteller stellten ihr Konzepte zur digitalen Vernetzung des Autos vor. Marcello Tamietti, Unternehmensberater bei Accenture, ist der Meinung, dass im Auto integriertes Infotainment der Teil eines Massenmarktes wird. Der Wert der in Autos eingebauten Gadgets wird laut CES-Veranstalter Consumer Electronics Association (CEA) in diesem Jahr sieben Millionen Dollar erreichen und Daimler will an der Spitze dieser Bewegung stehen. Mit dem vollintegrierten System “mbrace” wird das Internet im Auto zukünftig Navigationshilfe, Infogeber und Warner vor Staus und Unfällen sein. Die Autos mit mbrace werden untereinander vernetzt sein. Gesteuert wird das System über Sprache, womit das Fahren sicher und umweltfreundlich ist.

Laut Zetsche sollen auch Elektroautos von der Digitalisierung profitieren, so wird künftig online abrufbar sein, wie viel Strom der Akku noch hat und wo sich die nächste Aufladestation befindet.  Mit “car2gether” soll ein Netzwerk entstehen, womit Menschen ohne Auto eine Mitfahrgelegenheit finden können. Doch auch andere Autokonzerne steigen in die neue Bewegung ein, ebenso wie die großen IT-Konzerne Google und Microsoft. Auch Audi, Kia und Ford zeigten auf der CES, wie das Internet Autofahren angenehmer machen kann.  GM hat zum Beispiel das staellitengestützte System Onstar weiterentwickelt, welches in Notsituationen automatisch Hilfe anfordert. Ab 2013 wollen Honda und Subara ihre Autos mit dem Aha-Radio ausstatten.

Unter den Ausstellern waren zahlreiche Anbieter von praktischen Gadgets, wie Halterungen fürs iPad, iPhone oder iPod. Sogar Innenspiegel, die auf Befehl zum Einparken das Bewegtbild einer Rückwärtskamera zeigen, konnte man auf der CES bestaunen, oder auch Apps, mit denen man seinen Abend planen kann und das Auto den besten Weg dahin findet.  Apps für steuerbare Alarmanlagen oder solche, die vor Radarfallen warnen, sind für viele Autofahrer sicherlich auch sehr attraktiv.

Daimler-Chef Zetsche ist optimistisch, was die gemeinsame Zukunft von Auto und Internet angeht und verkündete, dass die besten Tage des Automobils noch bevorstehen.

Die Auffrischung des Toyota Avensis

Toyota © Henryk Sadura - Fotolia.com

Toyota © Henryk Sadura - Fotolia.com

Autohersteller wissen, dass sie nur durch stetige Entwicklungsarbeit an der Technik und auch beim Design für Interesse beim Kunden sorgen können. Andernfalls können sie sich im Wettbewerbsumfeld kaum kontinuierlich durchzusetzen.

Nachdem Toyota nun den neuen Yaris vorgestellt hat, sollte im Januar 2012 auch der aufgewertete Avensis folgen. In seiner aktuellen Generation im vergangenen Jahr hat der Avensis für gerade mal 8.300 Käufer gesorgt. Und das war eindeutig zu wenig, um erfolgreich gegen die etablierten Platzhirsche in der Mittelklasse zu bestehen.  

Die jetzt verfeinerte Avensis-Generation soll für mehr Käuferinteresse sorgen. Trotz etlicher Verbesserungsmaßnahmen hat sich Toyota entschieden, die Preise nicht zu erhöhen. Dadurch sollen Kunden angelockt werden, die hoffentlich die mittlere Ausstattung „Life“ oder das Topmodell „Executive“ bestellen. Die Einstiegsversion gibt es zum Preis ab 22.700 Euro. Den Avensis Life gibt es wiederum ab 24.550 Euro. Er verfügt über eine ordentliche Ausstattung: unter anderem über eine Klimaautomatik, Regen- und Lichtsensor, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und 17 Zoll Leichtmetallfelgen. 

In der beliebten Life-Ausstattung kostet der Avensis Kombi mit dem 2,2-Liter Vierzylinder-Dieselmotor (150 PS/110 kW) 29.300 Euro. Wer weniger oder mehr Leistung möchte, kann den Diesel-Avensis auch mit 124 PS (91 kW) oder 177 PS (130 kW) bekommen. Dieses Triebwerk bildet nämlich die goldene Mitte sowohl in Leistung als auch im Verbrauch. 

Der Motor ist serienmäßig an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt. Dies ist zweifellos eine Kombination, die eine ruhige Hand des Fahrers erfordert. Doch der Hersteller hat auch für einen kleinen Trost gesorgt: In Kombination mit dem 150 PS-Diesel kann wahlweise ein konventionelles Automatikgetriebe geliefert werden. Allerdings gegen einen Aufpreis von 2.000 Euro Aufpreis. 

Der knapp 1,6 Tonnen schwere Avensis Kombi fällt in seiner neusten Ausgabe durch sein sicheres und unkompliziertes Fahrverhalten auf. Dabei merkt man sofort, dass der Feinschliff am Fahrwerk dem Avensis gut getan hat. Das Handling hat dadurch ebenso profitiert wie auch seine Agilität. Auch die elektronische Servolenkung überzeugt, die für einen sicheren Kontakt zur Fahrbahn sorgt. Die angenehmen Sitzposition sorgt dafür, den Fahreindruck abzurunden und macht den neuen Avensis langstreckentauglich. Zudem vermitteln die im Innenraum verarbeiteten Materialien eine recht angenehme Atmosphäre. Die Bedienbarkeit von sämtlichen Schalter und Hebel sowie die Übersichtlichkeit der Instrumente ist absolut praxisgerecht. 

Im Test: Der Volvo XC 70 DRIVe

Gelände © Nemul - Fotolia.com

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Wenn man an einen Volvo denkt, hat man zumeist einen familienfreundlichen Wagen mit Ecken und Kanten im Kopf als einen Offroader, der einem mit Spaß und Effizienz auch durch unwegsames Gelände bringt. Mit dem neuen XC 70 DRIVe haben die schwedischen Hersteller sogar beides geschafft. Der gelungene Mix aus Kombi und SUV kann sich nicht nur im Bergigen behaupten sondern hat zudem auch Platz für eine große Familie und dem entsprechendem Gepäck.

Das Einstiegsmodell beherbergt einen spritsparenden Fünfzylinder-Common-Rail-Turbodiesel-Motor mit 163 PS, der mit einem Start-Stop-System und bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,8 Litern noch etwas Geld in der Urlaubskasse verspricht. Für den unbegrenzten Spaß in jedem Gelände bei jedem Wetter sollte der Allradantrieb allerdings nicht fehlen, den es jedoch nur durch einen nicht unerheblichen Aufpreis von 2650 Euro gibt. Dafür ist aber die Sicherheit der Familie gewährleistet, da sich die Sensoren der Stoßdämpfer in sekundenschnelle der aktuellen Fahrsituation anpasst. Der XC70 DRIVe kann aber nicht nur im Gelände überzeugen. Auch optisch anspruchsvolle Fahrer und ihre Familien kommen bei dem Cross-Country-Modell auf ihre Kosten: breite und komfortabele Ledersitze sorgen für angenehmes Reisen auch auf längeren Fahrten. Die Amaturen sind mit Elementen aus gebürstetem Aluminium oder lackiertem Holz zu haben und wirken sowohl geschmackvoll als auch funktional. Auf der Rückbank finden auch Oma und Opa Platz, die sich über zu wenig Beinfreiheit nicht beschweren dürften. Und sowieso sorgt der Kombi-SUV mit seinem einzigartigen Raumgefühl für ein Gefühl der Freiheit. Ein Panorama-Schiebedach holt den Himmel hinein und durch die große Frontverglasung sowie die weit nach unten gezogene Heckscheibe lässt sich alles bestmöglich überblicken. Einziger Knackpunkt könnte die eher rustikal anmutende Außenoptik sein, die mehr an ein Wald- und Wiesenfahrzeug eines Jägers als an eine Familienkutsche erinnert. Wer sich daran nicht stört kann das Basismodell ab 40.180 Euro bekommen.

Facelift für den Audi A4 Allroad Quattro

Der Audi A4 Allroad quattro ist da. Das neue Design besticht mit seiner neuen Optik. Neben dem Allradantrieb besitzt er eine erhöhte Bodenfreiheit. Der Neue besticht mit seinem erweiterten Aktionsradius und bietet einen genaueren Ausblick. Dies bietet neue Dimensionen in den Bereichen Effizienz, Fahrdynamik und Infotainment. Der neu designete Allroader wird ab Frühjahr 2012 angeboten werden.

Das Design des Audi A4 Allroad quattro und der A4 Avant sind sich ziemlich ähnlich. Die gewölbten Flächen erstrahlen besonders im Hinblick auf den spezifischen Singleframe-Kühlergrill in Platinumgrau. Sowohl die markante Motorhaube, als auch die Querrippen und die Audi-Ringe in dreidimensionaler Form überzeugen, als auch die Ecken des Grills im Frontbereich.

Zu den Veränderungen im Design gehören auch die Scheinwerfer. Der scharfe Blick wird durch eine Welle am unteren Rand verstärkt. Auch der Wunsch nach ‘Xenon plus’-Scheinwerfer wird vom Audihersteller erfüllt. Die LED-Tagfahrlichter überzeugen mit der Xenon-Linse und einem offenen Blick.

Neben diesen Veränderungen besticht der neue Audi A4 Allroad quattro mit einer verbreiteten Radläufe, den kantigen Schwellern sowie der 37 Millimeter höher gestellten Karosserie und den spezifischen 17-Zoll-Rädern. Wer möchte, bekommt sogar 18 Zoll oder 19 Zoll Felgen, sowie ein in Schwarz oder Aluminium gehaltenes Dach. 

Der Audi A4 Allroad qattro besitzt einen TDI-Motor mit 2,0 oder 3,0 Litern Hubraum. Das 2.0-TDI-Aggregat verfügt über 177 PS und 6 Gänge. Der 3.0 TDI setzt dem 245 PS entgegen mit einem 7-Gang-S-tronic-Schaltgetriebe. Sowohl die Verbrauchs- als auch die Emissionswerte der Diesel-Aggregate belaufen sich auf 6,1 bzw. 6,2 Liter pro 100 Kilometer pro Stunde. Angaben zur Folge hat der Audi A4 Allroad quattro ein Durchschnittsverbrauch von 7,2 bis 7,3 Liter auf 100 Kilometer.  Der CO2-Austoß beläuft sich auf 169 bis 170 g/km. 

Vollgestopft mit Technik: Der Ford Focus Traveller

Mit feinem Benziner und einem umsichtigen technischen Assistenten bewegt man sich im neuen Ford Focus fort. Das Verkehrsschild-Erinnerungssystem im Ford Focus Traveller arbeitet äußerst ehrgeizig und hat es sich zum Ziel gesetzt, ausnahmslos alles Verkehrszeichen in näherer Umgebung zu erkennen und seine Informationen an den Fahrer weiterzugeben. So kann einen ein Tempolimit von 40 km/h mitten auf der Autobahn schon einmal überraschen, wenn man nicht bedenkt, dass damit die Geschwindigkeitsbegrenzung für eine nahegelegene Abfahrt gemeint ist. Das System also erkennt über die eingebaute Frontkamera sehr genau und gibt alles ebenso detailliert auf dem Display an.

Auch eine noch so ausgefeilte Technik hat also ihre Grenzen und stellt nach wie vor Anforderungen an die Aufmerksamkeit des Fahrers. Doch der Ford Focus Traveller hat noch eine ganze Reihe weiterer Assistenzsysteme zu bieten, darunter beispielsweise Müdigkeitswarner oder Spurhalteassistent. Auch die Regelung der Fahrdynamik wartet mit einer ganzen Ladung Technik auf wie zum Beispiel das Trocque Vectoring System, das für eine dynamische Kräfteverteilung zwischen den Vorderrädern zuständig ist. Das wirkt sich definitiv positiv in Sachen Sicherheit und Handlichkeit aus, wenn auch vom sportlichen Charme hierbei ein wenig verloren geht. Doch sowohl kurvenreiche als auch eintönige Langstrecken können komfortabel bewältigt werden. Recht zügig lässt sich der Vierzylinder mit 150 PS durch die Straßen bewegen und zeigt sich auch im Verbrauch mit durchschnittlichen 7,5 Litern äußerst souverän. Was die Geschmeidigkeit des Gefährts betrifft, besteht bei der Sechsgangschaltung jedoch noch Luft nach oben und könnte durch ein Doppelkupplungsgetriebe aufgewertet werden.

Mit einem Kofferraumvolumen von bis zu 1516 bietet der Ford jedoch als Kombi ein attraktives Platzangebot und ist als abgerundetes Gesamtpaket für solide 31 360 Euro erhältlich.

Der neue Audi RS4 Avant

Bisher sah man den modernen Erlkönig des Autoherstellers nur mit S4-Kombi-Karosse. Doch noch feiert der sportliche Kombi ein weiteres Comeback und Audi zeigte sein neustes Top-Modell nun erstmals auch in seiner echten Karosserie- wenn auch noch äußerst gut getarnt. Derzeit testet Audi sein kommendes Modell und so darf der Audi RS4 Avanti schon einmal auf dem Nürnburgring ein paar Proberunden drehen.

Der Modellreihe des Audi A4 schreibt man schon seit langer Zeit einer verheerende Lücke in seiner Angebotspalette zu. Es werden die Sportversionen mit Kombiheck heiß vermisst. Zu dieser Lücke jedoch stand man und gab dem RS5 die Aufgabe, einen kompetenten Ersatz für diese Sehnsucht zu sein. Auch Autos von Ford mussten sich bisher noch nicht gänzlich dem aufkommendem Trend zu Hybrid- und Elektrofahrzeugen beugen und statten ihre Kunden noch immer auch mit den schnellen und “unmoralischen” Modellen aus. Doch vor allem in Hinblick auf Hersteller Audi, zeigen sich viele zahlungswillige Käufer, die hoffnungsvoll auf einen Top-Kombi warten. So stellte der Audi RS2 damals die Anfänge der Sport-Kombi-Riege dar und wurde später mit den RS4-Modellen fortgesetzt.
Der Audi RS5 könnte eine solide Alternative in Sachen Motor bieten, der mit einem V8-Direkteinspritzer-Aggregat und etwa 4,2 Litern Hubraum bedacht wurde. Allerdings liegen über die Motorisierung bislang nur Spekulationen vor. Der in Augenschein genommene Motor würde so 450 PS und Allradantrieb bereithalten. Nach neuer äußerer Erscheinung würde der A4 so auch die passende Motorisierung erhalten. Die Radkästen warten mit größeren Leichtmetallfelgen, wie vom RS5 bekannt. Auch die Lufteinlässe an der Frontschütze zeigen sich größer, während am Heck die Endrohrer der Sportauspuffanlage zu sehen sind. Die typischen Ausstattungsdetails der RS-Linie werden sich im neuen Audi RS4 Avanti ebenso wiederfinden.

Wenn der Kombi zum Sportwagen wird

Nun gibt es von Cadillac ein neues Modell auf dem Markt, welches sich von voran gegangenden Modellen deutlich abhebt und eine neue Marschroute vorgibt. So besitzt das neue Modell eine Leistung von 564 PS und kann somit eine beachtliche Leistung aufweisen. Die Spitzengeschwindigkeit liegt so bei stolzen 307 km/h. Außerdem wir er mit einem 6-Gang-Getriebe ausgestattet, bei dem man sich entscheiden kann, ob man lieber das automatische oder manuelle Getriebe haben möchte. Neben dem starken Motor gibt es auch andere starke Bestandteile wie etwa das Magnetic Ride Control-Fahrwerk, welches dem Fahrer eine größere Bandbreite an Dämpfereinstellungen ermöglicht, um Fahrverhalten und Handling unter allen Bedingungen zu optimieren. Das Fahrwerk im CTS-V Sport Wagon bietet noch mehr Einstellungsmöglichkeiten und ist mit zwei Fahrmodi (Tour und Sport) ausgestattet, mit denen der Fahrer die Dämpfereinstellung maßgerecht auf entspanntes Cruisen oder sportlich ambitioniertes Fahren einstellen kann.

Der CTS-V Sport Wagon verfügt zusätzlich über ein raffiniertes Brems- und Reifensystem, das in Zusammenarbeit mit zwei renommierten Unternehmen entwickelt wurde, die für ihre Hochleistungstechnologien bekannt sind: Brembo und Michelin. Alle vier Räder sind mit Brembo-Bremsen ausgestattet und verfügen über Sechskolben-Bremssättel vorne und Vierkolben-Bremssättel hinten. Große, gelochte Bremsscheiben ermöglichen eine sofort zupackende Bremskraft bei optimaler Hitzebeständigkeit und minimalem Bremsfading. Die Bremsscheiben von Brembo arbeiten mit einer Kombination aus Gusseisen und Aluminium und bieten eine hervorragende Bremsleistung bei gleichzeitigen Gewichtsvorteilen.

Der CTS-V Sport Wagon verfügt zudem über eine elektrische Parkbremse und bietet dadurch mehr Beinfreiheit für den Fahrer, ein Schlüsselkriterium für eine sportliche Fahrweise. Michelin entwickelte mit Cadillac Ingenieuren die Pilot Sport PS2 Reifen exklusiv für den CTS-V. Die Reifen bieten eine hohes Haftungsniveau auf der Rennstrecke und optimale Leistungswerte auf der Straße.

Wer nun Interesse bekommen hat sollte sich darauf einstellen, dass der neue Cadillac nicht unter 78 000 Euro zu haben sein wird. Günstiger sind hier eigentlich nur Kombi VW. Den Golf Variant in der Kombi-Ausführung gibt es beispielsweise schon ab 18.950 €.

Audi A6 Avant – Ein Fahrbericht

Nach einer Diät ist der neue Audi A6 Avant rank und schlank und vor allem mit deutlicher weniger Gewicht zurück.  Dadurch sinken die Verbrauchswerte deutlich. Außerdem ist der neue Audi A6 Avant nun auch mit einem Sechzylinder-Diesel mit Biturbo-Aufladung zu haben, was eine Verbrauchsersparnis um bis zu 18 Prozent ausmacht.

Da die Karosserie nun aus ca. 20 Prozent Aluminium besteht, konnten 70 kg an Gewicht eingespart werden. Mit einem zusätzlich serienmäßig eingebauten Start-Stopp-System,welches im Normzyklus 0,4 Liter/100 km einspart und einem Generator,der die Schub-und Bremsphasen nutzt, um kinetische in Elektrische Energie umzuwandeln, lassen sich nochmals 0,2 Liter sparen. Mit diesen haben Ergebnissen haben die Entwickler bei Audi ganze Arbeit geleistet.

Denn ein 313 PS starker Audi A6 Avant mit achtgang-Automatik verbraucht im NEFZ-Zyklus nur 6,4 Liter/100km.

Mit dem neuen Top-Diesel Motor kann ein unglaublicher Drehmoment von 650 Nm erzielt werden. Einzig dieses Merkmal lässt einen daran erinnern,dass man es mit einem Diesel-Motor zu tun hat. Denn die Geräuschentwicklung ist sehr gering. Mit Hilfe eines so genannten Sound-Aktuator, welcher in der Auspuffanlage eingebaut ist, werden die unangenehmen Geräusche gut kaschiert.

Zur Ausstattung muss man nicht viel sagen. Sie ist elegant und gehoben,wie wir es vom Hersteller Audi gewöhnt sind. Gewöhnungsbedürftig, aber praktisch,wenn man mit schweren Einkaufstüten vom Einkauf zurück kommt, ist die neue Öffnung des Kofferraums. Diese öffnet sich durch ein bestimmtes Bewegungsmuster (eine Kickbewegung) automatisch.

Der Kofferraum,welcher sich einem anschließend eröffnet, ist mit 565 Litern Fassungsvermögen stattlich. sobald man die Rücksitze umklappt ergeben sich sogar 1680 Liter Stauraum.

Zur Fahrdynamik kann man sagen,dass der Audi A6 Avant sich sehr angenehm fährt. Der Fahrer kann Dank der adaptiven Dämpfer selbst zwischen einem komfortbetonten oder einem eher sportlichen Fahrstil wählen.